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Dienstag, 24. März 2009

Rolando Villazón: Händel vom Feinsten (2009)

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Im Händel-Jahr 2009 kehrt Villazón zu seinen Wurzeln zurück und überzeugt mit einer Klarheit und Freude an der Interpretation der Händel-Werke, die die Fans jubilieren lassen wird.

Im Händel-Jahr 2009 kehrt Villazón zu seinen Wurzeln zurück und überzeugt mit einer Klarheit und Freude an der Interpretation der Händel-Werke, die die Fans jubilieren lassen wird.

Im Händel-Jahr 2009 kehrt Villazón zu seinen Wurzeln zurück und überzeugt mit einer Klarheit und Freude an der Interpretation der Händel-Werke, die die Fans jubilieren lassen wird.

Kein Wunder - Rolando Villazón liebt den Komponisten!

Wenn er sich mal nicht so gut fühlt, dann legt Rolando Villazon sich den Händel ein und entspannt.

Und das können seine Fans nun auch! Wenn einem in diesen Zeiten mal wieder nach etwas Opulentem, Barockem und gleichzeitig Leichtem ist, dann empfiehlt sich diese CD.

Bajazets Sterbeszene aus "Tamerlano" ist herzzerreißend, und die Partie eine der schönsten, die Händel für das Tenor-Fach komponiert hat.

Viele andere Stücke sind ebenso schön: Rolando Villazon begeistert mit seiner großen Präsenz und nuancierter Stimme.

Das war kürzlich erst wieder bei "Wetten, dass ...?" zu bewundern.

Dort gab er allerdings nicht nur Händel zum Besten, sondern sang auch mit Bayerischen Trachtlern: "Ja, mir san die lustigen Holzhackerbuam".

Kein Problem für den sympathischen Mann mit den schwarzen Locken: "Alles, was ich singe, egal was, singe ich aus vollem Herzen!"

Das merkt man!

Villazón genießt seit Jahren internationale Anerkennung als einer der führenden lyrischen Tenöre der Gegenwart und wird weltweit in den Musikmetropolen für seine Leistungen gefeiert.

Villazón begann seine Weltkarriere als lyrischer Tenor in Opern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts von Puccini, Verdi, Donizetti. Dabei wurde er als Rodolfo, Alfredo und Nemorino gefeiert.

Jetzt ist er auf anderem Terrain zu erleben - zu verdanken haben wir das einer Frau: Seine Begeisterung für Opernmusik des frühen 18. Jahrhunderts erweckte vor Jahren Cecilia Bartoli.

Für die Deutsche Grammophon hat er nun die schönsten Arien aus Händels "opere serie" eingesungen und sich damit einen Traum erfüllt.

Villazón lässt sich ganz auf die historische Praxis des barocken Gesangs ein und gewinnt seiner Stimme neue Ausdrucksmittel und Farben ab, um den diffizilen Anforderungen der Barockarien gerecht zu werden: ...

... "Bei Händel kann man sich nirgends verstecken. Alles muss sehr klar sein: Konsonanten, Einsätze, die Art, wie man von einem hohen Ton absteigt", sagt er.

Begleitet wird er dabei von einem der anerkanntesten Ensembles für historische Aufführungspraxis, den Gabrieli Players unter der Leitung von Paul McCreesh.

Rolando Villazón und Paul McCreesh erarbeiteten gemeinsam ein Programm aus Tenor- und transponierten Kastratenarien - sie gehören zu den besten Händels.

Das Transponieren ist eine Praxis, die Händel selbst häufig ausübte - auf diese Weise wird die glänzende Stimme Villazóns zur idealen Besetzung für Georg Friedrich Händels Arien.

Rolando Villazón, 1972 in Mexico City geboren, tritt 1983 in die Espacios Akademie für darstellende Kunst ein, wo er Musik, Schauspiel, modernen Tanz und Ballett studiert.

1990 begegnet er dem Bariton Arturo Nieto, der ihn in die Welt der Oper einführt und sein Gesangslehrer wird.

Zwei Jahre darauf tritt Villazón in das Nationale Musikkonservatorium ein und setzt sein Studium bei Enrique Jaso fort; nach dem Gewinn zweier nationaler Wettbewerbe wird er Schüler des Baritons Gabriel Mijares.

1998 wird er Teilnehmer des angesehenen "Merola Opera Program" an der San Francisco Opera, wo er Meisterkurse bei Joan Sutherland absolviert und den Alfredo in Verdis "La Traviata" singt.

Im Anschluss wird er in das "Young Artists Program" der Pittsburgh Opera aufgenommen und tritt in Bellinis "I Capuleti e i Montecchi", Donizettis "Lucia di Lammermoor" und Samuel Barbers "Vanessa" auf.

Heute genießt Rolando Villazón internationale Anerkennung als einer der führenden lyrischen Tenöre der Gegenwart und wird weltweit in den Musikmetropolen für seine Leistungen gefeiert.

Und er wird mit Preisen überschüttet!

Doch dann haut es ihn buchstäblich aus dem Sattel.

Wegen eines heftigen Burn-Outs musste sich der Sänger eine Weile zurücknehmen.

Er zog für ein halbes Jahr die Notbremse - und erholte sich.

Einem noch breiteren Publikum wird Villazón bekannt, als er im Herbst 2008 mit "La Bohème" im Kino zu sehen ist. Dort und ...

... auf der Bühne scheint seine Lieblingspartnerin Anna Netrebko zu sein ...

... doch privat sind beide anderweitig vergeben.

Rolando ist mit seiner Lucia und den beiden Kindern glücklich, ...

... die schöne Anna ist mittlerweile auch Mutter eines Sohnes.

Deswegen freuen wir uns auf das Paar auf der Bühne!

Rolando Villazón geht mit seinem Händel auf Tour und ist z.B. am 30. April 2009 in der Berliner Philharmonie, am 8. Mai in Hamburg, im Juni in Baden-Baden oder auch in der Münchener Staatsoper zu sehen - und zu hören! (Fotos: dpa/ AP/ rts)

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