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Samstag, 21. Juni 2014

Frankreich demütigt Schweiz: Costa Rica verblüfft Italien und England

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Es ist nicht die erste, aber wohl die bisher größte Überraschung der Fußball-Weltmeisterschaft: In Gruppe D qualifiziert sich der große Außenseiter Costa Rica schon am zweiten Spieltag für da Achtelfinale. (Foto: AP)

Es ist nicht die erste, aber wohl die bisher größte Überraschung der Fußball-Weltmeisterschaft: In Gruppe D qualifiziert sich der große Außenseiter Costa Rica schon am zweiten Spieltag für da Achtelfinale.

Es ist nicht die erste, aber wohl die bisher größte Überraschung der Fußball-Weltmeisterschaft: In Gruppe D qualifiziert sich der große Außenseiter Costa Rica schon am zweiten Spieltag für da Achtelfinale.

Ein 1:0 (1:0)-Erfolg über Italien sichert den Mittelamerikanern die erste Teilnahme an der WM-K.o.-Runde seit 1990.

Das goldene Tor erzielt Kapitän Bryan Ruiz in Minute 44 per Kopf.

Die so gefürchtete Squadra Azurra, sie ist an diesem Tag nur ein Schatten ihrer selbst. Mario Balotelli enttäuscht wie alle seiner Kollegen.

Apropos Schatten: Der Weltmeister von 2006 kämpft sichtlich mit den Temperaturen von über 30 Grad, die extreme Luftfeuchtigkeit tut ihr Übriges. In den letzten Minuten schleppen sich die Italiener kraftlos über den Rasen.

Den Fans steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben: Nun kommt es im dritten Gruppenspiel zum Finale ums Weiterkommen gegen Uruguay.

Der größte Verlierer der Partie: England. Die "Three Lions" sind durch den Sieg Costa Ricas raus.

Et voilà, ein Neuzugang im Kreis der Topfavoriten: Karim Benzema und Frankreich beherrschen die Schweiz nach Belieben.

Altmeister Ottmar Hitzfeld zeigt sich nach dem 2:5 enttäuscht: "Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und nicht unser Potenzial abgerufen. Der Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen. Ich erwarte jetzt eine Trotzreaktion."

Der Doppelschlag in Bildern: Erst köpft Olivier Giroud in der 17. Minute einen Eckball ein.

Beim Anstoß verliert die Schweiz sofort das Leder, Blaise Matuidi bedankt sich, es steht 2:0 nach nicht einmal 20 Minuten.

Dann entscheidet sich Johan Djourou, einen Hauch von HSV nach Brasilien zu bringen. Er legt Benzema tollpatschig im Strafraum - doch der Stürmer selbst verballert den Elfmeter.

Den Nachschuss drischt Yohan Cabaye an die Latte.

Treffsicherer: Mathieu Valbuena, der kurz vor der Pause das 3:0 markiert - die Entscheidung.

Und weiter geht das Scheibenschießen: Karim Benzema stellt in der 67. Minute auf 4:0.

Moussa Sissoko erhöht auf 5:0.

Als alles gelaufen ist, beteiligt sich auch die Schweiz am Torfestival. Blerim Dzemaili (81.) und Granit Xhaka (87./im Bild) erzielen die Ehrentreffer.

Am Ende sorgt Referee Björn Kuipers noch für Aufregung: Mitten in den letzten Angriff platzt sein Schlusspfiff, nur Sekunden, bevor Karim Benzema erneut trifft. Das Tor zählt nicht.

Im letzten Spiel des Tages markiert Carlos Costly das erste Tor für Honduras.

Sehr zur Freude der Fans, die 32 Jahre lang auf ein WM-Tor ihres Teams warten mussten.

Doch "El Tri" dreht das Spiel. Erst drückt Enner Valencia in der 34. Minute den Ball mit dem Fuß über die Linie ...

... in der 65. ist er mit dem Kopf zur Stelle.

Der Stürmer krönt sich zum Man of the Match - während sich sein viel berühmterer Namensvetter Antonio Valencia mal wieder versteckt.

Nun steht ein packendes Finale in Gruppe E an. Ecuador bekommt es mit Frankreich zu tun. Gar kein Problem, findet Trainer Reinaldo Rueda: "Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel."

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