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Freitag, 16. September 2016

Polizisten stehen in Flammen: Pariser Proteste enden in Gewalt

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Tränengaswolken wabern durch die Straßen von Paris. (Foto: AP)

Tränengaswolken wabern durch die Straßen von Paris.

Tränengaswolken wabern durch die Straßen von Paris.

Die Gewerkschaften haben zum nationalen Streik- und Protesttag gegen die Arbeitsmarktreformen der Regierung aufgerufen.

Die Menschen protestieren noch immer leidenschaftlich gegen die im Juli verabschiedete Gesetzesänderung.

Dabei kommt es in Paris zu zahlreichen Verletzten.

Demonstranten werfen mit Steinen und Brandsätzen auf die Polizei.

Diese antworten mit Tränengas und Wasserwerfern.

Die Protestanten schleudern den Sicherheitskräften Molotowcocktails entgegen.

Mehrere Brandsätze explodieren, ...

... die Beamten stehen buchstäblich unter Feuer.

Insgesamt beteiligen sich nach Angaben der Polizei bis zu 13.500 Menschen an dem Pariser Protestmarsch, ...

... nach Darstellungen der Gewerkschaft sind es 40.000.

Mindestens sechs Menschen werden bei den Krawallen verletzt.

Mehrere werden ins Krankenhaus gebracht, darunter sind auch Polizisten.

Die umstrittene Arbeiterreform war im Juli nach monatelangen Protesten verabschiedet worden.

Sie soll es den Arbeitgebern erleichtern, Arbeitskräfte einzustellen und zu entlassen.

Damit will die Regierung die Arbeitslosigkeit verringern, die derzeit bei etwa zehn Prozent liegt.

Mit dem 13. landesweiten Protesttag, wollen die Gewerkschaften nochmals ihrem Unmut über die Reform deutlich machen.

Neun Teilnehmer werden wegen Gewalt gegen Sicherheitskräfte festgenommen.

Auch in Nantes, im Westen Frankreichs kommt es zu Ausschreitungen. Im öffentlichen Sektor, bei der Post und bei der Fluggesellschaft Air France wurde außerdem gestreikt.

Eine Reihe von Flügen wurde gestrichen, es gab zahlreiche Verspätungen. (vck)

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