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Künstler-Republik baut ein Denkmal Litauen will Lennon ehren

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In New York erinnert ein Mosaik an John Lennon.

(Foto: REUTERS)

Weltweit gibt es viele mehr oder weniger bekannte Denkmäler für John Lennon. Nun soll eins in Vilnius hinzukommen. Die Skulptur soll in der Künstler-Republik Uzupis entstehen.

Im litauischen Vilnius soll bis zum Frühsommer 2014 ein Denkmal für den Beatles-Sänger und -Gitarristen John Lennon entstehen. Die Stadtverwaltung habe grünes Licht dafür gegeben, teilte Initiator Saulius Pilinkus mit. Die Skulptur soll durch Spendengelder finanziert werden. Eine persönliche Verbindung des 1980 ermordeten Lennon zu Vilnius ist nicht bekannt.

Bereits 1995 wurde auf Privatinitiative von Künstlern und Fans eine Büste des US-Gitarristen Frank Zappa aufgestellt. Zappa ist auch offizieller "Schutzpatron" der quasi-autonomen Künstler-Republik Uzupis am Rande der Altstadt von Vilnius.

Eine von vielen Gedankstätten

Das Denkmal in Vilnius ist nur eine von vielen Gedenkstätten für den Beatles-Sänger. Die bekannteste Ehrung Lennons ist wohl die 10.000 Quadratmeter große Landschaft im New Yorker Central Park. Der Eingang zu den nach einem Beatles-Song benannten "Strawberry Fields" liegt gegenüber dem Appartement, in dem Lennon in seinen letzten Lebensjahren verbrachte und vor dem er 1980 ermordet wurde.

Auch außerhalb der USA wird Lennon verehrt: Im "John Lennon Park" der kubanischen Hauptstadt Havanna stellt ein bronzenes Denkmal den Sänger auf einer Bank sitzend dar. In seiner Geburtsstadt, dem britischen Liverpool, symbolisiert die Skulptur "Peace and Harmony" John Lennons Wunsch nach Weltfrieden. Im spanischen Almeria, wo Lennon den Sommer 1966 verbrachte, musste eine Statue des Musikers wegen Vandalismus versetzt werden.

Quelle: n-tv.de, dpa

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