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"Independence Day" auf Russisch "Attraction 2": Moskau droht Alien-Invasion

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Aliens gegen Menschen: "Attraction 2: Invasion".

(Foto: Caoelight)

Zwei Jahre liegt der erste Kontakt nun zurück: Ein außerirdisches Raumschiff macht Bekanntschaft mit russischer Feuerkraft. Im Anschluss daran forscht Moskau an der Ufo-Technik. Doch das entpuppt sich als fatal und eine Invasion droht. Die Helden von einst sind wieder gefordert.

Wenn Außerirdische die Erde übernehmen wollen, wie würden sie wohl vorgehen? Zuerst eine Vorhut schicken, ein Raumschiff vielleicht, das erst einmal die Lage auskundschaftet. Das ist geschehen vor etwa zwei Jahren: Über Russland wird ein Ufo gesichtet und über Moskau abgeschossen. Schnell erfährt man, dass die Aliens keine friedlichen Absichten haben. Sie können ihr Aussehen dem unsrigen anpassen. Sie sprechen wie wir. Aber eines unterschiedet die Jungs aus dem All von uns: Zur Liebe sind sie nicht fähig. Genau das macht sie so gefährlich.

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"Attraction 2" ist bei Capelight als DVD und BD auch in einer Steelbox-Edition erhältlich.

(Foto: Caoelight)

Die Russen haben das erkannt, denn eine junge Frau hatte Kontakt mit einem Außerirdischen. Und glücklicherweise für die Obrigkeit des Landes ist diese Frau, Julia (Irina Starschenbaum), die Tochter von Oberst Lebedew (Oleg Menschikow), hoch angesehen - sowohl bei der Truppe selbst als auch bei der politischen Führung.

Für Russland ist das der Hauptgewinn: außerirdische Technik und zudem direkter Zugang zu einem Menschen, der in Kontakt mit Außerirdischen gestanden hat. Die Erforschung der Technologien aus dem All läuft auf Hochtouren. Und bei psychologischen Tests mit Julia wird schnell klar, dass die Frau über besondere Fähigkeiten verfügt. Dumm nur, dass die Technik aus dem All recht schnell die Oberhand gewinnt, indem sie die digitale Infrastruktur für sich arbeiten lässt. Das große Ziel: die Vorbereitung einer Invasion - und damit das Ende der menschlichen Rasse.

Julia hat das Überleben der Menschheit in ihren Händen. Ein paar Freunde stehen ihr zur Seite - und ein Außerirdischer ebenfalls. Ein Überläufer, dem Julia etwas bedeutet.

Russisches Popcorn-Heimkino

Der Plot von "Attraction 2: Invasion" ist zwei Jahre nach "Attraction" angesiedelt und macht es dem Zuschauer leicht, schnell wieder in das Thema einzusteigen. Da wären die altbekannten Figuren Julia, Oberst Lebedew, Julias außerirdischer Freund Hakon oder auch Artjom, der im ersten Teil noch mit Hakon um Julias Gunst gestritten hat. Dazu ein paar neue Charaktere wie der stolze Soldat Ivan oder die außerirdische Macht Ra, die künstliche Intelligenz Saul, die für frisches Blut sorgen. Das passt perfekt.

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Überhaupt: "Attraction 2" ist der Beweis, dass Alien-SciFi nicht nur Krach und Bumm sein muss, sondern auch über Tiefgang und Ironie verfügen kann. Da heißt eine der Figuren, die auf der guten Seite der Macht stehen: Google. Da greifen die Russen, als Saul die Macht über die digitalen Kanäle ergreift, einfach wieder auf altbekannte Kommunikationswege zurück: Feldpost und Festnetztelefon. Mal ehrlich, wenn so etwas irgendwo geht, dann in Russland!

Und so verwundert es am Ende auch nicht, dass "Attraction 2" wie bereits der Vorgänger ein absoluter Volltreffer geworden ist. Computergenerierte und -optimierte Hochglanzoptik, durchweg ordentliche Darstellerleistungen, knackige Dialoge, Wortwitz, Ironie und natürlich - Spoileralarm - ein Happy End. Was will man als Zuschauer mehr? Aber halt: Auch der Erstling hatte ein Happy End und danach fing die Kacke erst richtig an zu dampfen ...

Quelle: ntv.de