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"Ich kann nicht ohne ihn" Joko macht Liebeserklärung an Klaas

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Ein Freund, ein guter Freund: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf.

imago/Future Image

Mittlerweile versuchen sie auch, jeweils ihr eigenes Ding zu machen. Doch viele Jahre lang gab es Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf nur im Doppelpack. Ist das eine "Hassliebe", die sie verbindet? Winterscheidt kennt darauf eine Antwort.

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gelten als Dreamteam im deutschen Showbiz. Seit vielen Jahren agieren sie zusammen in unterschiedlichen TV-Formaten bei verschiedenen Sendern. Zuletzt ging jeder aber auch seinen eigenen Weg: Von Joko gibt es jetzt einen Wein ("III Freunde") und ein Print-Magazin ("JWD"), Klaas macht Musik ("Gloria") und hat eine Late-Night-Show ("Late Night Berlin").

In einer Talkrunde in München ging Winterscheidt nun auf das spezielle Verhältnis zu seinem langjährigen Moderationspartner ein. Gefragt, ob die beiden inzwischen eher eine "Hassliebe" verbinde, erklärte der 39-Jährige: "Gerade ist es mehr Liebe, weil wir uns sehr wenig sehen. Und dann ist es immer sehr herzlich."

"Man wird sich nicht mehr los"

Sie beide, so Winterscheidt, hätten für ihre Beziehung einen speziellen Terminus gefunden: "Wir sind die Brüder, die wir nie haben wollten: Man wird sich nicht mehr los. Blut ist aber immer dicker als alles andere. Ich kann nicht ohne ihn, er kann nicht ohne mich. Trotzdem ist es schön, wenn man mal was alleine macht."

Am Ende des Tages wisse man, was man dem anderen zu verdanken habe, stellte Winterscheidt weiter klar. Im Juni 2009 moderierten die beiden mit "MTV Home" erstmals zusammen eine TV-Show. Inzwischen haben sie ihre eigene Produktionsfirma namens "Black Flamingo" gegründet, die ab 1. Januar 2019 unter anderem die Sendungen "Late Night Berlin", "Das Duell um die Welt" und "Die Beste Show der Welt" produzieren wird.

In dem Gespräch ging Winterscheidt auch darauf ein, wie er selbst zum Fernsehen gekommen ist. Eine TV-Karriere sei eigentlich nie sein Ziel gewesen. Dass er diesen Weg eingeschlagen habe, sei reiner Zufall: "Ich war mal bei der Lufthansa und habe den Einstellungstest als Pilot nicht geschafft. Auf dem Heimweg bin ich bei einer großen Produktionsfirma vorbeigekommen und habe einfach gefragt, ob ich ein Praktikum machen kann. Das war der Anfang meiner Fernsehgeschichte. Es war nie geplant, ich hatte einfach Lust darauf. Und das hat mich dann zum Nächsten gebracht."

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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