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Nach ihrem "Tatort"-Aus Meret Becker spricht über Zukunftspläne

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Meret Becker war schon in vielen großen Produktionen dabei, will nun aber Neues hinter der Kamera ausprobieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor einigen Monaten wird bekannt, dass Meret Beckers Ermittlerin Nina Rubin in den "Tatort"-Ruhestand geht. Für die Schauspielerin eröffnen sich dadurch völlig neue Möglichkeiten, über die sie nun in einem Interview spricht.

Schauspielerin Meret Becker hat große Pläne für die Zeit nach dem "Tatort". Im Frühjahr wurde bekannt, dass der letzte Fall für die von ihr dargestellte Ermittlerin Nina Rubin, 2022 zu sehen sein wird. "Ich habe zum Beispiel ein Drehbuch geschrieben, das ich unbedingt noch verfilmen möchte", erzählte Becker der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Ihr Zirkus-Konzert-Projekt "Le Grand Ordinaire" würde Becker demnach gerne in neuer Form umsetzen - und das Ganze auf einer CD verewigen. Außerdem würde "ich gerne auch mal Regie führen, egal ob auf der Bühne oder beim Film. Und eigentlich hätte ich gern auch ein Haus in Berlin, an dem ich arbeiten kann." Die Ideen würden ihr bis zu ihrem Lebensende nicht ausgehen.

Der "Tatort" selbst sei für sie "generell nie meine Auffassung dieses Berufs" gewesen. Die Rolle wurde ihr aber zur richtigen Zeit angeboten und außerdem habe sie eine Art Absicherung bedeutet, die man als Schauspieler in dieser Form sonst nicht habe. "Wir sind nicht in Hollywood, verdienen fünf Millionen Dollar mit einem Film und haben dann ausgesorgt", erklärt Becker. Auch sonst gebe es einige Vorteile: "Man bekommt im Restaurant sofort einen Platz und wird sogar von Telefonistinnen wiedererkannt. Wobei ich es an Berlin mag, dass die Leute einen nicht sofort umarmen und begatten wollen."

Meret Becker gehört schon seit vielen Jahren zu den Top-Schauspielerinnen Deutschlands. Sie spielte etwa in den Filmen "Pünktchen und Anton", "Kokowääh" und "Feuchtgebiete" mit. Zuletzt war sie in dem Kinofilm "Ostwind - Aris Ankunft" zu sehen. Neben der Darstellung in Kino- und Fernsehfilmen ist Becker auch im Theater zu sehen und ist als Synchronsprecherin tätig. Auch als Musikerin hat sie bislang bei sechs Alben mitgewirkt.

Quelle: n-tv.de, joh/spot

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