Essen und Trinken

Keine "Enthäuslichung" Zu Hause schmeckts am besten

Die Deutschen essen nach wie vor immer noch gern zu Hause und schätzen die kommunikative Esskultur. Eine Studie zum Ernährungsalltag der Deutschen des Frankfurter Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) konnte die weit verbreitete Befürchtung, dass es zunehmend zu einer "Enthäuslichung" der Ernährung kommt, entkräften.

Selbst an Werktagen gaben 75 Prozent der rund 2.100 Befragten an, ihre Mittagessen stets zu Hause und gemeinsam mit ihren Kindern einzunehmen. Lediglich 8 Prozent suchen eine Kantine oder Mensa auf und nur 3 Prozent gehen mittags ins Restaurant oder zum Stehimbiss. Personen, die beruflich sehr eingespannt sind, verlegen die Hauptmahlzeit vermehrt in die Abendstunden.

Auffallend war auch, dass innerhalb der Gruppe der Erwerbstätigen die Dauer der Mahlzeiten nicht ab-, sondern zunimmt. In allen Fällen wird das Essen aber nicht gerne alleine eingenommen. Mittags essen 65 Prozent der Befragten in Gesellschaft von Freunden, Familie oder Arbeitskollegen, abends tun dies knapp 50 Prozent.

Eines hat sich aber auch nicht verändert: Das Einkaufen und Kochen wird weiterhin in den meisten Fällen von dem weiblichen Teil der Gesellschaft übernommen.

Quelle: ntv.de