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Donnerstag, 18. Januar 2018

Ein Jahr nach der Tragödie: Italien gedenkt der Lawinenopfer

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Am 18. Januar 2017 überschlagen sich in Italien die Ereignisse. (Foto: picture alliance / Vigili del Fu)

Am 18. Januar 2017 überschlagen sich in Italien die Ereignisse.

Am 18. Januar 2017 überschlagen sich in Italien die Ereignisse.

Erst erschüttern vier schwere Erdstöße die Region und treffen sie mitten im Schneechaos.

Dann geht eine Lawine ab und verschüttet ein Hotel in Farindola am Fuß des Bergmassivs Gran Sasso auf 1200 Metern Höhe.

Die Informationen darüber sickern erst nach und nach durch.

Es dauert Stunden, bis die ersten Retter auf Skiern den eingeschneiten Unglücksort erreichen können.

Jetzt gedenkt Italien der Lawinen-Tragödie, bei der 29 Menschen starben.

Eine gewaltige Kraft reißt damals eine Schneise von mehreren Hundert Metern in den Buchenwald.

Sie zerstört mit Tausenden Tonnen Material das Vier-Sterne-Hotel Rigopiano.

Das Gebäude wird bei der Katastrophe um etliche Meter verschoben.

Die Bergrettung ist mit vielen Kräften acht Tage lang im Einsatz.

Auch Hubschrauber werden eingesetzt.

Zeitgleich müssen sich die Fahrzeuge eine Schneise durch die Schneemassen graben.

Meter um Meter graben sich die Retter einen Weg zur Unglücksstelle.

Vor Ort bietet sich ihnen ein verheerendes Bild.

Die Rettungsaktion wird zum "Wettlauf gegen die Zeit".

Nach mehr als 30 Stunden werden die ersten Überlebenden aus den Trümmern des Hotels gezogen.

Darunter sind vier Kinder.

Die letzten Überlebenden werden 58 Stunden nach Abgang der Lawine in Sicherheit gebracht.

Letztlich überleben elf Menschen.

Für 29 kommt jede Hilfe zu spät.

Die Staatsanwaltschaft in Pescara ermittelt gegen mehr als 20 Personen unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung.

Wurden Hilferufe ignoriert?

Warum wurde das Hotel nicht evakuiert, obwohl es tagelang geschneit hatte und die zweithöchste Lawinenwarnstufe galt?

Viele Gäste sollen abfahrbereit gewesen sein, bevor das Hotel verschüttet wurde.

Offenbar hatten sie die Erdbeben gespürt.

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