Unterhaltung

"Dschungelcamp" - Tag 13 Null Sterne: "Typisch Evelyn!"

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Evelyn, kannst du dich nicht mal fokussieren?

Chris mimt den Camp-Führer, Yotta frotzelt wieder hinterm Rücken und Leila erzählt von ihrem letzten sauberen Schlüpfer. Das Camp probt an Tag 13 den Aufstand. Schuld daran soll keine Geringere sein als die Frau im roten Badeanzug.

"Was hältst du von Leila?", fragt Yotta seinen zurückgewonnenen Homie Chris. Jetzt, da sich die beiden wieder halbwegs lieb haben, obschon sie nach wie vor hinter dem Rücken des jeweils anderen übereinander herziehen, steht in einer ruhigen Minute der Kandidaten-Check an. Wer hat die Chance auf den Thron, wer kommt unter die letzten drei, wer fliegt als Nächster? Nun, da Leila dschungelabtrünnig ist, kann das ja ruhig mal thematisiert werden: Was hat die denn schon groß abgeliefert im Dschungel? "Die kann auch nur oben ohne duschen. Das guckste dir paarmal an und gut is' (...)". Statt als Sexpertin den Männern zu erklären, wo der "G-Punkt bei 'ner Frau ist", faselt Lowfire nur: "Schaut her, die Fliegen bumsen."

Und was gibt die Leila dem Zuschauer als letzten Gruß mit auf den Weg? Die Info, dass sie sich den besten, reinsten Schlüpfer bis zum Tag ihres Auszuges aufbewahrt habe und "heute Morgen nochmal kacken war". Die pseudo-saugeilen Infos verrät sie nur für Asche auf Instagram: "Dieser G-Punkt-Vibrator ist immer für eine Überraschung gut".

Alle gegen Evelyn

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Immer dieser Badeanzug!

Tag 13 ist auch der Tag, an dem sich die verbliebenen Insassen gegen unsere liebste bildungsdistanzierte "Brisbraine" verschworen haben, und zwar, weil die Evelyn alleine aufs Klo geht, zu lange im Dschungeltelefon weilt und somit angeblich die meiste Schuld daran trägt, dass sämtliche Luxusgegenstände abgegeben werden mussten. "Die hat ja wieder nichts gerafft", so der Mann, der behauptet, "in L.A. ein Currywurst-Imperium" zu unterhalten, "in Wahrheit aber nur eine TV-Karriere in Deutschland" hat "und sonst nichts". Auch Yotta, der endlich gern sein "Schmusekissen wiederhaben möchte", stichelt mächtig mit, und sowieso: Immer "dieser Badeanzug", in dem Evelyn im Dschungel rumrennt!

"Das ist doch nicht nur 'ne Sendung mit ihr, das ist 'ne Sendung mit allen", echauffiert sich ausgerechnet Schlitten-Sandra, deren Präsenz seit zwei Wochen ungefähr so "krass" abgeht wie eine mittelschwere Verstopfung. "Haut ihr auf die Fresse", fordert der "authentische" Chris, haha, nur Spahaaaß! Auch Dietel fährt die Blondine ob ihres alleinigen Puller-Spaziergangs harsch an. Nur einer steht Evelyn bei, Peter. "Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!"

Lagerkoller macht sich breit. Da ist eine Dschungelprüfung, zu der Evelyn und "Superman" Yotta antreten müssen, die beste Ablenkung."What ever takes, we do it", sabbelt "Brisbrain" Yottas Shaka-Spruch nach, während er sie erhaben von oben anschaut. Gerade der, dessen Englisch ja nun auch nicht unbedingt the yellow from the egg is, muss sich aufregen!

Null Sterne und der falsche Fokus

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Viele Tiere, keine Sterne.

Wir können das Ganze hier abkürzen. Die beiden müssen unter Tage, Yotta liegt still in einer Kammer mit Krabbelgetier und wartet auf seine Befreiung, während Evelyn auf dem Weg zu ihm durch eine Höhle nach Schlüsseln tauchen und krauchen muss. Sie gibt ihr Bestes, aber die Zeit ist zu knapp: null Sterne!

Und jetzt kommts: Auf dem Weg ins Camp, Yotta so: "Evelyn, ich mache dir keine Vorwürfe, wir waren ein Team, die Zeit war einfach zu knapp. Du hast dein Bestes gegeben!" Im Einzelinterview aber seiert er das genaue Gegenteil, fällt ihr hemmungslos in den Rücken: "Das kann doch nicht so schwer sein, sich mal zu fokussieren. Typisch Evelyn! Das war die Burdecki-Show!" Derweil bietet Evelyn den anderen an, sollte sie der Hunger überwältigen, ruhig ihre Portion Reis mitessen zu dürfen. Wegen der null Sterne verzichte sie gern auf ihre Ration.

Auch herrlich peinlich: Yottas geklautes "Enerdschie"-Gequäke. Schon Otto Reutter sang 1927 in dem gleichnamigen Lied: "Es geht mir in jeder Hinsicht und mit jedem Tag immer besser und besser und besser." (...) Das sag ich zu jeder Stund'. Wenn's dir dann täglich besser geht, dann biste bald gesund". Aber vielleicht ist es ja bei ihm auch so, wie Reutter es in einem anderen Lied singt und der Blender ist "als Kind zu heiß gebadet" worden.

Jawohl, mein Führer!

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Frau Dietel muss die Koffer packen.

Inzwischen macht sich immer wieder leichte Wartezimmer-Atmosphäre breit. Gut, dass Chris nochmal den Teamchef mimt. Der Basti findet nämlich, der "diktatorische Führer" sei als Teamchef unfähig. Er wolle immer nur die Macht haben und bestimmen und jetzt kann der Basti auch verstehen, wie schlimm das ist, wenn die falschen Leute in die falschen Positionen kommen.

Fast ein bisschen schade, dass am Ende dieses Tages nicht der linke Beppi, sondern Trauerweide Dietel das Camp räumen muss. Dann fliegt der Scheinlächler, der sich selbst schon unter den Top 3 sieht, eben an Tag 14 raus.

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Quelle: n-tv.de