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Dienstag, 24. April 2018

Fotografische Momentaufnahmen: Eine Reise nach Myanmar

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Myanmar ist eines der reizvollsten Länder Asiens. Es ist mit einer Fläche von 676.578 Quadratkilometern etwas größer als Frankreich. Reisefotograf Holger Leue zeigt Ihnen gemeinsam mit Filmemacher Lars Böhnke das Land. Manche kennen das Land noch unter dem Namen Birma oder Burma. (Foto: Holger Leue)

Myanmar ist eines der reizvollsten Länder Asiens. Es ist mit einer Fläche von 676.578 Quadratkilometern etwas größer als Frankreich. Reisefotograf Holger Leue zeigt Ihnen gemeinsam mit Filmemacher Lars Böhnke das Land. Manche kennen das Land noch unter dem Namen Birma oder Burma.

Myanmar ist eines der reizvollsten Länder Asiens. Es ist mit einer Fläche von 676.578 Quadratkilometern etwas größer als Frankreich. Reisefotograf Holger Leue zeigt Ihnen gemeinsam mit Filmemacher Lars Böhnke das Land. Manche kennen das Land noch unter dem Namen Birma oder Burma.

Hier feiert das Auge ein Fest - eine ursprüngliche Schönheit und der Flair kolonialer Zeiten prägen das Land der unzähligen goldenen Pagoden, so wie hier auf der Insel Shwe Paw in der Provinz Kachin.

Es ist vor allem die Herzlichkeit der Menschen, die den Besucher eine unvergessliche Reise erleben lassen.

Wer will nicht einmal die Ruhe außerhalb der hektischen Ströme des Lebens in sich aufnehmen? Eine erstklassige Möglichkeit, in das facettenreiche Land einzutauchen: eine Flusskreuzfahrt auf dem Irrawaddy.

Hinsetzen, entspannen, die Stimmung an Bord genießen. Die 2015 in Dienst gestellte Anawrahta der Boutique-Reederei Heritage Line ist das vermutlich exklusivste Schiff auf dem Fluss.

Die stilvolle Ausstattung der nach einem ehemaligen burmesischen König benannten Anawrahta lässt von vergangenen Zeiten träumen.

Bei einer Flusskreuzfahrt auf dem Irrawaddy ziehen Alltagsbilder Myanmars wie auf einer Kinoleinwand vorbei.

Oh Captain, my Captain! Dieser hier heißt Khin Maung Oo und bringt die Anawrahta gefahrlos durch die Fluten des von unzähligen Sandbänken durchsetzten Irrawaddy. Eine Route führt flussaufwärts von Mandalay bis nach Bhamo nahe der chinesischen Grenze, flussabwärts zurück nach Bagan.

Sieht wie ein eingestürztes Mikadospiel aus, oder? Ist aber ein Floß, das flussabwärts auf dem Irrawaddy unterwegs ist und Baumstämme nach Mandalay transportiert.

Ein buddhistischer Mönch vor der Mingun Bell, der größten noch funktionstüchtigen Glocke der Welt. Der Klang ist umwerfend schön.

Deutsche Sicherheitsstandards darf man beim Warentransport gewiss nicht anlegen. Dieser Mann ist auf dem Weg zum Katha-Markt.

Die Hauptwirkung der Betelnuss ist die der Stimulation. Klein gehackte Stücke der Nuss werden gekaut.

Radfahren, ohne selbst zu treten, auch wenn der Sitzkomfort nicht der allergrößte ist? Einfach mal eine Rikscha nehmen.

Kennen Sie "Sepak Takraw Kick Volleyball"? Das gibt akrobatisch veranlagten Männern, wie hier in Bhamo, wirklich einen Kick.

Wenn bei Shwegu die Sonne über dem Fluss aufsteigt, dann ist am Irrawaddy ein Reisetraum wahr geworden.

Berge, Felder, Hütten und sogar der Vollmond komponieren bei Bhamo die Bilder. Hier befindet man sich am Ostufer des Irrawaddy.

Rot- und Goldtöne fließen ineinander: Pagoden und Stupas auf der Insel Shwe Paw bei Shwegu.

Diese Essensgaben sind für die Mönche von der Insel Shwe Paw bestimmt.

Wer sich zum Essen hinsetzt wie diese Frauen, muss eine gewisse Gelenkigkeit mitbringen.

Fußball spielen, das geht immer und überall. Sogar auf dieser Sandbank am Irrawaddy bei Katha. Aber beim Ballholen muss man flink sein!

Wie man im Wa Byu Gaung Elephant Camp einen Dickhäuter für sich gewinnt? Ganz einfach: mit Zuckerrohr.

Vorsicht, Gänse kreuzen die Fahrbahn!

Einfach abdampfen, das ist mit der Cheroot-Zigarre möglich.

Die reizvolle Lage am Irrawaddy bei Mingun ist für diese Feldarbeiter liebe Gewohnheit.

Eine Reise durch Myanmar, das bedeutet auch, einen Einblick ins Leben buddhistischer Mönche zu erhalten. Wie hier in der Soon-Oo-Pon-Nya-ShinPagode am Sagaing Hill.

Eine der Hauptattraktionen des Landes: die U-Bein-Brücke über den See Taungthaman.

Die U-Bein-Brücke und Ruderboote mit Touristen aus der Vogelperspektive.

Buddhistische Mönche auf der U-Bein-Brücke.

Paradiesisch über den Fluss schweben – das ist an Bord eines Schiffes auf dem Irrawaddy möglich.

Da läuft das Wasser im Munde zusammen: gegrilltes Seafood beim BBQ an Bord.

"Mingalabar": Ein Gruß aus Myanmar in die übrige Welt! Hier hat sich die Crew zum Gruppenbild versammelt.

Weltfremd? Keineswegs. Auch als junger Buddhistenmönch nimmt man gerne Fotosouvenirs mit, hier in der Shwezigon-Pagode von Nyaung-U nahe Bagan.

Diese Ehrerbietung flößt auch Unbeteiligten Respekt ein. Hier haben sich gerade Gläubige aus Korea in der Shwezigon-Pagode eingefunden.

Ehrfürchtig sieht man zu dieser Statue des stehenden Buddha im Ananda-Tempel von Bagan auf.

Einfach mal kosten und sich überraschen lassen. Das gilt für all jene, die den Markt von Nyaung-U bei Bagan besuchen.

Hier steckt eine Menge Arbeit drin - und drauf! Dieser gigantische Topf im Bagan House Lacquerware Workshop lässt sich nicht mal eben so dekorieren.

Welch ein Himmelsmosaik! Unwirklich sieht es aus, wenn Heißluftballons über den alten Tempeln von Bagan aufsteigen.

Unterwegs mit 1 PS - Kutschfahrt auf staubiger Piste zu den alten Tempeln von Bagan.

Wimmelbild auf der Shwesandaw-Pagode – doch was tut man nicht alles, um bei Sonnenuntergang Position zu beziehen?

Ein unvergesslicher Anblick: die Pagoden und Stupas vor untergehender Sonne von der Shwesandaw-Pagode aus gesehen.

Auch diese Smartphone-Nutzer fangen den Sonnenuntergang ein - und posten ihn auch umgehend.

Ein Rotlicht, aber kein anrüchiges: Es stammt von einem Auto, das gerade ein Restaurant streift.

Schirmherrschaft: Schöner könnte eine Auslage auch in einer Weltstadt wie London oder Paris nicht aussehen als in diesem Geschäft in Nyaung-U bei Bagan.

Eine perfekte Ergänzung zu einer Irrawaddy-Kreuzfahrt sind ein paar Strandtage am Ngapali -Strand an der Westküste Myanmars.

Im Fußball ist Myanmar alles andere als eine Weltmacht – doch man ist mit vollem Ehrgeiz und Leidenschaft dabei.

Am Strand von Ngapali finden die Ligaspiele der Region statt. Als es auch nach Verlängerung unentschieden stand, musste schließlich ein Elfmeterschießen entscheiden.

Eines von vielen Strandrestaurants am Ngapali Beach. Für ein Abendessen inklusive Getränken muss man nur ein paar Euro einkalkulieren.

Ein Sundowner-Cocktail und dieser Ausblick, der Ruhe transportiert – was will man mehr?

Der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten ist eine Linie – auch wenn diese an der Wassergrenze entlangführt.

Vom Ngapali-Strand kann man mit Longtail-Booten Tagesausflüge zu umliegenden Inseln unternehmen.

Badestopp im Paradies: das kristallklare Wasser der Andamanensee …

... lädt zu einem Schnorchelgang ein …

... und der vom Skipper frisch gefangene Fisch wird auch gleich zum Lunch serviert.

Auf den vorgelagerten Inseln tickt die Uhr langsamer: Eine Rumpelfahrt mit dem Ochsenkarren in Maung Shwe Lay.

Natürlich gehört ein Besuch der ehemaligen Hauptstadt Yangon (Rangun) auch zu einer Myanmar-Rundreise. Hier der Verkehrsstrom auf der Anawrahta Road als Lichtspektakel.

Besuch beim 18th Street Market in Chinatown. Das Interesse dieses Händlers für seine Kunden könnte allerdings schon etwas größer sein.

Das Street Food, hier auf dem Nachtmarkt an der Strand Road, gehört zum Alltagserlebnis in Rangun dazu.

Gehobener Kontrast zum quirligen Treiben auf der Straße: die chillige Atmosphäre in der Rooftop-Bar Yangon Yangon auf dem Sakura Tower.

Weiß-goldene Lichtadern, dahinter die beleuchtete Sule-Pagode - ein eindrucksvolles Bild abends vom Sakura Tower.

Trotz der vielen schönen Facetten sollten Reisende wissen, dass es auch eine dunkle Seite des Landes gibt: Die muslimischen Rohingya in Myamar werden seit Jahrzehnten systematisch unterdrückt.

Die Vereinten Nationen stufen das Vorgehen gegen die Rohingya als ethnische Säuberung, gar als Völkermord ein.

Hunderttausende von ihnen flüchteten in Ausland, vor allem ins bettelarme Nachbarland Bangladesch.

Eigentlich haben Myanmar und Bangladesch vereinbart, dass im Januar die Rückführung der Flüchtlinge beginnt. Viele Rohingya fürchten allerdings die Rückkehr in ihre Heimat, da ihre Sicherheit dort nicht gewährleistet ist.

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