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Dienstag, 13. Februar 2018

Forscher statt Meuchelmörder: Mit "Assassin's Creed" das alte Ägypten entdecken

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Mit "Assassins Creed: Origins" hat Publisher Ubisoft Fans der Spieleserie wieder mal überzeugen können, es soll bisher doppelt so oft verkauft worden sein wie der Vorgänger. (Foto: Ubisoft)

Mit "Assassins Creed: Origins" hat Publisher Ubisoft Fans der Spieleserie wieder mal überzeugen können, es soll bisher doppelt so oft verkauft worden sein wie der Vorgänger.

Mit "Assassins Creed: Origins" hat Publisher Ubisoft Fans der Spieleserie wieder mal überzeugen können, es soll bisher doppelt so oft verkauft worden sein wie der Vorgänger.

Kein Wunder, die Geschichte von den Anfängen des Assassinen-Ordens ist spannend und packend erzählt, ...

... Bayek und Aya sind faszinierende und tragische Protagonisten, ...

... die Kämpfe unterhaltsam und herausfordernd ...

... und die Rätsel geheimnisvoll und knifflig.

Schon immer spielten in der Serie aber auch die Handlungsorte und der geschichtliche Kontext eine Hauptrolle. In "Assassins Creed: Revelations" bildete beispielsweise Konstantinopel die prachtvolle Kulisse, ...

"Origins" spielt im alten Ägypten, 49 vor Christus.

Alteingesessene und Griechen bevölkern das Land am Nil.

Kleopatra erkämpft sich in dieser Zeit die Macht ...

... und die Römer breiten sich aus.

Eine gewaltsame Epoche, ..

... was das Spiel auch wiederspiegelt.

So kommen die ruhigen Momente manchmal zu kurz ...

... und der Spieler hat kaum Muße für die historischen Details.

Doch diesmal hat sich Ubisoft etwas Neues ausgedacht, ...

Ab dem 20. Februar können Spieler von "Origins" eine "Entdeckungstour ins alte Ägypten" kostenlos herunterladen.

Wer das Spiel nicht besitzt, kann die Tour auch für 20 Euro als Standalone-Version kaufen.

Das Prinzip ist schnell erklärt und man muss kein Gamer sein, um virtuell durchs alte Ägypten zu reisen.

Wie ein Tourist kann man Touren machen, bei denen man an verschiedenen Stationen gesprochene und visuelle Informationen erhält.

Natürlich darf die Sphinx nicht fehlen, zu der man alle bekannten Einzelheiten erfährt - beispielsweise, was ihre fehlende Nase betrifft.

Ohne zu viel zu verraten: Napoleon war's nicht.

Die Franzosen haben auch nicht den Bart entfernt.

Man lernt aber nicht nur viel über berühmte Bauwerke, Personen oder Ereignisse. Auch das Alltagsleben der alten Ägypter wird beleuchtet.

Unter anderem die Landwirtschaft ...

... oder die Tätigkeiten im Haushalt.

Die Tour ist Ubisoft gelungen, findet Historikerin Angela Schwarz von der Universität Siegen: Der Modus stelle unter Videospielen ein herausragendes Beispiel für den Umgang mit Geschichte dar, sagt sie.

"Man könnte sagen, so viel Geschichte oder genauer so viel Inszenierung von Geschichte war nie. Das ist eine spannende Entwicklung in der Popularisierung von Geschichte. Sie enthält schon viele gute Ansätze für historisches Lernen, die hoffentlich künftig weiter ausgebaut werden."

Historisch vielleicht nicht ganz korrekt, aber unterhaltsam: Man muss die Tour nicht als Bayek machen, man kann sich viele Figuren aus dem Spiel als Avatar aussuchen. Hier zum Beispiel Julius Cäsar oder ...

... Kleopatra.

Man kann aber auch ganz einfach als griechische Frau ...

... oder als römischer Soldat auf Erkundungsreise gehen.

Layla ...

... oder William stehen auch zur Verfügung. Wer wissen möchte, was die beiden mit dem alten Ägypten zu tun haben, muss das Spiel spielen. Viel Spaß!

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