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Donnerstag, 22. Februar 2018

Tag 13 in Olympia-Bildern: Rekord-Goldrausch, Biathlon-Fiasko - und lauter Sensationen

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Bitte hereingeschneit zum dreizehnten Wettkampf-Tag bei Olympia! (Foto: imago/Bildbyran)

Bitte hereingeschneit zum dreizehnten Wettkampf-Tag bei Olympia!

Bitte hereingeschneit zum dreizehnten Wettkampf-Tag bei Olympia!

Er vergoldet Olympia-Favoriten, ...

... enttäuscht Medaillenanwärterinnen bitter, ...

... beendet Gold-Abonnements, ...

... bringt Topfavoriten zu Fall ...

... und macht Außenseiter zu unerwarteten Spitzenreitern.

Kein Außenseiter-Sieg ist allerdings der goldene Triumph der Österreicherin Anna Gasser.

Beim spektakulären Olympiadebüt im Big Air krönt sich die favorisierte Snowboard-Künstlerin mit ihrem letzten Lauf ...

... zur ersten Olympiasiegerin in dieser Disziplin. Gasser triumphierte vor der US-Amerikanerin Jamie Anderson und ...

... Zoi Sadowski-Synnot aus Neuseeland.

Keine goldenen Glücksgefühle gibt es für Österreichs Skihelden Marcel Hirscher, nicht einmal welche aus Silber oder Bronze.

Der beste Slalomfahrer der Welt scheitert im wichtigsten Slalomrennen des Jahres schon im ersten Durchgang.

Live dabei: Nordkoreas bizarre Cheerleader-Armee, ...

... die unter anderem eine Schneeflocken-Choreo aufführt.

Sie werden Augenzeuginnen einer olympischen Sensation, denn nichts anderes ist der Slalom-Sieg des Schweden Andre Myhrer.

Er nutzt die Gunst der Stunde, nachdem nach Hirscher mit Henrik Kristofferson auch der zweite große Favorit auf Slalom-Gold patzt - und krönt sich mit 35 Jahren zum ältesten alpinen Olympiasieger.

Alter Schwede, Glückwunsch!

Die gehen natürlich auch an den Silber-Schweizer Ramon Zenhäusern (l.) und den Österreicher Michael Matt.

Keinen Glückwunsch, sondern ein Goodbye geht an US-Skistar Lindsey Vonn. Im wohl letzten olympischen Rennen ihrer Karriere geht die 33-Jährige ...

... in der Super-Kombination leer aus.

Zu Gold kombiniert sich in Abfahrt und Slalom die Schweizerin Michelle Gisin, ...

... sie strahlt auf dem Siegerpodest mit Mikaela Shiffrin (l.) und ihrer Landsfrau Wendy Holdener um die Wette.

Apropos goldene Kombination: Die zeigen von der Großschanze und in der Loipe auch die deutschen Dominierer.

Vinzenz Geiger (v.l.), Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek ...

... demütigen die Konkurrenz im Teamwettbewerb. Fast eine Minute beträgt der Vorsprung auf Norwegen, mehr als eine Minute der Abstand zu den drittplatzierten Italienern, ...

... obwohl Schlussläufer Rydzek die Zielgerade entspannt mit der Deutschlandflagge in der Hand absolviert.

Der dominante Erfolg ist der goldene Schlusspunkte unter glorreiche deutsche Kombinationswettkämpfe in Pyeongchang, ...

... bei denen die Deutschen alle drei Titel und insgesamt fünf von sieben möglichen Medaillen holten. Nur Silber und Bronze im Einzelwettkampf von der Normalschanze überlassen sie der Konkurrenz.

Da passt es, dass das dritte Kombinations-Gold in Pyeongchang auch ein Rekord-Gold ist, nämlich der insgesamt 13. deutsche Olympiasieg bei diesen Spielen - die vorherige Bestmarke hatte bei zwölfmal Gold gelegen.

Dass nicht direkt noch Gold Nr. 14 dazukommt, dafür sorgen die Biathletinnen in einer völlig verkorksten Staffel.

Startläuferin Franziska Preuß muss nach einem Schießfehlerfestival direkt in die Strafrunde.

Auch Denise Herrmann ...

... und Franziska Hildebrand schießen fröhlich Fahrkarten.

Als Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier übernimmt, ...

... ist für die Schlussläuferin längst alles verloren.

Statt auf dem Podest landen Dahlmeier & Co. nur auf Platz acht - so etwas nennt sich ein olympisches Fiasko.

Schuldzuweisungen nach der "Chaos-Staffel" erspart sich Dahlmeier aber, sie trägt den geplatzten Traum vom Gold-Hattrick in Pyeongchang sportlich: "Die Situation ist ja für uns alle blöd. Natürlich sind wir jetzt füreinander da."

Tröstende Worte, die man auch Südkoreas Shorttrack-Superstar Hyojun Lim wünscht. Mit seinem Sturz im 5000-Meter-Teamwettbewerb verhindert der nämlich die ...

... erhoffte finale Goldsause in Südkoreas Nationalsport Shorttrack.

Dass auch andere Nationen das Sturzpech trifft, ...

... ist kein Trost. Südkoreas Scheitern hat aber auch eine schöne Seite, ...

... nämlich für Ungarns Shorttracker.

Mit einem unglaublichen Schlussspurt sichert, Obacht, Shaolin Sandor Liu seinem ungarischen Team ...

... tatsächlich Shorttrack-Gold vor China und Kanada. Es ist Ungarns erste Medaille in Pyeongchang und das erste Winter-Gold überhaupt für das Land.

Nach Jubel-Trubel auf dem Eis ...

... sitzt dann auch bei der Kuscheltier-Zeremonie die Bolt-Gold-Pose perfekt.

Und auch China beendet den Tag nicht ohne olympisches Shorttrack-Gold, dafür sorgt Wu Dajing.

Über 500 Meter triumphiert er in neuer Weltrekordzeit von 39,584 Sekunden vor den beiden bedröppelten Südkoreanern Hwang Dae Heon und Lim Ho Jun. Mit Silber und Bronze ...

... geht es den beiden Herren aber noch deutlich besser als ihren Landsfrauen Choi Min Jeong und Shim Suk Hee im Finale über 1000 Meter.

Die beiden südkoreanischen Favoritinnen ...

... bringen sich gegenseitig zu Fall.

Das nutzt die Niederländerin Suzanne Schulting eiskalt zum ersten Shorttrack-Gold überhaupt für ihr Heimatland, ...

... sie triumphiert vor der Kanadierin Kim Boutin und der Italienerin Arianna Fontana.

Ebenfalls Silber für Kanada gibt es im Frauen-Eishockey. Nach vier Olympiasiegen in Folge reißt das Gold-Abo ...

... gegen die US-Damen, die in ihrem dritten Olympia-Endspiel in Folge erstmals triumphieren.

Nach Penaltyschießen steht der US-Erfolg fest.

Der Rest ist Jubel, Trubel, Heiterkeit.

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