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Samstag, 14. Juli 2018

Mit Nägeln und Brothänden: Das "Who's Who" der Kunstszene im Porträt

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Objektkünstler Günther Uecker schlägt einen seiner legendären Nägel in einen Holzstoß, … (Foto: Franziska Messner-Rast: Günther Uecker, 1997)

Objektkünstler Günther Uecker schlägt einen seiner legendären Nägel in einen Holzstoß, …

Objektkünstler Günther Uecker schlägt einen seiner legendären Nägel in einen Holzstoß, …

… Performance-Queen Marina Abramovic posiert nackt mit viel Haar und einem Gewehr vor der Brust …

… und Pop-Art-Maler Roy Lichtenstein spiegelt sich gleich mehrfach neben einem tränenden Auge.

Im Berliner Museum für Fotografie ist aktuell die Ausstellung "Künstler Komplex. Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol" zu sehen.

Die fast 180 Künstlerporträts entstanden zwischen 1917 und 2000 …

… und zeigen das "Who's Who" der Kunstszene des 20. Jahrhunderts.

Die Bilder stammen aus der rund 700 Werke umfassenden Sammlung von Angelika Platen.

Die Fotografin (hier im Selbstporträt) ist selber bekannt für ihre Aufnahmen, die sie von Malern und Bildhauern anfertigte.

Bei der Zusammenstellung ihrer Kollektion hat sie Wert darauf gelegt, ...

... vor allem Schwarz-Weiß-Fotografien zu erwerben.

Denn bei Schwarz-Weiß müsse sich das Auge anstrengen, Farbe zu sehen, erklärt Platen ihre Vorliebe.

Stil und Technik der gezeigten Fotografien sind vielfältig: …

… Mal sind die Künstler bei der Arbeit abgelichtet, …

… mal posieren sie vor ihren Werken.

Der Kreativität wird auch mit Fotoexperimenten wie dieser Doppelung von Marc Chagall Rechnung getragen.

Einige der ausgestellten Bilder haben bereits Ikonen-Status erreicht, so zum Beispiel Picasso mit den Brothänden.

Doch nicht nur vor der Kamera tummeln sich berühmte Namen.

Auch dahinter drückten prominente Fotografen auf den Auslöser - von Henri Cartier-Bresson bis Liselotte Strelow (im Bild: eine ihrer Aufnahmen von Joseph Beuys).

Aber es gibt auch die Werke weniger bekannter Fotografen zu entdecken. Hier hat Jérôme Schlomoff Georg Baselitz porträtiert.

Noch bis zum 7. Oktober 2018 lädt die Schau zu einem Streifzug durch die Fotografiegeschichte ein. (kse)

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