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Freitag, 21. Januar 2011

Hyundai iX55 im Test: Koreanischer Luxusliner

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Veracruz oder in Europa iX55 - Hyundai zeigt bei seinem größten SUV, was alles an Technik im Regal steht.

Veracruz oder in Europa iX55 - Hyundai zeigt bei seinem größten SUV, was alles an Technik im Regal steht.

Veracruz oder in Europa iX55 - Hyundai zeigt bei seinem größten SUV, was alles an Technik im Regal steht.

Für weniger als 50.000 Euro gibt es die höchste Ausstattung mit fast allem drin, was das Herz begehren könnte.

Das ist ein günstiges Angebot. Die Konkurrenz bietet in dieser Klasse ihre Autos meist erst oberhalb dieser Grenze an.

Für den europäischen Markt greift Hyundai statt auf den 3,8 Liter großen Benziner auf einen Diesel zurück.

Optisch macht das SUV auf Edel. LED-Leuchten in den Außenspiegeln und Heckleuchten zeugen von Oberklasse-Ambitionen.

Mit 4,84 Metern Länge und einer Bauhöhe von 180 ist der iX55 ein mächtiges Auto.

Dafür bietet der Koreaner viel Platz im Innenraum. Der Kofferraum schluckt im Normalfall schon 598 Liter. Bei umgelegter Rückbank werden es bis zu 1746 Liter.

Auch auf der Rückbank und natürlich auch vorne geht es sehr geräumig zu.

Aufgeräumt: Im Cockpit des iX55 findet man sich schnell zurecht. Die Verarbeitung ist gut und Bedienung einfach.

Allerdings wirkt die flächige Verwendung von Hartplastik in dieser Klasse doch etwas billig.

Mit der gehobenen Ausstattung namens "Premium" kommt eine Volllederbestuhlung mit.

Hinten bietet der Hyundai iX55 zwei vollwertige Sitze. Der Einstieg ist zwar nicht einfach, aber Erwachsene können hier durchaus Platz nehmen.

Der V6-Diesel leistet 236 PS und bietet ein Drehmoment von 451 Newtonmeter.

Damit ist das Auto gut motorisiert. Dank der weiten Spanne zwischen 1750 und 3500 Umdrehungen pro Minute, in der das maximale Drehmoment zur Verfügung steht, zeigt der Koreaner einen ordentlichen Durchzug.

Bei 200 Stundenkilometern ist der iX55 abgeriegelt. Der Diesel würde wohl noch ein paar km/h mehr schaffen.

Der Normverbrauch von 9,4 Liter ist ein ordentlicher Wert. Bei unseren Testfahrten genehmigte sich der Hyundai 10,5 Liter auf 100 Kilometer.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe. Das harmoniert ganz ordentlich mit dem Diesel, ist aber auf moderates Fahren ausgelegt.

Das Basismodell des iX55 ist schon sehr gut ausgestattet und kostet 42.290 Euro. Für 6000 Euro mehr gibt es schon die Premiumausstattung mit fast allem an Bord. Nur das Glasschiebedach und eine Metallic-Lackierung lassen sich dann noch ordern.

Der Hyundai iX55 leistet sich kaum Schwächen. Mit dem Diesel hat das Auto einen vernünftigen, ausreichend starken Motor an Bord. Oberklassefeeling will sich im Innenraum zwar nicht so recht einstellen. Aber dafür verwöhnt er mit reichlich Sonderausstattung. (Text und Fotos: Markus Mechnich)

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