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Donnerstag, 10. Mai 2018

Deutschland ist dabei, irgendwie: Die 71. Filmfestspiele in Cannes

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In Cannes werden wieder Filme geguckt - das ist die Jury: Kristen Stewart, Chang Chen, Ava DuVernay, Denis Villeneuve, Cate Blanchett (die Jury-Präsidentin), Robert Guediguian, Khadja Nin und Andrey Zvyagintsev. (Foto: imago/PanoramiC)

In Cannes werden wieder Filme geguckt - das ist die Jury: Kristen Stewart, Chang Chen, Ava DuVernay, Denis Villeneuve, Cate Blanchett (die Jury-Präsidentin), Robert Guediguian, Khadja Nin und Andrey Zvyagintsev.

In Cannes werden wieder Filme geguckt - das ist die Jury: Kristen Stewart, Chang Chen, Ava DuVernay, Denis Villeneuve, Cate Blanchett (die Jury-Präsidentin), Robert Guediguian, Khadja Nin und Andrey Zvyagintsev.

Lea Seydoux fehlt auf dem Foto, gehört aber auch dazu.

Sagen wir mal so: Vieles soll dieses Jahr anders laufen als letztes Jahr. Wir sind sehr gespannt.

Hier die weiblichen Jury-Mitglieder beim traditionellen Photocall vor der atemberaubenden Kulisse der Côte d'Azur. Neben Präsidentin Cate Blanchett stellten sich Kristen Stewart, Léa Seydoux, Ava DuVernay und Khadja Nin dem Blitzlichtgewitter der Fotografen.

18 Anwärter auf die Goldene Palme wurden vorgestellt. Ein deutscher Film ist nicht vertreten.

Dafür wird Regisseur Wim Wenders außerhalb des Wettbewerbs seinen Dokumentarfilm "Pope Francis. A man of his word" zeigen. Man kann schon jetzt sagen: Ein absolutes Muss!!

Eröffnet wird das Festival mit dem Psychothriller "Everbody Knows" (Todos Lo Saben) des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi (rechts neben Penelope Cruz, davor Chiara Mastroianni und Benicio Del Toro).

Der Film des Oscarpreisträgers mit Javier Bardem und Penélope Cruz in den Hauptrollen ...

... nimmt auch am Hauptwettbewerb teil.

Penelope muss sich keine Sorgen machen - zwar stellt sich ihrem Film ein berühmter Widersacher im Kampf um die Goldene Palme in den Weg: Der US-amerikanische Kultregisseur Spike Lee geht mit seinem Drama "BlacKkKlansman" ins Rennen.

Und die französisch-schweizerische Regie-Legende Jean-Luc Godard nimmt mit "Le Livre d'image" ebenfalls teil.

Aber "Everybody Knows" werden gute Chancen eingeräumt.

Einen Film von Netflix sucht man dieses Jahr übrigens vergebens.

Der Streaming-Anbieter bleibt Cannes dieses Jahr fern, nachdem die Festivalleitung Netflix zuvor vom Wettbewerb ausgeschlossen hatte, ...

... da die Filme nicht in den französischen Kinos gezeigt würden.

Aber es gibt noch so viel mehr zu sehen in Cannes.

Beim 71. Filmfest von Cannes wird vor allem die Rückkehr von Lars von Trier für Aufsehen sorgen. Oder die von Isabelle Adjani.

Aber nur, weil sie außer ...

... Julianne Moore niemand erkannt hat.

Julianne Moore dagegen würden wir immer wiedererkennen!

Außer, man verwechselt sie mit dem deutschen Model Barbara Meier ...

Außer Konkurrenz läuft übrigens "Solo: A Star Wars Story". Der Film wird seine Weltpremiere in Cannes feiern und sicherlich sämtliche Stars des Films nach Frankreich bringen, ...

... die dann von der Jury-Präsidentin - hier mit Regie-Legende Martin Scorcese - begrüßt werden.

Aufgepasst, dies sind die 71. Filmfestspiele in Cannes, und Madame Blanchett ist ...

... erst die zwölfte Frau überhaupt, der diese Ehre des Vorsitzes zuteil wird.

Aber auch Benicio del Toro (hier mit Virginie Ledoyen) darf sich 2018 Jury-Präsident nennen. Ihm wurde dieses Amt in der Unterkategorie "Un Certain Regard ("Ein gewisser Blick") verliehen.

Den Blick hat er bestimmt: in der Kategorie treten noch weitgehend unbekannte Filmemacher gegeneinander an, dem Gewinner winkt ein mit 30.000 Euro dotierter Preis.

Stars wie Georgia May Jagger und ...

... andere Gäste dürfen sich außerdem besonders auf einen Film freuen, der 17 Jahre bis zu seiner Fertigstellung gebraucht hat.

Der Film der "Monty Python"-Legende Terry Gilliam wird zugleich der Abschlussfilm des Festivals sein. Darin zu sehen sind Adam Driver sowie "Game of Thrones"-Mime Jonathan Price und Stellan Skarsgård.

Der dritte heiß ersehnte Film außer Konkurrenz ist in erster Linie wegen der Vorgeschichte seines Regisseurs so interessant. Denn "The House That Jack Built" mit Matt Dillon und Bruno Ganz stammt aus der Feder von Enfant Terrible Lars von Trier.

Der Däne galt seit 2011 als Persona non grata in Cannes, nachdem er aufgrund von verheerenden Aussagen in einer Pressekonferenz zu seinem Film "Melancholia" vom Festival ausgeschlossen wurde. (hier mit Kirsten Dunst bei den Filmfestspielen in Cannes 2011)

Damals hatte er Verständnis und gar Sympathien für Adolf Hitler geäußert und so für einen Eklat gesorgt, auch wenn er stets betonte, es nur ironisch gemeint zu haben. Auf sein Comeback werden nicht nur die Veranstalter daher einen besonders scharfen Blick haben.

Selfies sind auf dem roten Teppich dieses Jahr übrigens verboten: ...

... Das hat Festival-Direktor Thierry Fremaux so entschieden.

Seiner Meinung nach trivialisierten diese die Größe und den Glamour der Filmfestspiele.

Er finde die Angewohnheit "lächerlich" und "grotesk", wie er bereits wiederholt geäußert hatte.

"Wir sind in Cannes, um Filme zu sehen, nicht um Selfies zu machen", so Fremaux.

Ob das alle so sehen, ...

... sei mal dahingestellt.

Bis jetzt haben sich die Stars anscheinend an die Regel gehalten.

Die Fans übrigens, die gar nicht bis an den roten Teppich rankommen, können ihre Idole am besten am Flughafen Nizza abfangen: Irina Shayk and Stella Maxwell, ...

... Charlotte Casiraghi ...

... und Jessica Chastain landen da wie Otto-Normal-Tourist.

Es wurde noch keine Kleiderordnung eingeführt. Daher ist damit zu rechnen, ...

... dass in den nächsten Tagen noch vieles auf dem roten Teppich passieren wird, was unvorhersehbar und anders ist. Zum Glück! (soe)

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