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Pfundsgage für Olympia-Feier Paul McCartney ist bescheiden

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Paul McCartney

REUTERS

Bei der Eröffnungsfeier für die Olympischen Spiele im eigenen Land aufzutreten ist eine Ehre. So sehen es auch Paul McCartney und die anderen Musiker, die für ihr Engagement nur eine symbolische Gage erhalten. Auch wenn es nur um einen Pfund geht: Die Zahlungsmoral der Veranstalter lässt dabei offenbar zu wünschen übrig.

Paul McCartney und die anderen Stars, die bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London aufgetreten sind, haben für ihren Auftritt genau ein Pfund Gage kassiert. "Sie haben sich praktisch kostenlos zur Verfügung gestellt", sagte eine Sprecherin des Organisationskomitees LOCOG. "Aber um einen Vertrag abschließen zu können, musste ein Betrag eingesetzt werden", fügte sie hinzu.

Für die symbolische Gage traten unter anderem auch Mike Oldfield, Dizzee Rascal, Underworld und Emeli Sandé auf. Die britische Soul-Sängerin, die bei der Feier die Hymne "Abide With Me" darbrachte, beschwerte sich scherzend, ihre Entlohnung sei bisher noch nicht auf ihrem Konto verbucht. "Stellen Sie sich vor, ich habe noch nichts bekommen", sagte sie dem "Evening Standard". Sie werde ihr Pfund in Ehren halten, versprach Sandé.

McCartney dürfte der ausbleibende Scheck weniger schmerzen: Das Vermögen des Ex-Beatle wird auf 665 Millionen Pfund (851 Millionen Euro) geschätzt.

Quelle: n-tv.de, dpa

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