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Samstag, 06. Oktober 2018

Nichts Neues an der Seine?: Rundgang über den Autosalon in Paris

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Dass es auf dem Autosalon in Paris nichts Neues gibt, ist nicht wahr. Natürlich werden aus Angst, in der Menge unterzugehen, einige Sachen schon im Vorfeld kommuniziert. (Foto: Holger Preiss)

Dass es auf dem Autosalon in Paris nichts Neues gibt, ist nicht wahr. Natürlich werden aus Angst, in der Menge unterzugehen, einige Sachen schon im Vorfeld kommuniziert.

Dass es auf dem Autosalon in Paris nichts Neues gibt, ist nicht wahr. Natürlich werden aus Angst, in der Menge unterzugehen, einige Sachen schon im Vorfeld kommuniziert.

Dennoch machen sie in den Messehallen noch einmal eine ganz andere Figur. Wie zum Beispiel der Silver Arrow EQ ...

... oder eine Studie von Mercedes, ...

... dessen Vorbild der Zwölfzylinder-Rekordwagen W 125 von 1937 ist.

Dem Diesseits stärker zugewandt ist der neue GLE. Der Neue ist gegenüber dem bisherigen Modell sichtbar gewachsen, beim Radstand um gleich acht Zentimeter. Über die genaue Länge des Ur-Vaters aller Edel-SUV schweigt sich Mercedes noch aus, die Fünf-Meter-Marke ist aber sicher näher gerückt.

Kein Geheimnis sind die inneren Werte des Allraders. Zwei nebeneinander montierte, 12,3 Zoll große Bildschirme ersetzen die klassischen Armaturen. Das von der A-Klasse her bekannte MBUX-System mit Bewegungserkennung bekam neue Funktionen.

Beim aktiven, elektronisch geregelten Fahrwerk kann jedes Rad einzeln angesteuert werden. Dadurch werden die Passagiere zum Beispiel bei Ausflügen ins Gelände weniger heftig durchgeschüttelt als auf solchem Terrain üblich.

Sensoren lesen die Straße und ihre Unebenheiten, bereiten Räder, Dämpfer und Luftfederung auf drohende Erschütterungen vor und sorgen so für sanftes Gleiten. Die "E-Active-Body Control" wird vom 48-Volt-Bordnetz versorgt.

Auch der neue AMG-Einsteiger, der A35 4matic, fand den Weg nach Paris.

Unter der Haube pumpt der aus dem A 220 und A 250 bekannte Zweiliter-Vierzylinder-Turbo-Benziner. Natürlich in einer anderen Leistungsstufe. 306 PS sind hier gesetzt, 400 Newtonmeter maximales Drehmoment werden auf die Vorderachse gepresst und der Standardsprint gelingt in 4,7 Sekunden.

Fünf Fahrprogramme stehen zur Wahl, darunter "AMG Dynamics". In den sportlichen Abstimmungen dagegen nutzt sie das ESP, um das Auto mit einem kurzen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad noch zackiger einlenken zu lassen.

Die 19-Zöller der fotografierten Sonderedition sind hier ebenso Serie wie der Dachflügel, der andernfalls zum optionalen Aerodynamikpaket gehört.

Auch Audi hat nach Paris ein neues Kraftpaket mitgebracht, den SQ2. Unter der Motorhaube des Allradlers arbeitet der 300 PS starke Zweiliter-TFSI aus dem S3.

Die Sprintzeit auf 100 km/h beträgt hier 4,8 Sekunden und wie der AMG wird bei Tempo 250 elektronisch abgeregelt.

Natürlich stellt Mercedes dem Publikum in Paris auch sein Elktro-SUV EQC vor. Die Weltpremiere feierte der Elektriker ja bereits vor einigen Tagen in Stockholm.

80 Kilowattstunden stecken im Stromspeicher. Sie ermöglichen den Motoren eine Gesamtleistung von 408 PS und entsprechende Fahrleistungen. Allerdings ist mit Rücksicht auf die Reichweite bei 180 km/h Schluss.

Nach altem Standard NEFZ kommt er etwa 450 Kilometer weit, ehe er ans Kabel muss. Da die neue Testregel deutlich strenger ist, werden es am Ende wohl um die 400 Kilometer sein.

Für die Optik wurden Akzente an Bug und Heck gesetzt, die auch einen Abstand zum GLC schaffen sollen, mit dem sich der EQC natürlich immer wieder vergleichen lassen muss.

Was das gute Stück kosten wird, wenn es im Frühjahr 2019 auf den Markt kommt, verrät auch ein Blick unter die Haube nicht. Weniger als 70.000 Euro dürften es aber nicht sein.

Preiswerter dürfte auch das Pendant aus Ingolstadt der Audi E-Tron nicht werden. Hier ist gar die Rede von knapp 80.000 Euro als Startpreis.

Der Audi wird von zwei Elektromotoren mit bis zu 408 PS Leistung und einem Drehmoment von 660 Newtonmetern angetrieben, der nötige Strom kommt aus einem 95 kWh großen, flüssiggekühlten Akku im Fahrzeugboden und soll im Mittel rund 400 Kilometer weit reichen.

Der E-Tron ist der erste Serien-Audi mit reinem Elektroantrieb. Technisch basiert er noch nicht auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten Premium-Elektro-Plattform, sondern auf dem normalen Modellbaukasten der Marke - sein nächster Verwandter ist das Mittelklasse-SUV Q5.

Radikal offen und mit besonderer Lifestyle-Aura hat Smart seinen Fortwo in der Vergangenheit schon mehrfach in Szene gesetzt. Ganz in dieser Tradition stellt der Mercedes-Ableger auf dem Pariser Autosalon das Showcar Forease vor, ...

... das mit knackiger Speedster-Optik und einigen schicken Details Lust auf urbane Mobilität wecken soll.

Die Proportionen der Studie entsprechen weitgehend denen des Serien-Fortwos. Allerdings fällt die Frontscheibe des dachlosen Zweisitzers flacher aus. Auffällig ist die Lackierung in Metallicweiß, von der sich die grau lackierte Tridion-Zelle als auch neongrüne Akzente in Front, Heck und den großen Rädern abheben.

Keine Studie ist die neue Mercedes B-Klasse, die in Paris eine echte Weltpremiere feiert. Mit dynamischeren Proportionen und modernem Innenraum kommt sie im Februar 2019 auf den Markt.

Dank flacherer Frontpartie im Stil der A-Klasse, leicht abgesenkter Dachlinie, größeren Rädern und der Kombination aus großem Dachspoiler und glänzend schwarzem, seitlich an der Heckscheibe angebrachten Spoiler wirkt der Kompaktvan nun deutlich schicker als der etwas biedere Vorgänger.

Am Fahrerarbeitsplatz dominieren freistehende Bildschirme in je nach Ausstattung drei verschiedenen Ausführungen: mit zwei 7-Zoll-Displays, mit einem 7- und einem 10,25-Zoll-Display und in der das halbe Armaturenbrett einnehmenden Widescreen-Version mit zwei 10,25-Zoll-Displays.

Die Lehne der Rücksitze ist serienmäßig 40:20:40 teilbar, je nach Ausführung kann man die Fondsitze um 14 Zentimeter verschieben und die Lehnen in eine steilere Position klappen, um das Kofferraumvolumen hinter den Fondsitzen zwischen 455 und 705 Litern zu variieren.

Zum Bestellstart im Dezember stehen zwei Benzin- und drei Dieseltriebwerke zur Wahl. Die unter anderem mit Zylinderabschaltung und Partikelfilter ausgestatteten 1,3-Liter-Vierzylinder-Ottomotoren leisten 136 PS und 163 PS. Sein Debüt in der B-Klasse gibt der 2,0-Liter-Diesel mit150 PS und 190 PS, der bereits die Vorschriften der 2020 gültigen neuen Euro-Norm 6d erfüllt.

Aber auch BMW lässt sich in Paris nicht lumpen und zeigt, was man in München alles im Portfolio hat. Da wäre zum Beispiel der neue Z4.

Auffallend ist die gegenüber den Vorgängern deutlich kürzere Motorhaube, auch wenn die Gesamtlänge um eine Handbreit auf nun 4,32 Meter gewachsen ist.

Natürlich darf an der Seine auch das neue 8er Coupé nicht fehlen.

Der Marktstart ist für November angesetzt, die ersten beiden Modelle sind der stärkste Benziner und ein Diesel. Beide Varianten, M850i und 840d, eint die 4,84 Meter lange Karosserie mit einem Radstand von 2,82 Meter.

Unter der Haube des M850i sitzt ein V8-Turbomotor mit 4,4 Litern Hubraum, der im Luxus-GT 530 PS leistet. Das Drehmoment liegt bei 750 Newtonmetern, dank des Allradantriebs, über den das Coupé stets verfügt, geht es in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Etwas gediegener geht es im 840d zur Sache. Hier stemmt ein Reihensechszylinder-Turbodiesel 320 PS auf die Antriebswellen. Beide Fahrzeuge verfügen über eine Achtgang-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad.

Aber natürlich haben die Bayern auch eine echte Weltpremiere mit auf die Pariser Messe gebracht: den neuen 3er.

Mit ihm will BMW wieder die Marktführerschaft in der Premium-Mittelklasse übernehmen und die C-Klasse von Mercedes vom Thron schieben.

Der BMW 3er ist vor allem in der Länge gewachsen. Mit 4,71 Metern misst er nun knapp acht Zentimeter mehr als der Vorgänger mit der internen Bezeichnung F30. Auch in der Breite (plus 1,6 Zentimeter) und beim Radstand (plus 4,1 Zentimeter) legt die Limousine zu.

Das Cockpit passt sich der neuen Designsprache an, die bereits mit dem neuen X5 präsentiert wurde. Das Ganze wirkt jetzt wesentlich jugendlicher, wie das Multimediasystem. Zum Infotainment gehört das bewährte iDrive-System, das nun auf einem 12,3 Zoll großen Bildschirm dargestellt wird. Ein Tacho-Screen in rund zehn Zoll Größe gehört ebenfalls dazu.

Neu im 3er ist außerdem der Sprachassistent "Hey BMW“, dem man allerdings auch einen anderen Namen geben kann und der bei Fragen rund um das Auto oder die Navigation behilflich ist. Bei den Motoren setzt BMW vorerst auf einen ausgeglichenen Mix aus Otto- und Diesel-Aggregaten.

Los geht es mit zwei Vierzylinder-Benzinern 320i (184 PS) und 330i (258 PS) sowie zwei gleichgroßen Selbstzündern als 318d (150 PS) und als 320d (190 PS). Letztere ist optional außerdem mit Allradantrieb zu haben. Den Topmotor markiert beim Marktstart der 330d mit sechs Zylindern und 265 PS.

Porsche frönt in Paris seiner 70-jährigen Geschichte und verkündet an der Seine offiziell die Produktion des 911 Speedster.

Der 911 Speedster kommt in einer auf 1948 Exemplare begrenzten Auflage auf den Markt. Die Stückzahl soll an das Jubiläum erinnern, das der Hersteller in diesem Jahr feiert: Der erste Porsche-Sportwagen, der 356 "Nr.1" Roadster erhielt am 8. Juni 1948 seine Betriebserlaubnis.

Zu den charakteristischen Details des Speedster gehören die stärker geneigte Frontscheibe und entsprechend kleinere Seitenscheiben.

Hinter den Vordersitzen verkleidet eine Heckabdeckung aus Kohlefaser den modernen Überrollschutz, sie ist geprägt von einer Doppelhutze - seit dem 911 Speedster von 1988 ist das Tradition bei dieser Bauart.

Sportlich präsentiert sich auch Hyundai in Paris und zwar mit dem i30 Fastback N. Unter dem Blech arbeitet ein Zweiliter-Vierzylinder in zwei Leistungsstufen, mit 250 oder 275 PS.

Im Innenraum geht es wie beim i30 N auch beim Fastback sportlich zu. Es bleibt bei vielfach verstellbaren Sportsitzen, einem griffigen kleinen Lenkrad und einem kurzen Schalthebel.

Im Gegensatz zum konventionell geformten Schrägheck-Modell bringt der Fastback eine um 11,5 Zentimeter längere und um drei Zentimeter niedrigere Karosserie mit, ...

... die optional im exklusiv dem Fastback vorbehaltenen Farbton "Shadow Grey" lackiert werden kann.

Auch die koreanische Schwestermarke Kia zeigt sich mit dem Pro Ceed von ihrer sportlichen Seite. Wie der Mercedes CLA Shooting Brake gehört der Asiat zur seltenen Gattung der Kombi-Coupés, ...

... die auf ein nach hinten abfallendes Dach setzen und sich so von den klassischen und eher eckigen Praktikern unterscheiden.

Das Sahnestück ist in jedem Fall das Heck. Pummelig und trotzdem sportiv, potent und elegant zugleich. Eine Anlehnung an die Formensprache des größeren und mehr als dreimal so teuren Porsche Panamera Sport Turismo wird natürlich von Kia bestritten.

Auch die E-Version des Mini-SUV von Kia Niro feiert auf dem Pariser Salon seine Premiere. Ab Anfang 2019 gehen die ersten Autos an den Start, zunächst allerdings in den "typischen E-Auto-Märkten" wie Niederlande oder Norwegen.

Wann genau der E-Niro auch bei den deutschen Händlern steht, ist noch offen, und auch zum Preis macht Kia keine Angaben; spekuliert wird über rund 35.000 Euro.

Nach dem jahrelangen Erfolg ihrer RS-Modelle hat Skoda jetzt auch den Bestseller Kodiaq mit dem Kürzel und entsprechenden Aufwertungen versehen.

Der 2,0-Liter-Vierzylinder leistet 240 PS und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmetern zur Verfügung. Die Kraftübertragung in Richtung aller vier Räder übernimmt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Als Preis für das Top-Modell der SUV-Baureihe ruft die tschechische VW-Tochter einen Betrag knapp unterhalb von 50.000 Euro auf.

Mit einer weiteren RS-Studie geben die Tschechen in Paris einen Ausblick auf den kommenden Skoda Rapid. Die Paris-Studie sei bereits recht seriennah, gibt Skoda zur Premiere zu verstehen. Vor allem die Grundproportionen und die Linienführung der Karosserie dürfte sich auf dem Weg in den Handel nur noch wenig ändern.

Für den Antrieb werden im Serienauto, wie auch schon beim Rapid und dem kleineren Fabia, zunächst wohl Dreizylinder-Turbobenziner zum Einsatz kommen. In der Studie setzt Skoda zu Show-Zwecken einen neuen Plug-in-Hybridantrieb mit 1,5-Liter-Turbo plus E-Motor ein, der es auf 245 PS bringt und elektrisch bis zu 70 Kilometer weit fahren soll.

Ein Preis für den Rapid-Nachfolger ist noch nicht bekannt. Er wird aber wohl oberhalb seines knapp 17.000 Euro teuren Vorgängers liegen. Der Größen- und Kostenzuwachs am unteren Ende der Skoda-Kompaktklasse dürfte in der Folge auch den Octavia weiter in Richtung Mittelklasse treiben.

Das wohl schönste Concept Car auf der Messe präsentiert Peugeot mit dem e-Legend. Das Coupé lässt das legendäre 504 Coupé wieder aufleben.

Der Innenraum begrüßt die Passagiere im Stil der 1970er-Jahre mit türkisfarbenem Plüsch und dunklen Holzapplikationen. Deutlich zukunftsweisender ist das 49-Zoll-Riesendisplay im Armaturenbrett. Darüber hinaus befinden sich in den Türen 29-Zoll-Displays und 12-Zoll-Bildschirme in den Sonnenblenden.

Schick ist außerdem der Verzicht auf Türgriffe, stattdessen hat das Konzeptauto für die sich elektrisch öffnenden und schließenden Portale eine Sensorsteuerung im Heckfenster.

Auffällig sind auch die schicken LED-Leuchten mit ihrer auffälligen Nachtsignatur.

Eine echte Überraschung ist in Paris der erste vietnamesische Autobauer VinFast. Er präsentiert ein schickes SUV mit dem Namen LUX SA 2.0.

Gezeichnet von Pininfarina präsentiert sich auch der Innenraum sehr edel. Wer genau hinsieht, wird einige Gleichteile von BMW entdecken.

Die Bayern liefern auch beim Triebwerk zu. Die 2.0-Liter-Benzin-Motoren unter der Haube mit einer Leistung von 176 bis 231 PS stammen von BMW, ...

... die 8-Gang-Automatik, die die Kraft von 300 oder 350 Newtonmetern an beide Achsen verteilt, von ZF und das Fahrwerk ist von Magna Styr.

Gleiches gilt übrigens für die ebenfalls präsentierte Limousine LUX A 2.0.

Auch hier werden internationale Standards bemüht und im Fahrzeug verbaut.

Das Design der beiden Fahrzeuge stammt zwar aus Italien, aber über die Entwürfe durften 62.000 Vietnamesen in einer Online-Umfrage abstimmen.

Insofern sind die beiden Autos, wenn sie denn nächstes Jahr gebaut werden, erst einmal nur für den vietnamesischen Markt.

Noch ein zweiter asiatischer Autobauer debütiert auf der Pariser Motor Show mit einer Weltpremiere. GAC Motor, Chinas führender Automobilhersteller, präsentiert sein SUV GS5.

Auch der GS5 wird vorerst nicht in Europa angeboten. Wie VinFast benutzen die Chinesen aber die Plattform der Messe, um sich in Europa ins Gespräch zu bringen.

Ins Gespräch bringt sich auch Ferrari, von denen im Vorfeld der Messe behauptet wurde, sie wären gar nicht präsent. Jetzt präsentiert die italienische Sportwagenschmiede gleich zwei ultralimitierte Monza-Modelle.

Der Monza SP1 und SP2 sind die ersten Sondermodelle der limitierten Fahrzeuglinie "Icona", ...

... die Ferrari in Anlehnung an Modelle aus den 1950er-Jahren mit heutiger Technik aufgelegt hat.

Die beiden "Barchetta"-Ferrari erinnern an den 166 MM von 1948 sowie den 750 und 860 Monza ...

... und sind für besondere Kunden und Sammler vorbehalten. Über Preise gibt es keine Informationen. Beim Motor bedienen sich die beiden Modelle beim 812.

So kommt unter den Carbon-Motorhauben ein V12-Motor mit 6,5 Litern Hubraum und 810 PS zum Einsatz. Damit leisten die beiden Editionen 10 PS mehr als ihr Plattformspender. Ein Doppelkupplungsgetriebe schaufelt 719 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Hinterräder.

Der Spurt von null auf 100 km/h soll in 2,0 Sekunden erfolgen, Tempo 200 ist nach 7,89 Sekunden erreicht. Über 300 km/h sind Monza SP1 und Monza SP2 schnell.

Auf einem sehr kleinen Stand in Paris zeigt Nissans Luxusmarke Infiniti die Studie Project Black S auf Basis des Sportcoupés Q60 S. Zusätzlich zu dem bekannten Dreiliter-V6 setzt die Antriebsstrategie auf mehrere Elektromotoren, ...

... die Systemleistung liegt bei 571 PS. Durch das Antriebsprinzip kann mit dem Energierückgewinnungssystem ERS nicht nur beim Bremsen Strom erzeugt werden, sondern auch beim Beschleunigen.

Natürlich darf auch der Suzuki Jimny nicht in Paris fehlen. Rund 20 Jahre nach dem Debüt formen die Japaner den kleinen Kraxler um und verpassen ihm in der Neuauflage ein Design mit noch mehr Ecken und Kanten.

Für den Antrieb sorgt ein 1,5-Liter-Vierzylinderbenziner mit 102 PS, der den deutlich schwächeren 1,3-Liter-Motor (84 PS) des Vorgängers ersetzt und an ein manuelles Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Optional ist eine Viergangautomatik zu haben. Der Wandler des Vorgängers hatte eine Stufe mehr.

Mit 3,65 Metern Länge schrumpft der ausschließlich als Dreitürer erhältliche Jimny gegenüber dem Vorgänger leicht, soll aber beim Platzangebot innen zulegen. Der Kofferraum etwa wächst um 53 auf 377 Liter, die Lehnen der Rückbank lassen sich eben im Boden versenken, Haken und Ösen erleichtern das Beladen des Gepäckabteils.

Auch die Weltpremiere des neuen Sportcoupés RC ging etwas unter. Dabei spielt die Modellreihe seit ihrem Debüt im Jahr 2014 eine wichtige Rolle für Toyotas Edelmarke.

Der neue RC, so verspricht Lexus, behält alle Vorzüge der aktuellen Generation bei und erweitert sie um eine wichtige Facette: Seine stilbildende Design-Sprache und seine präzise Fahrdynamik sind jetzt vom Flaggschiff-Coupé, dem Lexus LC, inspiriert.

Für mehr Sportlichkeit auf der Straße wurde die Aerodynamik verbessert, die Reifen und die Radaufhängung modifiziert. Befeuert wird das Facelift des RC mit den gleichen Aggregaten wie schon seine Vorgänger seit 2015. (hpr)

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