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Dienstag, 21. August 2018

J. Lo schluchzt, Cardi B jubelt: Frauenpower bei den MTV Video Music Awards

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Bei den MTV Video Music Awards trifft sich die Crème de la Crème der Musikszene. Sehen und gesehen werden ... (Foto: REUTERS)

Bei den MTV Video Music Awards trifft sich die Crème de la Crème der Musikszene. Sehen und gesehen werden ...

Bei den MTV Video Music Awards trifft sich die Crème de la Crème der Musikszene. Sehen und gesehen werden ...

... ist in der New Yorker Radio City Music Hall das Motto. Doch neben dem Schaulaufen der Stars - Amber Rose hat sich bei ihrem Outfit wohl Catwoman zum Vorbild genommen - steht vor allem ...

... die Verteilung der begehrten silbernen Statuen im Mittelpunkt der Gala. Dabei können dieses Jahr insbesondere weibliche Künstlerinnen punkten. Allen voran ...

... Camila Cabello: Die kubanisch-US-amerikanische Sängerin wird zur Künstlerin des Jahres gekürt und gewinnt zudem für ihren Song "Havana" den Preis für das beste Musikvideo.

Doch auch Cardi B kann ordentlich abräumen. Für zehn Kategorien ist die Rapperin nominiert, drei davon kann sie am Ende mit nach Hause nehmen. Mit schwarzem Kurzhaarschnitt und ...

... in einem pompösen roten Ballkleid freut sie sich über die Auszeichnung als "Beste neue Künstlerin". Erst vor wenigen Wochen bekam die 25-Jährige ihr erstes Kind und lässt nun alle Skeptiker wissen: "Ich ...

... habe das Baby ausgetragen, ich habe das Baby bekommen und jetzt gewinne ich immer noch Preise."

Das Rampenlich teilen sich Cardi B und Camila Cabello mit anderen starken Frauen. So gewinnt Ariana Grande mit "No Tears Left to Cry" in der Kategorie "Bester Pop" und ...

... bedankt sich im knappen schwarzen Kleid bei ihrem Verlobten Pete Davidson dafür, "dass du existierst". Auch hinter der Bühne ...

... gibt es Liebesbekundungen der beiden Turteltäubchen. Es ist ihr erster gemeinsamer Auftritt, seit sie ihre Verlobung bekannt gegeben haben.

Nicki Minaj überzeugt nicht nur mit ihren heißen Kurven - die sie auch diesmal reichlich zur Schau stellt - sondern auch ...

... mit ihren Rap-Künsten. Für "Chun-Li" bekommt sie die begehrte Trophäe für den besten Hip-Hop. Damit setzt sie sich in der von Männern dominierten Kategorie gegen große Namen wie Drake durch.

Trotz all der Frauenpower - auch einige Männer können sich über silberne Astronauten freuen: Zusammen mit Cardi B und Jennifer Lopez gewinnt DJ Khaled den Award für die "Beste Kollaboration" für seinen Hit "Dinero".

21 Savage und Post Malone liefern mit "Rockstar" den "Song des Jahres".

Letzterer sorgt zudem für einen Überraschungsmoment, als er zusammen mit den Altrockern von Aerosmith ihren Klassiker "Dream On" auf der Bühne performt.

Einen der heißesten Auftritte des Abends liefert Jennifer Lopez ab: Mit einem fulminanten Medley ihrer größten Hits ...

... beweist die Pop-Diva, dass sie nach wie vor zu den Top-Künstlerinnen im Musik-Business zählt. Für ihren Song "Jenny from the Block" tanzt J. Lo vor einem U-Bahn-Waggon, ...

... bevor sie sich Rapper Ja Rule auf die Bühne holt. Zu Recht bekommt Lopez den Ehrenpreis überreicht, ...

... wofür sie sich unter Tränen bedankt: "Ich bin mit MTV aufgewachsen und das hier ist wirklich eine wahnsinnige Ehre für mich", sagt die 49-Jährige sichtlich gerührt.

Während die VMAs vergangenes Jahr noch politisch und düster waren, ist davon diesmal nicht mehr viel zu sehen: Mit einem Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trump ...

... vergleicht Schauspieler Kevin Hart die Preisgala mit einem "typischen Tag im Weißen Haus - schlechte Sprache, Menschen rennen aufs Klo und twittern verrückte Dinge".

Ein echtes politisches Statement setzen allerdings nur Rapper Logic und Sänger Ryan Tedder. Sie performen zusammen mit mehr als zwei Dutzend jungen Migranten und setzen damit ein bewusstes Zeichen ...

... gegen die Einwanderungspolitik von Trump. Die Familien auf der Bühne tragen weiße T-Shirts mit der Botschaft "Wir sind alle Menschen". Logic präsentiert ebenfalls ...

... seine wenig blümerant formulierte Meinung zu einem zentralen Wahlkampfversprechen Trumps auf seinem Shirt: "Fuck the Wall" ("Scheiß auf die Mauer").

Für den meistdiskutierten Moment des Abends sorgt allerdings die "Queen of Pop": Eigentlich sollte Madonna ...

... der kürzlich verstorbenen Aretha Franklin Tribut zollen, doch ihr langatmiger Auftritt dreht sich mehr um ihre eigene Karriere als um die "Queen of Soul". In den sozialen Medien erntet sie dafür ...

... prompt Kritik. "Madonna präsentiert einen Aretha-Franklin-Tribut von Madonna featuring Madonna mit Madonna und Madonna als 'Madonna'", witzelt ein User. Viele finden, dass Aretha Franklin ein würdigeres Gedenken verdient gehabt hätte.

Doch abgesehen von Madonnas etwas selbstverliebter Rede und der einen oder anderen technischen Schwierigkeit lassen die MTV Video Music Awards ...

... auch 2018 kaum Wünsche offen: beeindruckende Performances, ...

... überraschende Kollaborationen, ...

... glückliche Gewinner, wie Rita Ora, die in der Kategorie "Bester Tanz" die Nase vorn hat, und jede Menge ...

... Stars in verrückten Outfits lassen die Preisgala auch dieses Jahr zu ...

... einem bunten, emotionalen und unterhaltsamen Spektakel werden. (hny/dpa)

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