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Freitag, 14. März 2008

US-Wahlen 2008: Welcher Promi ist für wen?

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Es wird schwierig!

Es wird schwierig!

Es wird schwierig!

Ein junger Mann mit Kennedy-Aura, wachem Intellekt und dunkler Haut, ...

... oder eine Frau (eine FRAU!!!) mit mütterlichem Charme, intelligentem Blick und, nun ja, nicht mehr ganz so junger, weißer Haut, ...

... wollen ein und dasselbe!

Seinen Job!

Und sie wollen nur das Beste.

Für ihr Land, ...

... ihre Kinder, ...

... ihre Freunde und Unterstützer, ...

... für die Zukunft der Welt.

Ach ja, da ist ja noch einer, hätten wir fast vergessen.

Aber wie seine Tochter schon sagte: ...

... Er ist zwar nicht so sexy wie Obama, aber dafür ....

... na gut, lassen wir das. Nicht so sexy wie Obama ist schon mal ganz schlecht, ...

... eine Frau ist er auch nicht, hmmmm ...

... das sieht nicht gut aus für Mr McCain.

Erwähnen wir an dieser Stelle wenigstens noch, dass seine prominenten Unterstützer Gouverneur Arnold Schwarzenegger und ...

... Hollywood Filmproduzent Jerry Bruckheimer ("Fluch der Karibik", mit Johnny Depp) sind.

Dann können wir uns ja jetzt genüsslich den beiden anderen Kandidaten zuwenden, die ...

... die Schönen und die Reichen Hollywoods unter sich aufteilen müssen. (Foto: Leonardo di Caprio)

Gar nicht so einfach! Das finden auch einige Hollywood-People persönlich, ...

... und entscheiden sich einfach nicht, sondern setzen sich in ihr quasi zweites Wohnzimmer, das Kodak-Theatre, und hören sich an, ...

... was die Politicians so zu sagen haben. (Foto: Brandy)

Für Hillary Clinton muss das schwer sein: Gehörten einige Hollywood-Größen ...

... ganz fest zum engeren Kreis um ihren Mann , den Ex-Präsidenten der USA, wie z.B. ...

... Steven Spielberg, ist dieser inzwischen total unentschlossen. Früher ebenfalls ein eindeutiger Fan der Clintons, unterstützt er 2008 gleich vier demokratische Kandidaten finanziell.

Er organisierte schon vor einem Jahr, zusammen mit Musikmogul und Produzent Jeffrey Katzenberg, "The Spielberg Primary". Eine Spendengala für Barack Obama, auf der sich Obama-Fans, aber auch frühere Clinton-Anhänger trafen. (Foto: Mit Diane Keaton)

Preis pro Gedeck: 2.300 Dollar - also genau der maximale Spendenbetrag. (Foto: Pierce Brosnan)

Ein weiteres Fähnchen im Wind: Halle Berry. Sie gehört zu den früheren Clinton-Anhängerinnen - nun trägt sie T-Shirts mit "Obama for Change"-Aufdruck ...

... und würde nach eigener Aussage auch Pappbecher vom Boden aufsammeln, um Obama den Weg nach oben zu ebnen.

Auch Susan Sarandon war eine sichere Bank für Hillary. Doch sie ist inzwischen "enttäuscht" von Clintons Politik und redet auch noch darüber. Außerdem spendete sie für Obama.

Es gibt jedoch auch Stars, die sich ganz eindeutig für Hillary aussprechen:...

... Da wäre zum Beispiel "Desperate Housewife" Eva Longoria, ...

... die sich ganz dringend eine Präsidentin wünscht.

Oder Show-Urgestein Liz Taylor: "Hillary Clinton hat ihren eigenen Kopf, und übrigens einen sehr entschlossenen," so die Diva, die gemeinsam mit ...

... Tom Hanks in ein Horn stößt. Hanks war schon ein Getreuer Bills und steht nun auch seiner Senatorin treu zur Seite.

Ein weiterer Fan von Frau Clinton: Hugh Hefner. Nun können wir uns lebhaft vorstellen, dass der Alt-Playboy ein Faible für Frauen hat, dass diese besonders politisch sind, ...

... ist zumindest noch nicht zu uns rübergeschwappt. Aber egal, jede Unterstützung zählt.

Auch Pop-Ikone Madonna findet, dass es endlich Zeit wird für mehr Frauen in Führungspositionen.

Und da sie die Königin des Musik-Business ist, sollte auch endlich eine Frau ins Weiße Haus - und zwar nicht nur "an seiner Seite". Denn weibliche Vorbilder sind laut Madonna Mangelware.

Gedanken muss Hillary sich allerdings machen, warum selbst so alte Freundinnen wie Barbra Streisand sich nicht eindeutig für sie aussprechen.

Dass Senatorin Clinton sich für einen Irak-Einsatz ausgesprochen hat, nimmt die stimmgewaltige Sängerin ihr übel, gehört sie doch zu den Friedensbewegten Amerikas.

Daher auch ihre diplomatische oder auch unentschlossene Haltung, beiden Kandidaten, Obama und Clinton (und sogar Mr. Edwards bekam was ab), finanziell unter die Arme zu greifen.

Ein ganz Treuer, zumindest politisch, ist Musikproduzent Quincy Jones.

Clinton hätte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung das Zeug dazu, politische wie auch militärische Konflikte zu lösen, sagte Jones in einer Videobotschaft, die von der "Hillary Clinton for President Foundation" gesponsert wurde.

Ebenfalls per Video-Botschaft und auch noch witzig unterstützt Hollywoods Frauenversteher Nummer 1 die Kandidatin: Jack Nicholson zeigt auf YouTube einen Zusammenschnitt aus seinen besten Filmen ...

... mit höchstpersönlichen Kommentaren.

Barack Obama wird von Clinton-Anhänger und Basketball-Legende Magic Johnson gar ein "übereifriger Anfänger" genannt. Seiner Meinung nach ...

... entsteht "erfolgreiche Führung einzig durch harte Arbeit und Erfahrung". Davon hat Hillary natürlich einiges vorzuweisen.

Das schätzen auch die Weggefährten Paul Newman, ...

... Michael Douglas ...

... und Kollege Danny de Vito.

Soviel zum etwas älteren Hollywood.

Die Jungen, Schönen und Reichen ...

... stehen fast geschlossen hinter Obama.

Cindy Crawford, ...

... Jennifer Aniston, ...

... Jessica Biel, ...

...und Scarlett Johansson, ...

... alle Darlings der US-Klatschpresse und gern gesehen auf jedem roten Teppich, ...

... sind eindeutig auf der Seite des jungen Mannes aus Illinois.

Scarlett Johansson hat sogar das Fach gewechselt und singt mit Will.I.Am und Nicole Scherzinger einen eigens für Obama komponierten Song.

Leise Unterstützung gibt es von Model und Talk-Lady Tyra Banks, die mit Geld aushilft und sich in Sachen Unterstützung ansonsten eher dezent verhält.

Nicht die schlechteste Art und Weise, denn wenn die Reichen sich so in den Vordergrund drängen, wer denkt dann noch an die kleinen Leute?

Ganz im Gegensatz zu Oprah Winfrey: Das milliardenschwere Talk-Urgestein unterstützt ihren Liebling lautstark.

Interessant ist, dass Oprah Winfrey mit Hillary Clinton zu den erfolg- und einflussreichsten Frauen der USA gezählt werden darf.

Oprahs Show wird täglich von rund sieben Millionen Menschen gesehen - und vor denen spricht sie sich glasklar für ihren Favoriten aus: Die 53-Jährige ist persönlich von Barack Obama überzeugt.

Einer, der sonst das Objekt der Begierde von Fans ist, outet sich selbst als größten Fan von Barack Obama: George Clooney.

Wie ein junger Backfisch gesteht er, dass "Obama das aufregendste Erlebnis für die Demokraten seit den Kennedys" sei.

Er sei ein Anführer mit der Aura eines Rockstars, so Clooney.

Nun ja, "ein Erlebnis", "ein Rockstar" ... Let's face it, Obama ist auch nur ein Mensch.

Er wird schon nicht gleich übers Wasser laufen.

Manchmal wirkt es allerdings so, als würden seine Anhänger genau das erwarten.

Und auch die Unterstützung des Kennedy-Clans macht ihn fast zu einem Heiligen: Ted, Bruder von John.F. und Robert, ...

... sowie die Nichte (Maria Shriver) ...

... und Tochter (Caroline Schlossberg-Kennedy) JFKs stehen auf der Seite Obamas und preisen ihn .

Maria Shriver muss das zwar manchmal ihrem Republikaner-Gatten verklickern, so richtig zu streiten scheinen sich die Schwarzeneggers deswegen jedoch nicht.

Einen Nachteil hat Obama gegenüber seinen Konkurrenten allerdings: Seine Kinder sind noch klein.

Ja, sonst sind kleine Kinder ja immer toll fürs Foto und so.

Aber so große Töchter wie die Clintons und die ...

... McCains sie vorzuweisen haben, sind vielleicht eher hilfreich in einem harten Wahlkampf.

Denn Meghan McCain (23) ...

... und Chelsea Clinton sind erwachsene Frauen und perfekte Protagonisten in dem harten Wahlkampf ihrer Eltern.

Chelsea bringt den Schuss Jugendlichkeit ...

... in den etwas angestaubten Wahlkampf ihrer Mutter.

Chelsea ist uns natürlich präsent, ...

... als Präsidententochter.

Mit 12 zog sie ins Weiße Haus ...

... und wurde dort von ihren Eltern beschützt, wo es nur ging.

Auch später hielt sich Chelsea mit eigenen Aktionen zurück. Nichts Negatives, keine Skandale, ...

... ganz anders als die Töchter des Nachfolgers Bush.

Die Zwillinge Jenna und Barbara gerieten das eine oder andere Mal schon etwas außer Rand und Band.

Egal, die sind jetzt quasi Geschichte, und es ist Zeit für neue junge Menschen.

Chelsea zieht von Universität zu Universität und hält intelligente Vorträge - für ihre Mutter.

Meghan hat z.B. einen Blog: McCainBlogette.com und da gibt sie Schmink- und Style-Tipps, wird aber nie politisch.

Das macht ihren Vater auch beim jüngeren Wahlvolk beliebter, denn angeblich wollen junge Amerikaner gerne mit Meghan befreundet sein.

Vielleicht ist das ja die schönste Art, Wahlkampf zu betreiben: ...

... Die Familie nimmt traditionell schließlich einen großen Stellenwert in den Vereinigten Staaten ein.

Aber egal, ob wir nun die kluge Chelsea, ...

... die witzige Meghan ...

... oder die putzigen Obamas öfter im, am oder vorm Weißen Haus sehen werden:

... Zuerst beobachten wir noch, welcher Promi sich für welchen Kandidaten ausspricht. (Fotos: AP)

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