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Mittwoch, 21. Februar 2018

Tag zwölf in Olympia-Bildern: Bob-Gold, Eishockey-Sensation, Vonn-Patzer

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Olympische Fassungslosigkeit: Bob-Pilotin Mariama Jamanka (r.) und Anschieberin Lisa-Marie Buckwitz fahren sensationell zu Gold. (Foto: AP)

Olympische Fassungslosigkeit: Bob-Pilotin Mariama Jamanka (r.) und Anschieberin Lisa-Marie Buckwitz fahren sensationell zu Gold.

Olympische Fassungslosigkeit: Bob-Pilotin Mariama Jamanka (r.) und Anschieberin Lisa-Marie Buckwitz fahren sensationell zu Gold.

Das Damen-Duo zeigt schon in den vorherigen Durchgängen Spitzenzeiten.

Auf eine Goldmedaille für einen deutschen Bob war zwar spekuliert worden, aber mit diesem Ausgang hat dann doch niemand gerechnet.

Da ist selbst die Konkurrenz aus dem Häuschen und trainiert mit Jamanka für die nächsten Olympischen Winterspiele - diesmal aber für Gold im Eiskunstlauf.

Hobby-Eiskunstläuferin Lauren Gibbs ...

... fährt mit ihrer Partnerin Elana Meyers Taylor (USA) auf den Silber-Rang.

Bronze geht an Kanada.

Kaillie Humphries und Phylicia George stehen nun nach zweimal Olympia-Gold in Folge wieder auf dem Podest.

Als eigentliche Favoriten im Zweierbob der Damen gilt das zweite deutsche Team im Rennen.

Doch Stephanie Schneider und Annika Drazek landen auf dem undankbaren vierten Platz. Sie werden von Verletzungen behindert.

Sensation in Schwarz-Rot-Gold: Deutschland steht im Eishockey-Halbfinale der Herren.

In einem Herzschlagduell erzielt Patrick Reimer in der Verlängerung das entscheidende Tor.

4:3 besiegt die DEB-Auswahl Weltmeister Schweden. Einen solchen Erfolg feierte die deutsche Mannschaft zuletzt 1976 in Innsbruck.

Trikot-Verwirrung: Eine Runde weiter geht es auch für die Kanadier in den roten Shirts. Sie gewinnen gegen Finnland 1:0 und treffen im Halbfinale auf Deutschland.

Geschlagen geben müssen sich die Norweger. Sie verlieren mit 1:6 gegen die OAR - auch im roten Trikot - und sind raus aus dem Turnier.

Rote Dominanz gibt es auch bei den Tschechen. Sie schlagen die USA mit 3:2 und stehen als vierte Teilnehmer für das Halbfinale fest.

Und noch mehr Rot: Die Eishockey-Damen der OAR verlieren im kleinen Finale gegen Finnland 3:2.

Damit sichern sich die Finninnen die Bronze-Medaille.

Makellose Eleganz: In einem der ersten Wettbewerbe des zwölften Olympia-Tages überzeugt Alina Zagitova (OAR).

Die Eiskunstläuferin holt im Kurzprogramm mit 82,92 Punkten die beste Wertung.

Auf Platz zwei landet ihre Mannschaftskollegin Evgenia Medvedeva mit 81,61 Punkten.

78,87 Punkte reichen der Kanadierin Kaetlyn Osmond zu Rang drei.

Die einzige Deutsche im Wettkampf, Nicole Schott, belegt den 14. Platz.

Geplatzter Traum: Unter Tränen hatte Skirennfahrerin Lindsey Vonn zu Beginn der Spiele angekündigt, Gold für ihren verstorbenen Großvater holen zu wollen.

Grund zum Weinen hat die US-Amerikanerin dann aber doch nicht so richtig.

Die Ski-Alpinistin gewinnt zwar "nur" Bronze in der Abfahrt, kann sich bei Maskottchen Soohorang aber Trost holen.

Die Silbermedaille geht an diese fröhliche Norwegerin.

Ragnhild Mowinckel rast knapp eine Hundertstel am ersten Platz vorbei, ...

... sorgt dafür aber für diesen amüsanten Hirsch-Moment.

Die Goldmedaille darf sich Sofia Goggia umhängen.

Von purem Glück erfüllt, küsst die Italienerin sogar den Schnee.

Zu Knabbern dürfte Viktoria Rebensburg haben.

Die beste Deutsche hatte sich eine Medaille ausgerechnet, muss sich aber mit Rang neun zufrieden geben.

Kira Weidle, die zweite deutsche Starterin landet nur zwei Plätze dahinter und kommt als Elfte ins Ziel.

Tempo-Monster: Beim Skicross räumt Brady Leman ab.

Der Kanadier rast als schnellster Mann die Piste hinunter und sichert sich Gold.

Der Schweizer Marc Bischofberger (v.) gewinnt Silber.

Zwischenzeitlich liegt Sergey Ridzik (OAR) vorne, holt dann aber Bronze.

Zweisamkeit: Jessica Diggins und Kikkan Randall dominieren im Langlauf-Teamsprint.

Auf den letzten Metern überholt die US-Amerikanerin Diggins die sonst so sprintstarke Stina Nilsson und sichert dem Team Gold.

Die erschöpfte Schwedin Nilsson holt für sich und ihre Vorläuferin Charlotte Kalla Silber.

Bronze geht an Marit Björgen (Bild) und Maiken Caspersen Falla aus Norwegen.

Die beiden deutschen Starterinnen Nicole Fessel und Sandra Ringwald landen auf dem zehnten Platz.

Sechs glückliche Herren: Bei den Langläufern siegen die Norweger.

Startläufer Martin Johnsrud Sundby empfängt seinen Teamkollegen Johannes Hoesflot Klaebo im Ziel.

Silber geht an Denis Spizow und Alexander Bolschunow von den Olympischen Athleten aus Russland.

Bronze holen die Franzosen Maurice Manificat und Richard Jouve.

Sebastian Eisenlauer und Thomas Bing aus Deutschland landen auf Rang zehn.

Dreisamkeit: In der Teamverfolgung schlagen die Japanerinnen die Niederländerinnen.

Ayaka Kikuchi, Miho Takagi, Ayano Sato und Nana Takagi - also mit Ersatzläuferin auf dem Podium - holen Gold.

Für die Niederländerinnen Marrit Leenstra, Ireen Wüst, Antoinette de Jong und Lotte van Beek bleibt die Silber-Medaille.

Auf den Bronze-Rang laufen Carlijn Schoutens, Heather Bergsma, Brittany Bowe und Mia Manganello aus den USA.

Sie muss sich vermutlich ohne Medaille von Olympia verabschieden. Claudia Pechstein bleibt nur noch der Massenstart am Samstag.

In der Teamverfolgung reicht die Zeit von Roxanne Dufter, Gabriele Hirschbichler und Claudia Pechstein nur für den sechsten Platz.

Schmach für Oranje: Bei den Herren siegen die Norweger Havard Bökko, Simen Spieler Nilsen, Sverre Lunde Pedersen und Sindre Henriksen.

Silber holen die Koreaner Seung Hoon Lee, Jae Won Chung und Min-Seok Kim.

Bei den Niederländern Patrick Roest, Sven Kramer, Jan Blokhuijsen und Koen Verweij reicht es für Bronze. Den Eisschnelllauf-Dominatoren bleiben aber noch die 1000 Meter am Freitag und der Massenstart am Samstag. (lsc)

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