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Thomas Gottschalk ist es nicht Stühle bei "The Voice of Germany" besetzt

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Marc, Rae, Sido, Alice - sie sind dabei!

(Foto: dpa)

Michi Beck ist raus, Smudo ist raus, Yvonne Catterfeld will nicht mehr und auch Michael Patrick Kelly hat bereits nach einer Staffel auf dem heißen Stuhl keine Muße mehr, anderen Menschen beim Singen zuzuhören. Doch wer nimmt nun Platz neben Marc Forster?

"Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder", so heißt es doch. Bald geht es wieder los, bald wird wieder jemand nur durch seine Stimme und nicht durch seine Optik überzeugen, doch die alten Juroren wollen oder können nicht mehr oder haben andere Verpflichtungen. Fest steht nun aber, wer sich auf den leeren Drehsesseln alsbald niederlassen wird.

Mark Forster bekommt drei neue Gegner bei der kommenden Staffel von "The Voice of Germany" (TVOG). Nach dem Aus von Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Yvonne Catterfeld und Michael Patrick Kelly nehmen zwei komplette Neulinge und ein alter Hase als Rückkehrer neben Forster Platz.

Neuzugänge Sido und Alice Merton

Dass die Jury in der kommenden Staffel der Sat.1/ProSieben-Castingshow ordentlich durchgewirbelt wird, war bereits seit längerem klar. Jetzt steht allerdings endgültig fest, welche Musiker neben dem verbleibendem Mark Forster als Coaches teilnehmen werden. Wie unter anderem der Mediendienst "dwdl.de" unter Berufung auf den Sender meldet, werden der Rapper Sido und die Sängerin Alice Merton als Jury-Neulinge mit von der Partie sein.

Wäre immer noch ein Stuhl frei. Und den besetzt niemand Geringeres als Rea Garvey, der alte TVOG-Hase. Nach drei Staffeln Pause kehrt der 46-Jährige auf den berühmten Dreh-Sessel zurück und wird dort zum Alterspräsidenten, bisher durch Michi Beck und Smudo, beide über 50, abgedeckt. Doch diese gaben nach der letztjährigen Staffel ihren Rückzug aus der Casting-Show bekannt. Wenig später folgten ihnen Yvonne Catterfeld und Michael Patrick Kelly. Echt jetzt, die hören auch auf? Nicht ganz, so viel zum Trost: Die beiden um die 40-Jährigen bleiben dem "The Voice"-Universum treu und mischen beim Überraschungserfolg "The Voice Senior" mit.

Und was ist mit Gottschalk?

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Pulitzerpreisverdächtig: die Moderation bei GNTM.

(Foto: imago images / Oliver Langel)

Ob Thomas Gottschalk mitmachen wird, wollten Sie wissen - weil er jetzt bei "Germany's Next Topmodel" (GNTM) so prima performt hat? Das ist sicher eine gute Idee, die zu gegebener Zeit durchdiskutiert werden sollte. Gottschalk dürfte erst einmal aber gar keine Zeit haben, er bringt ein neues Buch heraus, "Herbstbunt", der Nachfolger zu "Herbstblond": "Ich lebe mein Leben mit einer gewissen Neugier. Und ich habe festgestellt, dass sich meine Lebensgrundlagen, so wie ich sie kannte, wie ich sie gelernt habe, erledigt haben", so der Entertainer. "Ich merke, wie Leute mit einem Handy in der Tasche sieben Milliarden Klicks haben und ich weiß gar nicht, was die treiben. Da gibt es Menschen, die haben einen Lippenstift und halten ihn richtig und haben sieben Millionen zwölfjährige Followerinnen, die auch wissen, wie man den Lippenstift halten muss. Das sind Dinge, die ich schwer nachvollziehen kann."

So wird er es zwar nie zu "The Voice Kids" schaffen, aber auch das dürfte für ihn kein Grund zum Jammern oder zur Beunruhigung sein. "The Voice Senior" ist ein junges Format, da ist Potenzial.

Quelle: n-tv.de, soe/dpa/spot

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