Unterhaltung

Wenn das Glück in der Ferne liegt Messner fühlte sich getrieben

33jl3357.jpg2438183494886596935.jpg

Messner zeigt sich altersweise.

(Foto: dpa)

Der Extrembergsteiger Messner unterscheidet sich wohl weniger von anderen Menschen als er glaubt. Auch er ist jahrzehntelang auf der Suche nach dem Glück - nur dass es bei ihm halt oft in unwirtlichen Höhen liegt. Nun allerdings meint er, zur Ruhe gekommen zu sein.

Extrembergsteiger Reinhold Messner ist jahrzehntelang auf der Suche nach dem Glück gewesen. Sein Leben habe er wie ein ständig Getriebener geführt - stets mit dem Gefühl, das Glück sei immer da, wo er gerade nicht sein könne, sagte der 67-jährige Südtiroler dem "Reutlinger General-Anzeiger".

"Wenn ich längere Zeit daheim war, dann sehnte ich mich nach Expeditionen. Und in der Wildnis habe ich mir manchmal geschworen: Wenn ich dieses eine Mal noch nach Hause komme, dann gehe ich nie wieder fort - dann bleibe ich bei meiner Familie, bei meiner Frau. Das hat sich schnell wieder verloren."

Mit dem Alter sei er gelassener geworden. "Ich bin jetzt zufrieden, da wo ich bin", sagt er. "Vielleicht hat das etwas mit Altersweisheit zu tun."

Messner gelang es, als erster Mensch den ohne Sauerstoff sowie alle 14 Achttausender der Welt zu besteigen. Zudem durchquerte er zu Fuß die und die mongolischen Wüste Gobi.

Quelle: ntv.de, dpa