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Freitag, 30. Dezember 2016

Hunderte Meter über dem Boden: Die höchste Brücke der Welt ist eröffnet

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Über den Wolken: Wenn im Tal dichter Nebel herrscht, haben Autofahrer auf der Beipanjiang-Brücke trotzdem Chancen auf Sonnenschein. (Foto: AP)

Über den Wolken: Wenn im Tal dichter Nebel herrscht, haben Autofahrer auf der Beipanjiang-Brücke trotzdem Chancen auf Sonnenschein.

Über den Wolken: Wenn im Tal dichter Nebel herrscht, haben Autofahrer auf der Beipanjiang-Brücke trotzdem Chancen auf Sonnenschein.

Der gewaltige Bau führt in einer Höhe von 565 Metern über eine etwa einen Kilometer breite Schlucht, so dass die Straße manchmal über den Wolken liegt.

Zur Eröffnung der Beipanjing-Brücke für den Verkehr schien allerdings weder im Tal noch oben auf der Brücke die Sonne.

Der gewaltige Bau verbindet die benachbarten Provinzen Yunnan und Guizhou.

Autofahrer auf dem Weg zwischen den beiden Provinzen sparen sich ab sofort einen langen Umweg über kurvige Bergstraßen ...

... und damit - laut chinesischen Staatsmedien - vier von bisher fünf Stunden Fahrzeit.

In den ersten Stunden blieb der Verkehr auf der gigantischen Brücke allerdings überschaubar.

Wie chinesische Medien weiter berichten, sorgt die Brücke für eine bessere Anbindung an das nationale Autobahnnetz. Dadurch soll sich die Entwicklung der Provinz Guizhou beschleunigen.

Kosten und Bauzeit scheinen im Vergleich zu europäischen Mega-Projekten gering:

Der Bau der Seilhängebrücke hatte im Jahr 2013 begonnen ...

... und kostete offiziellen Angaben zufolge etwa 139 Millionen Euro.

Chinesische Ingenieure haben bereits Erfahrung mit ähnlich spektakulären Brücken.

Auch der bisherige Weltekordhalter, die 472 Meter hohe Siduhe-Brücke, steht in China.

Insgesamt befinden sich acht der zehn höchsten Brücken in China. Sie werden nicht nur von Autofahrern intensiv genutzt, sondern auch von Base Jumpern. (mbo/dpa)

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