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Freitag, 03. August 2018

Staubmaske statt Gummistiefel: Wacken ohne Schlamm: Geht das überhaupt?

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Eigentlich ist Wacken ein beschaulich ruhiges Örtchen in Schleswig-Holstein. (Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich ist Wacken ein beschaulich ruhiges Örtchen in Schleswig-Holstein.

Eigentlich ist Wacken ein beschaulich ruhiges Örtchen in Schleswig-Holstein.

Doch für drei Tage im Jahr schwillt das Nicht-ganz-2000-Seelen-Dorf auf mehr als 75.000 Menschen an.

Denn in der ersten Augustwoche wird es ...

... zum Mekka für Heavy-Metal-Fans aus der ganzen Welt. Das "Wacken Open Air" öffnet zum 29. Mal seine Tore und alle jubeln: Endlich ...

... wieder richtig laute Musik!

Die Pommesgabel darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Ob umweltfreundlich mit dem Zug, ...

... bequem im eigenen Auto, ...

... hip auf zwei Rädern oder ...

... eher spartanisch, mit dem Bollerwagen: Die Besucher reisten zu Zehntausenden bereits am Dienstag an.

Und sie alle sind im Metal-Fieber. Für die meisten ist es wie nach Hause zu kommen, endlich da ankommen, worauf man sich schon seit fast 360 Tagen freut.

Erst einmal ein schönes Schlafplätzchen suchen, ...

... Grill anschmeißen, ...

... und schnell ein Foto mit Daniel Günther machen.

Denn auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident kann als leidenschaftlicher Judas-Priest-Fan nicht auf das Festival verzichten.

Natürlich muss man sich auch ein Erfrischungsgetränk aus der Alu-Dose gönnen. Dann fehlen eigentlich nur noch die 200 Bands und natürlich ...

... der traditionelle Kopfsprung in den Schlamm. Wenn es denn welchen geben würde. Nur eine kleine Pfütze ist noch übrig.

Eigentlich ist Wacken traditionell verregnet und vor allem matschig.

Ausufernde Schlammschlachten sind über die Jahre zum Symbol des Festivals geworden.

Doch dieses Jahr wird es heiß. Und das nicht nur aufgrund der vielen hochkarätigen Metal-Bands und der zahlreichen Feuer-Shows, sondern vor allem wegen der außergewöhnlich heißen Temperaturen.

Statt Regenwolken überziehen heiße Staubwolken das Gelände. Gummistiefel konnten die Wacken-Besucher getrost zu Hause lassen, ...

... dieses Jahr stehen Staubmasken auf der Kleiderordnung.

Bei diesen extremen Temperaturen ...

... kommt jede kleine Abkühlung gerade recht. Vielleicht hilft ja auch, ...

... einfach komplett auf lästige Kleidung zu verzichten. Zumindest dieser glückliche Metalhead schwört auf diese Methode.

Das kommt für andere gar nicht Frage, denn ...

... auch bei der sengenden Hitze lautet das Motto: Je ...

... ausgefallener und kreativer das Outfit, desto besser.

Von Wikinger-Kluft ...

... über Super-Mario-Kostüm ...

... bis hin zum Melonen-Helm, lässt sich auf dem Gelände einfach alles finden - ...

... und wahre Metal-Fans tragen auch bei knapp 30 Grad Leder.

Wenn nun das Outfit sitzt, die Bratwurst heruntergeschluckt ...

... und für Sonnenschutz gesorgt ist, ...

... kann es endlich losgehen: Mit dem traditionellen Auftritt des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken startet das "Wacken Open Air 2018".

Obwohl die meisten Gäste eher auf harte Klänge stehen, ...

... erwiesen sich die Metalheads bei Titeln wie "Amsterdam", "Das geht ab" und dem Fliegerlied - also klassische Ballermann-Hits - als sehr textsicher.

Auch bei Otto Waalkes denkwürdigem Auftritt grölen die Zuschauer bei seinen Klassikern wie "Aber bitte mit Sahne" und "Friesenjung" mit, ...

... selbst nachdem die letzten "Zugabe"-Rufe verhallt sind, wird in der Menge von seinen Fans "Friesenjung" weitergesungen.

Beim Wacken geht es einfach ausgelassen und friedlich zu. Denn ...

... die Liebe zum Heavy Metal verbindet.

Und dass man für harte Gitarrenriffs nie zu alt ist, beweist - neben Otto Waalkes, der im Juni seinen 70. feierte - diese rockige Dame.

Der Schlamm mag fehlen - die gute Stimmung tut es sicher nicht.

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