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Mittwoch, 22. November 2017

Tumulte bei Sachsen-Derby: Polizei fährt Wasserwerfer ins Stadion

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Keine Tore, aber jede Menge Aufregung: Beim 0:0 im 101. Leipziger Stadtderby zwischen den beiden Regionalligisten Lok und BSG Chemie kommt es zu den befürchteten Ausschreitungen. (Foto: imago/Picture Point LE)

Keine Tore, aber jede Menge Aufregung: Beim 0:0 im 101. Leipziger Stadtderby zwischen den beiden Regionalligisten Lok und BSG Chemie kommt es zu den befürchteten Ausschreitungen.

Keine Tore, aber jede Menge Aufregung: Beim 0:0 im 101. Leipziger Stadtderby zwischen den beiden Regionalligisten Lok und BSG Chemie kommt es zu den befürchteten Ausschreitungen.

Die Partie muss in der zweiten Halbzeit zweimal für insgesamt rund 15 Minuten unterbrochen werden, ...

... weil auf den Rängen des Bruno-Plache-Stadions Pyrotechnik und Feuerwerkskörper gezündet werden.

"Wir haben hier eine angespannte Lage, ...

... Raketen sind abgeschossen worden, aus dem Lok-Fanblock wurde dann versucht, den Platz zu stürmen. Auch Polizisten wurden angegriffen", sagt Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz dem MDR.

Die Polizei ist allerdings mit vielen Beamten eim Einsatz, hat die Lage nach eigener Aussage schnell wieder im Griff. Laut MDR wird gegen die Unruhestifter auch Tränengas eingesetzt.

Die kurzerhand vor die Fankurven gefahrenen Wasserwerfer kommen aber nicht zum Einsatz. Weil viele Fans laut "Mitteldeutscher Zeitung" sehr besonnen auf die Vorfälle reagierten.

Die Atmosphäre auf den Tribünen bleibt indes in Teilen angespannt-feindselig.

Währendessen räumen die Ersatzspieler die Pyro-Reste vom Spielfeld.

Dann geht es sportlich weiter, Lok ist als Tabellenfünfter klarer Favorit gegen die vom Abstieg bedrohte BSG Chemie (16.).

Bereits vor dem Anpfiff hatte es im Chemie-Fanblock reichlich Zündeleien gegeben - ...

... und sich noch ein skurriler Vorgang ereignet. Denn wie ebenfalls der MDR berichtet, wurde das Spiel 15 Minuten später angepfiffen, weil der Mannschaftsbus der Gäste nicht zum Stadion gelassen wurde.

Die Polizei hielt das Fahrzeug offenbar für einen Fanbus. Die Spieler der BSG Chemie mussten daraufhin ins Stadion laufen.

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