Unterhaltung
Die beiden Köpfe von Klee: Suzie Kerstgens und Sten Servaes.
Die beiden Köpfe von Klee: Suzie Kerstgens und Sten Servaes.(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)
Mittwoch, 31. August 2011

Ein romantischer Moment: Mit Klee auf dem Dach

Sie gelten als hoffnungslose Romantiker - und doch steckt ihr neues Album voller Hoffnung: Klee. "Aus lauter Liebe" heißt das fünfte Werk der im Kern aus Suzie Kerstgens und Sten Servaes bestehenden Gruppe. n-tv.de traf die beiden Kölner im Dachgeschoss ihres Berliner Plattenlabels. Ein Gespräch über perfekte Momente, Karneval, Frankreich und Froschschenkel.

"Aus lauter Liebe" heißt euer neues Album. Aus lauter Liebe zu wem oder was?

Suzie Kerstgens: Aus lauter Liebe zum Leben und zur Liebe …

Sten Servaes: … und zur Musik. Aber das beinhaltet das, was Suzie gerade gesagt hat, eigentlich schon.

Suzie: Das ist ja das Schöne, dass man als Mensch einen freien Willen hat und frei entscheiden kann - bestenfalls zumindest. Und wenn man sein Leben darauf ausrichten kann, Dinge aus lauter Liebe zu tun, ist das doch allemal besser als aus Neid, Wut oder Hass.

Man könnte auch meinen, das Album sei eine einzige große Liebeserklärung an Frankreich …

Sten: Wir waren im vorletzten Jahr ja total viel unterwegs. Da hat uns unsere Musik sogar bis nach China und Russland gebracht. Wir haben also ganz viele unterschiedliche Kulturen kennengelernt. Als wir zurückkamen, ist uns erst einmal so richtig gewahr geworden, welche kulturelle Vielfalt es auch hier, ganz nah beinander, in Europa gibt. Und wie wunderbar das ist. Wir kommen aus Köln. Da ist Paris tatsächlich auch geografisch näher als etwa Berlin. Wir haben uns also wieder an die Wurzeln erinnert, auch unsere Wurzeln: französische Kultur, Filme, Literatur, das existenzialistische Gedankengut - wir haben beide ja auch Philosophie und Germanistik studiert. Und dann ist da natürlich noch Paris, die Stadt der Liebe. Eine wunderschöne Stadt, in der wir auch immer wieder gerne sind. Von daher stimmt das schon: Es ist sicher auch eine Liebeserklärung an Frankreich.

Die Album-Fotos entstanden in Paris.
Die Album-Fotos entstanden in Paris.(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Aber ihr würdet jetzt nicht so weit gehen, von einem Konzeptalbum zu sprechen …

Sten: Nein, so sind wir da nicht herangegangen. Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren unheimlich viele Songs geschrieben, ich glaube, an die 70. Als wir uns die angeguckt und eine erste Auswahl getroffen haben, haben wir gemerkt, dass sich die frankophilen Momente einfach in die Songideen und Liedtexte eingeschlichen haben.

Suzie: Aber dann haben wir sie schon bewusst betont.

Abgesehen von der Kultur sind die Franzosen ja vor allem für ihre Lebensart bekannt - Essen und Trinken ...

Sten: Ja, das ist auch ganz wichtig für uns. Wir sind unglaublich leidenschaftliche Menschen. Wir sind gestern auch nicht aus Vernunft um 1 ins Bett gegangen, weil heute um 11 der erste Interviewer hier saß, sondern wir feiern dann auch bis um 5. Das gehört dazu. Und auch da sind die Franzosen uns Deutschen oft voraus - beim leidenschaftlichen Leben, den Genüssen und auch den hedonistischen Momenten. Da sind wir vielleicht irgendwie "undeutsch", weil uns das auch so wichtig ist.

Habt ihr schon mal Froschschenkel gegessen?

Sten: Ja, wir haben in China Froschschenkel gegessen.

Und? Wie haben die geschmeckt?

Suzie: Die waren glibberig. Aber ich kannte das tatsächlich schon vorher, weil ich auch eine sehr dem Hedonismus frönende Stiefgroßmutter hatte. (lacht)

Sten: Man liest ja immer, dass Froschschenkel nach Hühnchen schmecken. Und in China war es tatsächlich ein wenig so.

Zurück zur Musik: Würdet ihr mir widersprechen, dass ihr auch musikalisch bei vielen Songs auf dem neuen Album nah am Chanson oder an Liedermachern dran seid  - näher als bei euren Alben zuvor und manchmal auch näher als an dem, was landläufig unter Popmusik verstanden wird?

Sten: Ich würde es mal so ausdrücken: Auf jeden Fall hat sich der Horizont erweitert. Wir haben uns getraut, auch mal neue Sachen auszuprobieren. Oder auch mal etwas wegzulassen, zum Beispiel bei einem Song wie "Adieu", der nur mit Klavier funktioniert.

Suzie: Das kann man eigentlich herunterbrechen. Egal, wie aufgepimpt ein Song auch daherkommt - wenn er gut ist, funktioniert er auch, wenn du ihn nur mit der Gitarre spielst. Oder nur am Klavier.

Sten: Und da bist du dann tatsächlich beim Liedermacher. Der macht genau das. So gesehen stimmt das: Wir sind Liedermacher.

Ist das also die Zukunft von Klee?

Sten: Keine Ahnung, man kann ja immer nicht in die Zukunft gucken. Aber wir haben auf jeden Fall festgestellt, dass es für uns ganz toll war, dieses Album zu machen. Ich kann mir daher schon vorstellen, dass wir da eine Tür geöffnet haben und in diese Richtung weiter gehen.

Nicht nur Songtitel wie "Außer Atem" und "Adieu" wecken auf "Aus lauter Liebe" Assoziationen zu Frankreich.
Nicht nur Songtitel wie "Außer Atem" und "Adieu" wecken auf "Aus lauter Liebe" Assoziationen zu Frankreich.(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Suzie: Es war auch wirklich großartig, ein echtes Cello auszuprobieren, damit zu spielen und aufzunehmen. Oder mit einem Banjo oder einer Mandoline. Das sind alles Sachen, die wir früher vielleicht mal aus dem Computer angecheckt haben. Aber es ist etwas ganz anderes, sie wirklich da zu haben. Und wenn dann der Harald "Sack" Ziegler (Gastmusiker auf "Aus lauter Liebe", Anm. d. Red.) in sein Flügelhorn geblasen hat, kamen dir die Tränen in die Augen, weil es dich so berührt hat. Wenn man merkt, dass einen ein Instrument so berühren kann, wird man schon ein wenig aus dem Dornröschenschlaf der letzten Alben wachgeküsst. Wenn das also unsere Zukunftsmusik wäre, hätte ich nichts dagegen.

Klingt, als hättet ihr in dem Bochumer Studio, in dem das Album entstanden ist, viele Freiheiten gehabt …

Suzie: Ja. Und da war auch unglaublich viel Leben. Die Chöre, die wir aufgenommen haben, bestehen zum Beispiel komplett aus Freunden, die kamen und mitgemacht haben. Das finde ich total toll, dass unsere Freunde, die uns seit Jahren begleiten, jetzt auch Teil des fünften Klee-Albums sind. Das mit ihnen zu teilen, hat mir sehr gut gefallen.

Hat eure musikalische Entwicklung vielleicht auch etwas mit dem Alter zu tun? Bei Suzie zumindest weiß ich, dass sie in diesem Jahr 40 geworden ist …

Sten: Ja, ich glaube schon, dass es eine Rolle spielt, dass wir woanders stehen als noch vor drei Jahren und an einem Punkt im Leben sind, der noch einmal eine neue Perspektive eröffnet. Wir sind mit den Beinen nicht mehr so in den 30ern, sondern in einem neuen Lebensabschnitt, in dem man spürt, dass er auch noch einmal einen neuen Aufbruch bedeutet.

Suzie: Ich finde, die Selbstwahrnehmung und Erkenntnis seiner selbst ist eine andere. Das bringt eine gewisse Souveränität mit sich. Man ist nicht mehr so verunsichert, ob man etwas nun richtig macht oder nicht, sondern ist sich der Freiheit des Willens mehr gewahr: Ich kann das jetzt machen und kann dazu stehen. Und ich darf das auch machen, bewusst, aufrecht und mit geradem Rücken - da hat keiner etwas reinzureden. Das gefällt mir an der altersbedingten Horizonterweiterung ganz gut.

Ihr habt es vorhin schon erwähnt: Ihr wart in den vergangenen Jahren sehr viel im Ausland unterwegs - von China und Russland bis hin zur Türkei. Zudem erschien euer Album "Jelängerjelieber" 2006 auch in einer englischen US-Version. Sucht ihr den Erfolg im Ausland?

Trotz Frankreich-Bezügen - die Aufnahmen zum neuen Klee-Album fanden in einem Studio in Bochum statt.
Trotz Frankreich-Bezügen - die Aufnahmen zum neuen Klee-Album fanden in einem Studio in Bochum statt.(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Sten: Nee, das waren echt immer alles Anfragen oder Einladungen. Bei dem Album war es so, dass uns die Leute vom US-amerikanischen Label "Minty Fresh" geschrieben haben, dass sie uns toll finden. Sie bringen in den USA diverse europäische Veröffentlichungen raus, zum Beispiel auch von den Cardigans. Wir haben das als Ehre empfunden, dass sie sich an uns wenden, aber dachten jetzt nicht, dass wir deswegen in Amerika eine große Karriere starten würden. Es war schon allein toll, mitzukriegen, wie das aufgenommen wird. Die Leute dort waren doch sehr überrascht zu sehen, dass es auch so etwas wie uns in Deutschland gibt …

Suzie: … und nicht nur Rammstein oder Tokio Hotel. Es war schon sehr interessant, zu sehen, wie man wiederum in so einer Szene wahrgenommen wird. Außerdem hat es total viel Spaß gemacht. Wir haben die Texte mit Simon Cleave, dem Gitarristen von Wedding Present, der in Köln wohnt, übersetzt. Wenn man dann zum Beispiel einen Song wie "Tausendfach", den man auf Deutsch ja so kennt, als "A Thousand Ways" hört, hat man auf einmal wieder einen ganz anderen Bezug dazu. Und das, obwohl ich ihn selbst gesungen habe! Das bringt einen selbst auch extrem weiter.

Ihr gebt ja generell sehr viele Konzerte. Habt ihr mal mitgezählt, wie viele es schon waren?

Sten: Nein. Aber ich habe für die Tour-Chronik auf unserer neuen Webseite mal die Konzerte zusammengeschrieben. Das sind auf jeden Fall viele.

Suzie: Ein guter Taktometer ist zum Beispiel auch der Ralf …

Sten: Ja, unser Hauptfan. Er ist seit vier oder fünf Jahren wirklich bei jedem Konzert dabei.

Suzie: Ihn kann man dann immer fragen, …

Sten: … sein wievieltes Konzert es denn nun ist. Er hat jetzt 300.

In eurem Song "Schmetterlingsflügelschlag" geht es um den perfekten Moment. Wann hattet ihr das letzte Mal so einen - auf der Bühne?

Suzie: Ja, auf der Bühne hat man oft einen perfekten Moment. Aber man hat den zum Beispiel auch, wenn man bei uns in Köln ist und abends mit Freunden zusammensitzt, sich unterhält, aufgefangen und nicht alleine ist. Und den Abend unvernünftigerweise - wie gestern - einfach fließen lässt.

"Vielleicht sind wir 'undeutsch'."
"Vielleicht sind wir 'undeutsch'."(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Sten: Das sind diese kleinen Momente, die man wahrscheinlich auch erst im Nachhinein richtig bemerkt. Als wir etwa neulich beim CSD in München gespielt haben, kam ein riesiges Unwetter und alle mussten den Marienplatz räumen. Es hieß, die Leute sollten "Schutzräume" aufsuchen, die Stände wurden abgebaut und die Bühne abgedeckt. Wir sollten in einer halben Stunde spielen, aber der Platz war menschenleer. Aber irgendwann klarte es auf, und der Veranstalter fragte uns, ob wir noch spielen wollten. Wir sagten nur: Ja, klar, auf jeden Fall. Wir haben angefangen zu spielen, der Platz füllte sich und war nach drei, vier Songs rappelvoll. Das war so ein Moment …

Im Kern bestand Klee bislang immer aus drei Leuten - euch beiden und Gitarrist Tom Deiniger. Er hat die Band aber vergangenes Jahr verlassen …

Sten: Also, der eigentliche Kern waren schon immer Suzie und ich. Wir schreiben die Texte und größtenteils auch die Songs. Tom war als Gitarrist schon seit unseren ersten Bands mein Partner. Er hat sich jetzt entschieden, dass er etwas anderes mit seinem Leben machen will. Das hat aber Klee nicht wirklich berührt.

Suzie: Das hat ja auch wieder mit Freiheit zu tun - mit der Freiheit, weiterzuziehen und etwas anderes zu machen. Wenn man sich zum Beispiel verliebt und das mit dem Dasein in einer Band nicht mehr übereingeht, hat man das gute Recht dazu, einen anderen Weg zu beschreiten.

Gab es Streit?

Sten: Nein, überhaupt nicht.

Ihr habt eure Kölner Herkunft ja bereits erwähnt. Und ein bisschen steht ihr auch für Kölner Lokalkolorit. Warum ist es gut, dem Berlin-Hype nicht zu unterliegen?

Suzie: Ach, ich weiß gar nicht, ob das gut oder nicht gut ist. Aber "Hype" - allein schon dieses Wort, Alter …

Sten: Ja, "Hype" ist echt gar nicht unser Ding. Wir machen das, was wir machen, praktisch schon immer. Berliner zu sein würde daran nichts ändern. Wären wir denn hipper, wenn wir nach Berlin zögen …?

Perfekte Momente gibt es viele ...
Perfekte Momente gibt es viele ...(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Suzie: Nee, hyper!

Sten: Für uns ist das Leben nicht so karrieregesteuert. Für uns ist unsere Kunst und Arbeit Ausdruck unserer ureigensten Lebenserfahrungen und Umstände. Da ist Köln nach wie vor ein wichtiger Anker. Das ist eine unglaublich lässige Stadt. Sie will nichts von dir. Sie gibt dir aber auch nicht viel zurück. (lacht)

Suzie: Das stimmt doch nicht!

Sten: Ja, das stimmt nicht. Da muss ich mich echt revidieren. Die Atmosphäre dort ist schon sehr, sehr angenehm. Und das Erstaunliche ist, dass es in einer Stadt wie Köln, obwohl sie nur eine Million Einwohner hat, eine unglaubliche musikalisch-kulturelle Vielfalt gibt.

Als Kölner seid ihr bestimmt auch beim Karneval dabei. Als was verkleidet ihr euch?

Sten: Na, du kannst ja jetzt nicht jedes Jahr dasselbe anziehen. Da musst du dir schon Gedanken drüber machen. Ich bin deshalb auch nicht immer dabei. Aber wenn du an den "tollen Tagen" in Köln bist, wärst du natürlich schon schön blöd, wenn du da gar nicht mitmachen würdest. Ich will nicht missionieren. Aber natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen dem, was du im Fernsehen siehst und dem, was sonst noch so zum Karneval passiert. Da gibt es echt nette und schöne Geschichten.

Ihr habt in der Vergangenheit schon mit den unterschiedlichsten Leuten musikalisch zusammengearbeitet - von den Indie-Helden Wedding Present über Virginia Jetzt! bis hin zu Gunther Gabriel. Mit wem würdet ihr denn in Zukunft gerne mal zusammenarbeiten?

Suzie: Ich würde gerne mal mit Billy Bragg zusammenarbeiten …

Sten: (lacht)

Ausruhen is' nicht - Klee gehen im Herbst auf Tour.
Ausruhen is' nicht - Klee gehen im Herbst auf Tour.(Foto: Jo Jankowski / Universal Music)

Suzie: Den finde ich toll. Okay, eigentlich müsste ich jetzt wahrscheinlich Robbie Williams oder so sagen. Aber, ach, nee, der ist ja auch schon abgenudelt. Mit wem würdest du denn gerne mal was zusammen machen, Sten?

Sten: Mit dir.

Suzie: Nee, jetzt sag doch mal.

Sten: Ich habe keinen Wunschmenschen in der Hinsicht. Bis vor Kurzem dachte ich mir immer, man müsste doch nochmal etwas mit Peter Alexander machen. Aber jetzt ist er leider nicht mehr da. Bei anderen wäre es natürlich toll. Aber wenn ich zum Beispiel Paul McCartney sage, dann ist das doch total vermessen. Genauso spannend wären David Bowie oder Morrissey … Ach Mann, da einen rauszupicken, ist echt schwierig.

Was euch auch wichtig zu sein scheint, ist soziales Engagement. Von Pro Asyl über die Krebshilfe bis hin zu Initiativen gegen Rechts - für all das habt ihr euch schon eingesetzt. Warum?

Sten: Na, weil das wirklich wichtig ist. Man ist ja durch unterschiedlichste Mechanismen verführt, sich seiner Verantwortung für das Miteinander einer Gesellschaft nicht gewahr zu sein. Als Künstler stehen wir schon öfter mal im Fokus. Von daher finde ich es nur richtig und notwendig, dass wir häufiger mal darauf aufmerksam machen, dass es ein Miteinander ist …

Suzie: … und dass eine Gesellschaft nur funktioniert, indem man sich kümmert. Und zwar nicht nur um sich selbst, sondern auch um den Allernächsten und Übernächsten. Man muss aufeinander aufpassen. Sonst zerbricht alles.

In eurer Musik geht es dagegen nie - zumindest nie offensichtlich - um Politik, sondern immer um zwischenmenschliche Beziehungen. Ist Musik für euch nicht das richtige Mittel für politische Botschaften?

Suzie: Aber ist das nicht Politik?

Sten: Da fängt es ja an. Für uns ist es sehr politisch, das Thema des Miteinanders in unserer Musik zu beleuchten.

Suzie: Ich glaube, wenn man da ansetzt, bewirkt das vielleicht eine ganze Menge mehr, als wenn man plakative politische Parolen herausbellen würde.

Ihr habt euch selbst mal in einem Interview als hoffnungslose Romantiker beschrieben. Wobei werdet ihr romantisch?

Sten: Bei mir durchzieht das eigentlich alles. Ich meine mit romantischem Gefühl auch gar nicht so etwas Schwelgerisches. Für mich ist das der Motor. Und es ist der Antrieb, Kunst zu machen.

Das Album "Aus lauter Liebe" ist seit 26. August 2011 im Handel.
Das Album "Aus lauter Liebe" ist seit 26. August 2011 im Handel.(Foto: Universal Music)

Suzie: Hoffnungslose Romantiker - das hat ja auch etwas damit zu tun, Liebe zu geben, leidenschaftlich und ein absolut gefühlsbetonter Mensch zu sein. Das sind ja auch wieder so Momente, in denen man sich gehen lässt oder gehen lassen kann - wie gestern Abend zum Beispiel. Wenn ich jetzt sage, dass das wirklich ein romantischer Abend war, ist das vielleicht eine enttäuschende Antwort. Es gab keinen Engtanz oder Kerzenlicht oder so, sondern es war eine tolle Party mit tollen Gesprächen. Es war etwas Leidenschaftliches zu spüren. Und darum geht es eigentlich. So gesehen, ist dann natürlich auch jedes unserer Konzerte auf der Bühne ein romantisches Highlight.

Sten: Ich wollte schon am Anfang so weit gehen, es zu sagen - und jetzt sage ich es auch: Ich finde sogar das hier romantisch. Wir sitzen auf einem Dach über einer großen Stadt und reden über Musik. Das ist doch einfach nur wunderbar.

Mit Suzie Kerstgens und Sten Servaes von Klee sprach Volker Probst

Das Album "Aus lauter Liebe" von Klee im n-tv Shop bestellen

Klee befinden sich im Oktober und November 2011 auf Tour: Krefeld (14.10.), Leipzig (16.10.), Münster (18.10.), Hannover (19.10.), Dresden (20.10.), Berlin (21.10.), Wolfsburg (22.10.), Hamburg (23.10.), Dortmund (25.10.), Frankfurt (26.10.), Freiburg (27.10.), Kaiserslautern (28.10.), Stuttgart (29.10.), München (1.11.), Heidelberg (2.11.), Würzburg (3.11.), Köln (4.11.)

Quelle: n-tv.de