Bilderserie
Samstag, 16. Dezember 2017

"Atlas of Beauty": Schönheit von Island bis Indien

Bild 2 von 24
Noroc reiste für ihre Porträtserie in den eisigen Norden, wo Isländerin Thorunn gerade Mutter geworden war, ... (Foto: Mihaela Noroc)

Noroc reiste für ihre Porträtserie in den eisigen Norden, wo Isländerin Thorunn gerade Mutter geworden war, ...

Die rumänische Fotografin Mihaela Noroc hat mehr als 2000 Frauen aus über 50 Ländern porträtiert. 500 von ihnen zeigt sie in ihrem Fotobuch "Atlas of Beauty - Frauen der Welt". Eine davon ist Nastja aus Russland, die selbst davon träumt, Fotografin zu werden.

Noroc reiste für ihre Porträtserie in den eisigen Norden, wo Isländerin Thorunn gerade Mutter geworden war, ...

... und ins warme Äthiopien, wo die Fotografin von der ganz unterschiedlichen Schönheit der Frauen ...

... innerhalb des Landes fasziniert war.

Sie traf auf junge Frauen in Kolumbien ...

... und Deutschland...

... oder aber in Guatemala auf solche, die schon viel erlebt haben.

Noroc fotografierte Frauen im Staatsdienst in Indien ...

... oder Nordkorea, ...

... aber auch Frauen, die ihre Traditionen pflegen wie hier in Kirgisistan, ...

... Afghanistan ....

... oder im ecuadorianischen Amazonasgebiet, wo diese Frau, die eigentlich moderne Kleidung trägt, fürs Foto ihr traditionelles Brautkleid hervorgeholt hat.

In der Schweiz traf die 32-Jährige die Schwestern Patricia und Rebecca, die in ihrer Kindheit oft wegen ihrer Haare gehänselt wurden, ...

... und in New York Abby und Angela, die auf drei verschiedenen Kontinenten aufgewachsen sind und nach ihrer Ausbildung nach Afrika ziehen, wo sie ihr Wissen anwenden möchten.

Mihaela Noroc begegnete auf ihrer Reise Frauen, die auf der Flucht sind, so wie diese syrische Familie in einem griechischen Flüchtlingslager, ...

... und Frauen, die fest in ihrer Heimat verwurzelt sind.

Viele von ihnen erzählten der Fotografin ihre Geschichte. So wie Barbara, die mit ihrer Tochter Caterina von der Kleinstadt nach Mailand zog, damit diese eine angesehene Ballettschule besuchen konnte.

Berenice dagegen träumte immer vom Fliegen und ist jetzt Hubschrauberpilotin bei der mexikanischen Bundespolizei.

Magda, die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde, setzt sich für Rollstuhlfahrer in ihrer Heimat Rumänien ein und veranstaltet Modeschauen mit rollstuhlfahrenden Models.

Amal - im Arabischen heißt das "Hoffnung" - ist in Saudi-Arabien aufgewachsen und für ihr Studium in ihre palästinensische Heimat zurückgekehrt: "Ich glaube, hier kann ich die Frau werden, die ich sein möchte."

Ania, die wegen ihres fehlenden Beins zur Adoption freigegeben wurde, wollte als Kind eine berühmte Sportlerin werden, damit ihre leibliche Mutter sie im Fernsehen sehen und ausfindig machen kann. Sie brachte Ärzte dazu, sie zur Versuchspatientin zu machen und kann mit ihrer Prothese heute so laufen, wie sie es sich als Kind erträumt hat. Nach ihrer Mutter sucht sie noch immer.

Diese tibetanische Frau sah Noroc zufällig beim Hausputz. Wie in Tibet üblich, trug sie dabei den gesamten Schmuck, den sie besitzt.

Imane träumt davon, eine Galerie zu eröffnen, um Künstler aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. Die Pariserin hat selbst afrikanische und europäische Wurzeln.

Fotografin Mihaela Noroc ist mit einigen der Frauen, die sie porträtiert hat, noch in Kontakt - und will nach den überwältigenden Reaktionen aus aller Welt bald wieder die Kamera nehmen und losziehen.

weitere Bilderserien