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"Rebellische Aristokratin" Herzogin von Alba ist tot

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Mit Konventionen nahm es die Herzogin von Alba nicht so ernst. Drei Jahre vor ihrem Tod heiratete sie einen Jüngeren.

(Foto: imago stock&people)

Für ihre liberale Einstellung sind Adelshäuser nicht gerade bekannt. Die Familie der wichtigsten spanischen Blaublüter ist empört, als sich ihr Oberhaupt anschickt, einen 25 Jahre jüngeren Mann zu heiraten. Drei Jahre später stirbt die skurrile Matriarchin, die Gräfin von Alba.

Die Herzogin von Alba, die Chefin des bedeutendsten spanischen Adelshauses, ist tot. Dies gab der Bürgermeister von Sevilla, Juan Ignacio Zoido, bekannt. Die Adlige Cayetana Fitz James Stuart starb in Sevilla in ihrem Palast von Dueñas im Alter von 88 Jahren im Kreise ihrer Angehörigen.

Sie war vor drei Tagen wegen Herz- und Atembeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Als sich keine Besserung abzeichnete, ließ sie sich einen Tag später auf eigenen Wunsch in ihren Palast zurückbringen, hieß es.

Die Herzogin war eine der reichsten Frauen Spaniens. Sie besaß neben mehreren Adelstiteln zahlreiche Ländereien, Paläste und Kunstwerke. Da sie sich gerne über Konventionen hinwegsetzte, galt sie als eine "rebellische Aristokratin". Im Oktober 2011 heiratete sie - gegen den Willen ihrer Kinder - mit 85 Jahren einen 25 Jahre jüngeren Beamten.

Quelle: n-tv.de, dpa/ame

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