Essen und Trinken

Für den Abend mit den Mädels Es muss nicht immer Margarita sein

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Spaß am Fußball (click to big).

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Wetterbericht verspricht sonnige Aussichten. Der Grill ruft, an der Fleischtheke nähern sich die Bestände an Bratwürsten bedenklich dem Ende, zu Hause wird der Vorrat an Cocktail-Zutaten überprüft. Gibt’s eigentlich wieder Fußball?

Es gibt! Und zwar ausgiebig, denn im Fußball stehen die Tage der Wahrheit an. Also wird entweder erst danach der Grill angeworfen oder an einem anderen Tag dieses verlockenden langen, sonnigen Pfingstwochenendes. Oder statt Grill gibt's Biergarten (mit TV-Leinwand). Oder Balkonien. Egal - Hauptsache ‘raus!

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Schon alles vorbereitet???

(Foto: picture alliance / dpa)

Die nicht Fußball-süchtigen Mitglieder der feucht-fröhlichen Runden in Gärten oder auf Terrassen nutzen die Zeit auf ihre Weise - nein, nicht zur Vorbereitung von Grillgut und Salaten. Das alles sollte für einen entspannenden Abend schon längst fertig im Kühlschrank stehen. Und an Bier und Chips denken die Jungs doch alleine… Nette Jungs denken übrigens auch an die Mädels und machen sich mit ein paar Drinks noch unwiderstehlicher, denn sie wissen: Mädels lieben Erdbeeren.

Die Königin der Früchte

Jetzt locken heimische Früchte mit ihrem wunderbaren Aroma. Am besten, man kauft sie direkt vom Erzeuger im Hofladen oder auf dem Wochenmarkt. Die ganz Fleißigen und Rückengesunden schwören ja aufs Selberpflücken. Außerdem sind deutsche Erdbeeren weniger mit Schadstoffen belastet als Importe. Erdbeeren schmecken am besten, wenn sie vollreif sind. Da sie nicht nachreifen wie Bananen, sollte man immer reife Früchte kaufen, die gleichmäßig rot sind und intensiv duften. Die weichen Früchtchen sind leider recht empfindlich und sie bekommen leicht Druckstellen. Um das Aroma zu erhalten, sollten Erdbeeren nur kurz mit kaltem Wasser abgebraust werden. Erst danach werden die Stiele entfernt. Liegen sie im Wasser, nehmen die Beeren Flüssigkeit auf und schmecken dementsprechend, nämlich wässrig.

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Die perfekte Erdbeere: vollreif, dunkelrot und duftend.

(Foto: picture alliance / dpa)

Erdbeeren verderben schnell und halten sich maximal zwei bis drei Tage im Kühlschrank, büßen aber an Aussehen und Aroma ein. Verschimmelte Früchte gehören in den Müll; es genügt nicht, die betroffenen Stellen von den Erdbeeren abzuschneiden, da sich die Schimmelsporen sehr schnell auf der gesamten Frucht ausbreiten. Erdbeeren gelten als die Königin der Früchte - und so wollen sie auch behandelt werden!

Es gibt kaum eine Frucht, aus der man so viel kochen, backen und mixen kann wie aus Erdbeeren. Sie enthalten viel Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die für ihre krebsvorbeugende Wirkung bekannt sind. Zudem liefern sie mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm wenig Energie und erhalten die schlanke Linie.

Mieze, Senga und die anderen

Vorfahren unserer großfruchtigen Kultur-Erdbeeren sind die kleinen Walderdbeeren. Die Winzlinge sind wesentlich saftiger und aromatischer. Bereits 1714 entstanden in Frankreich durch Kreuzung zweier Waldbeersorten die ersten großen fleischigen Erdbeeren. Inzwischen gibt es über 600 verschiedene Sorten, die mitunter poetisch klingende Namen tragen wie Mieze Schindler oder Senga Sengana. Sie unterscheiden sich in Größe, Struktur, Farbe und Geschmack voneinander.

Botanisch gesehen handelt es sich bei der Erdbeere eigentlich nicht um eine Frucht, sondern um eine verdickte Blütenachse der Erdbeerpflanze. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelblichen Samen, die auf der Oberfläche sitzen und sich als störende Körnchen gern mal in die Zahnzwischenräume verirren. Dass die Frucht gar keine ist, tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch. Wer denkt denn schon daran beim Genuss einer Strawberry Margarita! Es muss aber nicht immer Margarita sein, probieren Sie doch mal

Erdbeersekt

Zubereitung:

Zutaten (ca. 6 Gläser):

500 g vollreife Erdbeeren
1 Flasche trockener Sekt (weiß oder rosé) oder Prosecco
10 große frische Pfefferminzblätter
oder 1 TL Rosmarinnadeln

Die geputzten Erdbeeren und die Kräuter im Mixer sehr fein pürieren. Wen die Stückchen und Körnchen noch stören, der gießt das Püree noch durch ein Sieb. Kaltstellen.

Vor dem Servieren die Gläser zur Hälfte mit dem Erdbeermus füllen und mit dem Sekt aufgießen. 

Zur Dekoration eignen sich einige Minzeblättchen, Waldmeister-Blüten oder kleine Blätter von Duftgeranien.

Viel Sonne und Spaß wünscht Ihnen Heidi Driesner.

Quelle: ntv.de