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Montag, 26. Februar 2018

Deutschlands veredelte Athleten: Nordische Dominierer, Eis-Helden und ein perfektes Paar

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Biathletin Laura Dahlmeier legt im Sprint über 7,5 Kilometer die Messlatte für das deutsche Olympia-Team mit insgesamt 154 Athleten hoch. (Foto: REUTERS)

Biathletin Laura Dahlmeier legt im Sprint über 7,5 Kilometer die Messlatte für das deutsche Olympia-Team mit insgesamt 154 Athleten hoch.

Es ist die erste Medaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang und es ist Gold.

Biathletin Laura Dahlmeier legt im Sprint über 7,5 Kilometer die Messlatte für das deutsche Olympia-Team mit insgesamt 154 Athleten hoch.

Ohne Schießfehler kommt die 24-Jährige vor der Konkurrenz aus Norwegen und Tschechien ins Ziel.

Für Dahlmeier bleibt die erste deutsche Medaille nicht die einzige in Südkorea.

Auch in der Verfolgung über 10 Kilometer holt die Garmisch-Partenkirchnerin Gold und ist damit die Erste, die den Weltmeistertitel hält und zugleich Olympiasiegerin ist.

Den goldenen Hattrick verpasst Dahlmeier aber in den Einzelwettbewerben. Über die 15 Kilometer gewinnt sie Bronze.

Nach Dahlmeier gibt es bereits am zweiten Wettkampftag die nächste Goldmedaille - ebenfalls im Biathlon.

Arnd Peiffer kommt als Erster im Sprint über 10 Kilometer ins Ziel.

So schön kann die Freude über eine Bronzemedaille sein.

Benedikt Doll gewinnt in der Biathlon-Verfolgung seine erstes olympisches Edelmetall.

Bei der Siegerzeremonie kann Simon Schempp sich dann aus vollem Herzen über seine Silbermedaille freuen.

Zuvor muss er sich im Massenstart der Biathleten dem Franzosen Martin Fourcade um wenige Zentimeter geschlagen geben. Ein Fotofinish entscheidet letztlich über die Medaillenverteilung.

Doch Fourcade gibt sich extrem sportlich. Er dankt Schempp nach dem Herzschlagduell für den fairen Kampf. Dieser mache seine Goldmedaille noch wertvoller.

Im letzten Biathlon-Duell der Spiele überwiegt erst die Enttäuschung, bevor ...

... die Freude sich ihren Weg bahnt.

Die Biathlon-Herren spekulieren auf Gold, kämpfen im Rennen dann aber mit Problemen am Schießstand.

Es wird die Bronze-Medaille und eines der erfolgreichsten Olympia-Turniere für die deutschen Biathleten.

Richtig gut läuft es auch für Andreas Wellinger.

Auf der Normalschanze fliegt er auf den ersten Platz.

Für den Skispringer ist es das erste Einzel-Gold bei Winterspielen.

Und es bleibt nicht seine einzige Medaille.

Auf der Großschanze und mit der Mannschaft kann der 22-Jährige erneut Edelmetall gewinnen.

Alleine fliegt er knapp an Gold vorbei und holt Silber, ...

... mit der Mannschaft wird es ebenfalls Rang zwei.

Richard Freitag, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Andreas Wellinger stört das aber gar nicht.

Die vier Skispringer freuen sich auch sichtlich über Silber.

Ihre Freude ist goldig, ...

... medaillentechnisch holt Katharina Althaus aber Silber.

Auf der Normalschanze überrascht die Skispringerin und setzt die deutsche Erfolgsserie in den Lüften fort.

Party, Sektdusche und noch mehr Party heißt es bei den Nordischen Kombinierern.

Erst vergoldet der Fahnenträger der Eröffnungszeremonie, Eric Frenzel, seinen Sprung von der Gundersen Normalschanze und seinen Skilanglauf über 15 Kilometer.

Dann machen die deutschen das Haus voll.

Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Eric Frenzel dominieren den Kombinations-Wettbewerb und ...

... laufen beziehungsweise fliegen zu Gold, Silber und Bronze.

Den Deckel zu machen die Nordischen-Dominierer, wie sie inzwischen genannt werden, im Teamwettkampf.

Mit knapp einer Minute Abstand zur Konkurrenz läuft Johannes Rydzek gemütlich ins Ziel.

Mit vier weiteren goldenen Medaillen dürfen sich Vinzenz Geiger, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek (v.l.n.r.) schmücken. Da ist die coole Usain-Bolt-Siegerpose natürlich ein Muss.

Vor allem für den gerade einmal 20 Jahre alten Olympia-Debütanten Vinzenz Geiger sind die Spiele in Pyeongchang ein grandioser Karriere-Auftakt.

Mit ihrem Teamsieg räumen die Kombinierer sämtliches Gold in ihrer Sportart ab, das es in Südkorea zu holen gibt - inklusive einer Silber- und einer Bronzemedaille.

Sie haben Deutschlands Herz für Eiskunstlauf wieder zum Schlagen gebracht.

Aljona Savchenko und Bruno Massot holen mit ihrer Kür zu dem Titel "La terre vue du ciel" (Die Erde vom Himmel aus gesehen) die Goldmedaille.

Damit beendet das Eiskunstlaufpaar eine langewährende Durststrecke.

66 Jahre lang muss Deutschland auf ein Paarlauf-Gold warten. Zuletzt gibt es das 1952 in Oslo durch Ria Baran und Paul Falk.

Ihren Erfolg können die beiden selbst kaum fassen, liegen sie nach dem Kurzprogramm doch noch auf Rang vier.

Seit 16 Jahren wartet Savchenko auf dieses Gold. Für die 34-Jährige werden es vermutlich die letzten Olympischen Spiele sein.

Da dürfen die deutschen Bob-Fahrer ruhig große Augen machen.

Denn Pilot Francesco Friedrich und Anschieber Thorsten Margis holen Gold im Zweierbob.

Alleine stehen die beiden Deutschen aber nicht auf dem Siegerpodest.

Die bissigen Kanadier rasen in exakt derselben Zeit den Eistunnel hinunter.

Der geteilte Goldrang ist für die Deutschen aber nicht weniger schön.

Teilen müssen die Bob-Damen nicht.

Pilotin Mariama Jamanka steuert ihr Gefährt am schnellsten die Eisbahn hinunter und sichert Anschieberin Lisa-Marie Buckwitz die Goldmedaille.

Für die Berlinerinnen kommt der Sieg überraschend, denn Favorit ist das zweite deutsche Duo Stephanie Schneider und Annika Drazek. Sie landen allerdings auf dem undankbaren vierten Rang.

Auch auf dem Skeleton-Schlitten holt Deutschland eine Medaille.

Die amtierende Weltmeisterin Jacqueline Lölling gewinnt Silber und ...

... lässt sich noch im Eistunnel von ihrem Team feiern.

Rodler Johannes Ludwig setzt die deutsche Erfolgsgeschichte fort.

Im Einzelwettbewerb fährt der 32-Jährige zwar an Gold und Silber vorbei, ...

... holt aber Bronze und verbessert die Medaillenstatistik der Deutschen weiter.

In der Teamstaffel kann sich Ludwig dann vergolden.

Gemeinsam mit Natalie Geisenberger, Tobias Wendl und Tobias Arlt steht Ludwig ganz oben auf dem Siegerpodest.

Das veranlasst die Rodler zum großen Gruppenkuscheln.

Aber auch alleine kann Natalie Geisenberger siegen.

Im Rodel-Einsitzer rast die 30-Jährige zu Gold.

Schon in Sotschi krönt sich die Münchenerin zur Olympia-Siegerin, nun ist sie Doppel-Olympionikin.

An Gold vorbei fährt Dajana Eitberger, ...

... holt dafür aber Silber.

Mit zwei Medaillen bei den Rodel-Damen kann es nicht besser laufen.

Eine kurze Abfahrt, ein Schrei und dann steht fest: ...

... Tobias Wendl und Tobias Arlt gewinnen Gold im Rodel-Doppelsitzer.

Das Bild der Siegerehrung berührt. Wie zwei stolze Väter schauen sie auf ihre Medaillen hinab.

Freuen können sich die beiden auch für ihre Teamkollegen.

Toni Eggert und Sascha Benecken fahren im Doppelsitzer zur Bronzemedaille und ...

... können die Tränen angesichts dieses Triumphes nicht zurückhalten. Müssen sie auch nicht.

Das macht zwei goldene und zwei bronzene Medaillen für die deutschen Rodel-Herren.

Vier Mal Gold und vier Mal Silber gibt es im Viererbob.

Am schnellsten rast Francesco Friedrich (r.) mit seinen Anschiebern Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis durch den olympischen Eiskanal und sorgt mit dem insgesamt 14. Olympia-Gold für einen deutschen Rekord bei Winterspielen.

Den deutschen Bob-Doppelsieg macht Nico Walther mit seiner Crew perfekt.

Den silbernen Schlusspunkt setzen die deutschen Eishockey-Helden.

Im Finaldrama gegen die "Olympischen Athleten aus Russland" liegt das DEB-Team 56 Sekunden vor Ende noch 3:2 in Führung, ...

... muss sich nach Verlängerung aber doch noch geschlagen geben. Dennoch: Es ist eine Silbermedaille mit Goldrand.

Die deutsche Gesamtbilanz: Vierzehn Gold-, zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen. (lsc)

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