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Sonntag, 23. November 2014

"Krieg der Sterne" ist entschieden: Lewis Hamilton ist Formel-1-Weltmeister

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Titel - der zweite: Am Ende der Saison 2014 steht der Brite Lewis Hamilton nach 2008 erneut auf dem Formel-1-Thron. Mit dem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi macht er den Erfolg perfekt. (Foto: Reuters)

Titel - der zweite: Am Ende der Saison 2014 steht der Brite Lewis Hamilton nach 2008 erneut auf dem Formel-1-Thron. Mit dem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi macht er den Erfolg perfekt.

Titel - der zweite: Am Ende der Saison 2014 steht der Brite Lewis Hamilton nach 2008 erneut auf dem Formel-1-Thron. Mit dem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi macht er den Erfolg perfekt.

Bereits kurz nach dem Start setzt sich Hamilton ab und zieht überwiegend einsame Runden. Sein Teamkollege und WM-Konkurrent ist chancenlos: Der Bolide hat Motorprobleme - und enthält dem Deutschen ab Mitte des Rennens mehr als 150 PS vor.

Bereits vor der Siegerehrung feiert Hamilton ausgelassen mit Team und Fans.

Lewis Hamilton und Nico Rosberg - ihr Duell um den Titel hielt die Formel 1 in Atem. Die Mercedes-Kollegen gehen dabei oft auch bis über die Grenzen - und bescheren der Königsklasse eine Saison unter dem Motto "Krieg der Sterne".

Für Rosberg läuft das erste Rennen in Australien ganz nach Wunsch: Pole-Setter Hamilton fällt nach nur drei Runden aus, sein Teamkollege fährt den überlegenen Mercedes-Boliden zum Sieg.

Das zweite Rennen in Malaysia gewinnt Hamilton vor Rosberg ...

... Und zwar ohne Stallorder, wie noch im Vorjahr. Trotzdem sollte die damalige Bremse für Rosberg noch eine Rolle spielen.

In Bahrain duellieren sich die Kontrahenten Reifen an Reifen. Hamilton behält das bessere Ende für sich.

Rosberg gratuliert zunächst artig, kritisiert den Briten aber später - Hamilton sei zu großes Risiko gegangen.

Auch in China und Spanien lautet die Reihenfolge: Erster Hamilton, Zweiter Rosberg.

Doch nach dem sechsten Rennen der Saison in Monaco herrscht dicke Luft.

Im Qualifying erobert Rosberg die wichtige Pole Position. In seiner letzten Runde verschätzt er sich in der Mirabeau-Kurve, nimmt den Notausgang und provoziert damit Gelbe Flaggen.

Das vereitelt Hamilton letzten Versuch, die Bestzeit zu knacken. Beim Fototermin der schnellsten Drei sieht er schon arg angesäuert aus.

Rosberg gewinnt das Rennen und erobert sich die WM-Führung von Hamilton zurück ...

... und der Heißsporn hat seine Nerven nicht im Griff.

Bei der Siegerehrung verweigert er den Handschlag mit dem Sieger.

Der Brite wettert gegen sein Team, von dem er sich benachteiligt fühlte. Und er attackiert Rosberg, dem er die Freundschaft aufkündigt.

Die lief aber ohnehin nur noch auf Sparflamme, seit die beiden 2013 bei Mercedes Teamkollegen wurden.

Und das, obwohl sich Rosberg und Hamilton seit ihren Teenagertagen im Kart kennen und noch vor der Saison gern von ihren alten Zeiten erzählen.

Wenige Tage nach dem Grand Prix twitterte Hamilton dieses Foto und schrieb: "Wir haben gesprochen und sind cool, immer noch Freunde."

Doch das Verhältnis kühlte immer weiter ab, je älter die Saison wurde.

Im 7. WM-Lauf in Kanada kommen sich Hamilton und Rosberg kurz nach dem Start sehr nahe. Später im Rennen bekommen beide technische Probleme, der Brite fällt aus.

Rosberg rettet Rang zwei über die Ziellinie. Für Verstimmung sorgt Hamiltons Crew, die einen Regelverstoß des Deutschen bei den Stewards petzt.

Der endgültige Bruch dann beim Grand Prix von Budapest, WM-Lauf 11: In einem turbulenten Rennen sind Rosberg und Hamilton auf anderen Boxenstopp-Strategien unterwegs.

Per Funk weist die Box Hamilton an, Rosberg passieren zu lassen. Der weigert sich mit den Worten: "Ich bremse doch nicht für Nico!"

"Ich bin sehr enttäuscht. Lewis hat mich nicht vorbeigelassen, obwohl es ihm gesagt wurde. Er hat es einfach nicht respektiert", sagte Rosberg - der sich und sein Team daran erinnerte, wie er im Vorjahr in Malaysia die Stallorder befolgte und hinter Hamilton blieb. "Ich werde mit voller Attacke zurückkommen", kündigte er an.

Das kam dabei raus: In Spa beharken sich die beiden Streithähne, Rosberg kracht auf Hamilton und schlitzt ihm den Hinterreifen auf. Der Deutsche wird Zweiter, der Brite scheidet aus.

Mercedes macht Rosberg als den Schuldigen aus, belegt ihn intern mit einer Strafe.

Der Vorfall scheint Hamilton stark gemacht zu haben ...

... der Brite cruist zu fünf Siegen in Serie.

Nach dem Triumph im 17. Rennen der Saison in den USA liegt er 24 Punkte vor Rosberg, der Titel winkt schon in Brasilien.

Doch Rosberg hält dem Druck stand und gewinnt in Sao Paulo - der Showdown in Abu Dhabi ist perfekt.

Doch dort sieht der Brite die Zielflagge als Erster - und darf sich für eine spannende Saison belohnen.

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