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Montag, 09. April 2018

Prinz Charles in Australien: Wie hip der "Öko"-Prinz wirklich ist

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Wir fragen uns langsam, wie eine Zeit aussehen soll, in der es eine Queen Elizabeth und ihren Philip nicht mehr geben wird. (Foto: AP)

Wir fragen uns langsam, wie eine Zeit aussehen soll, in der es eine Queen Elizabeth und ihren Philip nicht mehr geben wird.

Wir fragen uns langsam, wie eine Zeit aussehen soll, in der es eine Queen Elizabeth und ihren Philip nicht mehr geben wird.

So grausam es klingt - es wird eines Tages so sein. Und doch, auch wenn das ein trauriger Gedanke ist, es wird weitergehen. Und zwar gut.

Denn Prinz Charles, der mittlerweile 69-jährige Thronfolger, wird dann seinen Job antreten.

Wenn Gleichaltrige längst in Rente sind.

Aber man darf sich freuen auf King Charles und seine Camilla.

Dieser Prinz in Warteschleife ist doch - wenn man mal genauer hinsieht - sehr viel cooler und lustiger als oft gedacht oder dargestellt.

Zum Beispiel seine Kleidung, jetzt gerade wieder zu betrachten auf seinem Australien-Trip: Die ...

... ist tatsächlich gerne mal locker 50 Jahre alt.

Aber: Qualitativ eben anspruchsvoll und nachhaltig.

Wo Charles und Camilla auch auftauchen: Es gibt immer was zu tun.

Und zu lachen. Da muss der Anzug sitzen.

Und der Hut auch. Herrlich uneitel sind sie.

Sie haben Humor, ...

... sind im besten Sinne schrullig, ...

... volksnah, ...

... machen wirklich jeden Quatsch mit, ...

... und sie haben überhaupt keine Berührungsängste.

Großartige Voraussetzungen für eine Regentschaft.

Wir kommen nochmal auf das Thema Kleidung zurück - auf das, was man als erstes sieht an einem Menschen (sofern vorhanden): ...

... Charles soll ja sehr sparsam sein.

Der Prinz trägt zum Beispiel noch heute Schuhe, die er sich 1971 gekauft hat (ob genau die jetzt im Bild sind, ist nicht überliefert). Das verriet der britische Thronfolger jedenfalls dem "The Australian Financial Review Magazine".

Camilla trägt manchmal sogar ...

... gar keine Schuhe. Wie hier, ...

... bei einem Foto-Termin in Broadbeach, Queensland, Australien.

Eine der Jacken von Prinz Charles ist sogar noch älter: ...

... Ein Modell (ob es das im Bild ist, weiß man nicht), das er 1969 erstanden hat, hängt demnach auch jetzt noch in seinem Kleiderschrank.

Er habe immer versucht, so viel Kleidung wie möglich durch Reparieren und Flicken zu erhalten, so Prinz Charles. Ob er dieses Talent auch an seine Söhne vererbt hat?

Was er nicht vererbt hat, ist sein Haarwuchs: Der Endsechziger hat tatsächlich noch mehr Haupthaar als sein ältester Sohn.

Soweit also zur Nachhaltigkeit des Prinzen.

Damit kommen wir zu seiner Art von Humor: ...

.... Auf diese Weise, mit Kleidung umzugehen, gehe er wenigstens alle 25 Jahre automatisch auch wieder mit der Mode, resümiert Charles in dem Magazin.

Es sei "außergewöhnlich", wie sich die Mode verändere, erklärte er in dem Interview auch (auch wenn manche Dinge immer gleich bleiben).

Er spreche als jemand, der es "im Großen und Ganzen hasst, Dinge wegzuwerfen, ohne eine andere Verwendung für sie zu finden oder sie zu reparieren".

Daher würde es ihn glücklich machen, wenn es endlich ein wachsendes Bewusstsein dafür gebe, ...

... wie dringend nötig es sei, von der "Wegwerfgesellschaft" wegzukommen ...

... und zu einem Kreislauf der Dinge überzugehen.

Der Thronfolger setzt sich seit Jahren unter anderem dafür ein, ...

... natürliche Materialien wie Wolle und Leder zu recyceln und zu schützen.

Früher ein wenig spöttisch betrachtet, hat Prinz Charles mit seiner Marke "Duchy Originals" schon vor langer Zeit erkannt, dass "Bio" besser ist.

Seit den 80er-Jahren setzt er auf nachhaltige Landwirtschaft.

Dieser Prinz wird uns als König auf jeden Fall immer wieder überraschen! (soe)

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