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Gründer von Tangerine Dream Edgar Froese ist tot

Eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschen Rockmusik ist tot. Edgar Froese, Gründer von Tangerine Dream, starb in Wien an einer Lungenembolie.

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Froese 2006 in London.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Im Alter von 70 Jahren ist der deutsche Elektronikpionier Edgar Froese gestorben. Der Gründer von Tangerine Dream sei in Wien einer Lungenembolie erlegen, teilte die Band auf ihrer Internetseite mit. Der Tod Froeses am Dienstag sei völlig überraschend gewesen. "Die Trauer in unseren Herzen ist unermesslich", schrieb die Band.

"Edgar hat einmal gesagt: 'Es gibt keinen Tod, nur einen Wechsel unserer kosmischen Adresse'", schrieb die Band. "Das spendet uns jetzt ein bisschen Trost."

Froese gründete Tangerine Dream 1967 in Berlin, Schon bald gehörte die Gruppe neben Can und Kraftwerk zu den wichtigsten Bands aus Deutschland. Ihren weltweiten Erfolg verdankten Tangerine Dream vor allem den sphärischen Sounds und hypnotischen, Trance-artigen Rhythmen, die Froese seinen Synthesizern entlockte.

Er gilt als einer der wichtigsten und innovativsten Pioniere der Elektronischen Musik. Die Band Tangerine Dream und ihr futuristischer Sound sind weltweit bekannt - teilweise erhielten ihre Platten im Ausland deutlich mehr Anerkennung als in ihrem Heimatland Deutschland.

Noch im Jahre 2013 steuerten Tangerine Dream Musik zum Computerspiel "GTA V" bei, ein Jahr später, im Juni 2014, standen sie ein letztes Mal in Köln auf einer deutschen Bühne.

Quelle: ntv.de, sba/AFP