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Mittwoch, 27. September 2017

Inferno in der Ukraine: Sabotage auf Munitionsdepot vermutet

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In einem der größten Munitionslager der Ukraine bricht in der Nacht zum 27. September ein Brand aus. (Foto: AP)

In einem der größten Munitionslager der Ukraine bricht in der Nacht zum 27. September ein Brand aus.

In einem der größten Munitionslager der Ukraine bricht in der Nacht zum 27. September ein Brand aus.

In der Folge ereignen sich mehrere starke Explosionen.

Raketengeschosse fliegen durch die Luft.

Das Lager Winniza beherbergt fast 190.000 Tonnen Munition.

Angaben über Opfer werden nicht gemacht.

Für die Bewohner des Ortes Winniza ist es viel zu gefährlich, zu bleiben.

Sie müssen in Sicherheit gebracht werden.

Im Umkreis von 20 Kilometern darf sich niemand mehr aufhalten.

Auch der Luftverkehr wird im Umkreis von 50 Kilometern dicht gemacht.

Ebenso werden eine Autobahn und eine Bahnlinie nach Kiew gesperrt.

Ministerpräsident Wladimir Groisman macht "externe Einflüsse" für den Brand verantwortlich - eine Umschreibung für Sabotage.

Die dort gelagerten Waffen werden auch gegen prorussische Regierungsgegner im Osten des Landes eingesetzt.

Immer wieder ereignen sich in der Ukraine Sabotageakte gegen Munitionslager.

Erst im März 2017 hatte ein Brand in einem Waffendepot der Stadt Balaklija im Osten der Ukraine zu tagelangen Explosionen geführt.

Damals war vermutet worden, dass mittels einer Drohne ein Sprengsatz über dem Lager abgeworfen wurde.

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