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Deal or no Deal Meghan Markle war ein Nummerngirl

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Hat wie jeder andere auch ein paar kleinere Leichen im Keller: Meghan Markle.

(Foto: imago/Future Image)

Wer ein Leben als Prinzessin vor sich hat, muss es über sich ergehen lassen, dass tief in seiner Vergangenheit gewühlt wird. So machen nun Aufnahmen die Runde, die Meghan Markle in einem früheren Job zeigen. Autsch!

Schauspielerin - das ist die Bezeichnung, unter der Meghan Markle bisher eigentlich offiziell geführt wird. Nun gut, sie hat jetzt nicht gerade in oscarwürdigen Produktionen mitgewirkt. Aber zumindest in TV-Serien wie "90210", "CSI: Miami" und natürlich vor allem "Suits", wo sie seit 2011 als "Rachel Zane" dauerhaft zur Besetzung zählte.

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Doch bekanntlich ist der Weg zur Schauspielerei ziemlich steinig. Und viele, die später zu mehr oder weniger großen Stars wurden, mussten ihre Brötchen erst einmal auf andere Art und Weise verdienen. Auch der künftigen Frau von Prinz Harry erging es da nicht anders. Das belegen Aufnahmen, die gerade die Runde machen und sie 2006 als Nummerngirl - oder weniger anrüchig ausgedrückt als "Money Girl" - zeigen. Wo? In der US-Ausgabe der TV-Spielshow "Deal or no Deal".

"Auf jeden Fall eine Lernerfahrung"

Tatsächlich hat Markle aus ihrem Engagement in der Show nie wirklich einen Hehl gemacht. Schon 2013 verriet sie dem Magazin "Esquire": "Ich würde das in der Kategorie Dinge verbuchen, die ich neben dem Vorsprechen gemacht habe, um über die Runden zu kommen." Gern habe sie den Job nicht gemacht. "Ich musste ewig in diesen schrecklich unbequemen und billigen High Heels rumstehen und nur darauf warten, dass jemand meine Nummer wählt, damit ich gehen und mich setzen konnte."

Trotzdem wolle sie die Zeit bei der Sendung nicht missen, so Markle. "Bei 'Deal or no Deal' zu arbeiten, war auf jeden Fall eine Lernerfahrung, die mir geholfen hat, zu verstehen, was ich lieber machen möchte", erklärte die heute 36-Jährige im "Esquire"-Interview. Und wie sich nun herausstellt, wollte sie wohl lieber irgendwas mit Prinzessin machen.

Die Show "Deal or no Deal" lief mehrere Jahre bei Sat.1 auch im deutschen Fernsehen, zunächst moderiert von Guido Cantz, später von Wayne Carpendale. In der Sendung präsentieren zumeist junge Frauen Koffer, die verschieden nummeriert sind und alle unterschiedliche Geldbeträge beinhalten. Der Kandidat muss sich für einen der Koffer entscheiden, ohne zu wissen, wie wertvoll er ist. Da im Verlauf der Sendung nach und nach die anderen Koffer geöffnet werden, erhält er jedoch Hinweise auf den Betrag, der sich in seinem Koffer befinden könnte. Währenddessen unterbreitet ihm die "Bank" - basierend auf den Beträgen, die noch im Umlauf sind - fortwährend Angebote für den von ihm ausgewählten Koffer. Willigt der Kandidat irgendwann ein, kommt ein "Deal" zustande. Beharrt er jedoch bis zum Schluss darauf, "No Deal" zu sagen, erhält er am Ende das Geld, das sich in seinem Koffer befindet.

Quelle: n-tv.de, vpr

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