Bilderserie
Donnerstag, 21. Dezember 2017

600 Gipfelbesucher pro Stunde: Neue Zugspitze-Seilbahn ist spektakulär

Bild 2 von 20
Dafür müssen hier regelmäßig kiloweise Schnee geschippt werden. Was man bei diesem schönen Ausblick vergisst: die Bauarbeiten finden bei Minusgraden unter sehr widrigen Umständen statt. (Foto: dpa)

Dafür müssen hier regelmäßig kiloweise Schnee geschippt werden. Was man bei diesem schönen Ausblick vergisst: die Bauarbeiten finden bei Minusgraden unter sehr widrigen Umständen statt.

550.000 Menschen besuchen jedes Jahr die bayerische Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Neubau der Seilbahn hoffen Betreiber sogar auf bis zu 600.000 Besucher. An schönen Tagen schieben sich die Gäste im Gedränge über die Aussichtsplattform, um das Panorama zu genießen.

Dafür müssen hier regelmäßig kiloweise Schnee geschippt werden. Was man bei diesem schönen Ausblick vergisst: die Bauarbeiten finden bei Minusgraden unter sehr widrigen Umständen statt.

Tagsüber laufen die Arbeiten für die neue Seilbahn auf Hochtouren...,

...dennoch hinken zwischenzeitlich die Bauarbeiten wetterbedingt hinter dem Zeitplan her.

Abends leuchten die Lichter auf der Baustelle und Deutschlands derzeit höchstgelegenen Kran.

Das letzte der vier Tragseile für die Seilbahn wird auf der Zugspitze bei Grainau eingezogen und gesichert.

Jedes 4900 Meter lange Tragseil ist 72 Millimeter dick und wiegt 153 Tonnen. Es besteht aus 210 Drähten.

Die erste von zwei Kabinen in der Talstation bei Grainau wird eingehängt. Sie sollte bis zur Eröffnung versteckt bleiben und wurde nachts sogar bewacht. Jedoch riss der starke Wind das Verdeck ab...

...und präsentierte beim Probebetrieb die fast transparente Gondel. Hier dominiert Glas als Baustoff - selbst der Boden ist verglast.

Hoffentlich sind sie schwindelfrei! Techniker arbeiten an der Gondel, damit bald 600 Gipfelgäste stündlich auf den Berg fahren können.

Die Seilbahn ist mit nur einer Stütze weltweit einzigartig.

Einige Skifahrer sind schon seit Anfang Dezember auf der Piste unterwegs.

Verglichen zu den erwarteten Besucherströmen sind es aber noch wenige.

Beim Saisonstart stehen Skifahrer vor dem nebelverhangenen Inntal.

Das Gipfelkreuz wurde bei den Bauarbeiten im Frühjahr versehentlich beschädigt. Mithilfe des Baukrans....

...und der Materialseilbahn wurde es zur Reparatur gebracht.

Anschließend ging es wieder zurück.

Ein letzter Schliff...

...und es ist wieder an seinem gewohnten Platz.

Im rosa Abendhimmel ist das Gipfelkreuz auch ein echter Hingucker!

weitere Bilderserien