Coca-Cola - die bekannteste Marke der Welt feiert Geburtstag. Seit 120 Jahren gibt es das Getränk.Bild 1 von 60 Selbst in entlegenen Gegenden der Erde...Bild 2 von 60 ...ist immer irgendwo eine Flasche der dunkelbraunen Brause zu finden.Bild 3 von 60 In Uruguay genauso wie...Bild 4 von 60 ...in China,...Bild 5 von 60 ...Indien,...Bild 6 von 60 ...Japan...Bild 7 von 60 ...oder Ägypten.Bild 8 von 60 Natürlich auch in Somalia,...Bild 9 von 60 ...Syrien (30 Jahre lang dort verboten, seit 2004 wieder erhältlich),...Bild 10 von 60 ...Südkorea,...Bild 11 von 60 ...Venezuala und natürlich in...Bild 12 von 60 ...den USA.Bild 13 von 60 Sogar im vietnamesischen Mekong-Delta wollen durstige Abnehmer beliefert werden. Ausnahmen: In Nordkorea, Burma und auf Kuba gibt es den Softdrink nicht. Wohl aus politischen Gründen.Bild 14 von 60 Und er hat das Getränk erfunden: der Apotheker John S. Pemberton aus Atlanta. Er mixt ein Tonikum, das die Lebensgeister wecken und gegen Kopfschmerzen wirken sollte. Er nennt es "Pemberton's French Wine Coca". Wegen der Prohibition muss er kurze Zeit später den Wein aus der Mixtur nehmen.Bild 15 von 60 Mit Sodawasser gemischt, wird der Sirup erstmals im Mai 1886 in "Jacob's Pharmacy" für fünf Cent pro Glas verkauft. Etwa 8,5 mg Kokain sollen darin enthalten sein. Bis heute ist das jedoch umstritten.Bild 16 von 60 1888 erwirbt der Apotheken-Großhändler Asa Griggs Candler die Rechte an der Marke. Er zahlt 2.300 Dollar dafür. 1892 gründet er die "Coca-Cola Company".Bild 17 von 60 Der endgültige Durchbruch gelingt, als Coca-Cola nicht mehr aus dem Sirup-Spender gezapft, sondern...Bild 18 von 60 ...in Flaschen abgefüllt wird.Bild 19 von 60 Überhaupt gelingt es der aufstrebenden Firma mit Hauptsitz in Atlanta immer wieder, Produktinnovationen am Markt zu platzieren.Bild 20 von 60 Vor allem, als 1923 Robert W. Woodruff Präsident der Firma wird.Bild 21 von 60 Hier zum Beispiel das "Sixpack".Bild 22 von 60 Und hier ein Flaschenautomat. Mit Hilfe der Automaten erobert Coca-Cola schnell die amerikanischen Tankstellen.Bild 23 von 60 Das dicke Glas erzeugt den Eindruck, die Flasche sei besonders gut gefüllt.Bild 24 von 60 Eine Coca-Cola-Kühltruhe aus dem Jahr 1929.Bild 25 von 60 Übrigens das Jahr, in dem das Getränk auch nach Deutschland kommt.Bild 26 von 60 Auch hier setzt die "Coca-Cola Company" von Anfang an auf ausgeklügelte Werbekampagnen.Bild 27 von 60 So prägt etwa der Coca-Cola-Weihnachtsmann mit seiner roten Kleidung die Vorstellung vom Weihnachtsmann allgemein.Bild 28 von 60 Bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in den Niederlanden ist Coca-Cola erstmals "Offizielles Erfrischungsgetränk",...Bild 29 von 60 ...aber erst bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin gelingt der deutschlandweite Durchbruch. Inzwischen gibt es hier mit der Coca-Cola GmbH in Essen auch einen eigenen Standort.Bild 30 von 60 Zwar gibt es Denunziationen gegen ein jüdisches Aufsichtsratmitglied, aber Coca-Cola setzt sich durch. In der Bevölkerung entsteht sogar die Annahme, Coca-Cola sei eine deutsche Erfindung. Soldaten in amerikanischer Gefangenschaft wundern sich später, dass es die Marke auch in den USA gibt.Bild 31 von 60 Coca-Cola ist heute das zweitbekannteste Wort der Welt, gleich hinter "OK".Bild 32 von 60 Experten schätzen den Markenwert allein des Namens auf etwa 60 Mrd Euro. Das Unternehmen verkauft über 230 Getränkemarken in 200 Ländern der Welt und beherrscht die Hälfte des weltweiten Marktes.Bild 33 von 60 Der Konzern macht 2005 einen Umsatz von 23 Mrd US-Dollar bei einem Netto-Gewinn von 5 Mrd US-Dollar. Zwei Drittel des Umsatzes werden außerhalb der USA erzielt.Bild 34 von 60 Es verwundert also nicht, dass es bis heute viele Konkurrenten gibt, die einen ähnlichen Softdrink anbieten. Der Begriff "Cola" ist nämlich bis heute ungeschützt.Bild 35 von 60 Größter Konkurrent auf dem Weltmarkt ist Pepsi-Cola. Teilweise liefern sich beide Firmen einen so harten Kampf um Marktanteile, dass der Begriff "Cola-Krieg" geprägt wird.Bild 36 von 60 Pepsi-Cola wartet oft mit Superstars auf, die für die Marke Werbung machen. Darunter Michael Jackson, David Beckham oder Britney Spears.Bild 37 von 60 Bei Coca-Cola steht in der Werbung eher ein Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Der Softdrink soll verbinden, erfrischen, glücklich machen.Bild 38 von 60 In der Vergangenheit setzt der Konzern aber auch hin und wieder auf Prominente. Etwa auf Max Schmeling.Bild 39 von 60 Oder den Schauspieler Jude Law, hier bei einer Awards-Gala.Bild 40 von 60 Und auf Schauspielerin Gwyneth Paltrow oder...Bild 41 von 60 ...Sängerin Paula Abdul.Bild 42 von 60 Bekannt sind heute vor allem der Coca-Cola Weihnachtstruck, hier bei der Durchfahrt durch das Brandenburger Tor.Bild 43 von 60 Aber auch der Polar-Bär, mit dem der Konzern lange Werbung macht.Bild 44 von 60 In den USA gibt es sogar ein eigenes Autorennen, das "Coca-Cola 600".Bild 45 von 60 Bei so viel Marketing passieren natürlich manchmal auch Fehler. So wie hier: ein Nazi-Roboter im Coca-Cola-Design für eine Kampagne in Asien. Allerdings muss gesagt sein, dass im asiatischen Raum das Symbol eine tiefe mythologische Bedeutung hat.Bild 46 von 60 Kritik kommt immer wieder aus Reihen der Medizin und der Verbraucherschützer. Das Hauptproblem ist der Zucker. 500 ml des Softdrinks enthalten nach offizieller Zutatenliste mehr als 50 g davon. Das sind etwa 18 Stück Würfelzucker. Nicht gerade gut für die Figur und die Zähne.Bild 47 von 60 Übrigens: Dass Coca-Cola Fleisch besonders schnell zersetzt, gehört ins Reich der Mythen. In jedem säurehaltigen Getränk, zum Beispiel Apfel- oder Orangensaft, passiert das. Allerdings kann man einen rostigen Nagel mit einem 48-stündigen Cola-Bad sauber bekommen.Bild 48 von 60 Ärger hat der Konzern auch immer wieder mit den Gewerkschaften in aller Welt. Es geht um lange Arbeitszeiten, niedrigen Lohn und schlechte Arbeitsbedingungen.Bild 49 von 60 Oder um Umwelt-Fragen. Coca-Cola steht bei Umweltschützern wegen seiner Wasser-Politik in der Schusslinie. Außerdem werden dem Konzern immer wieder Diskriminierung und Verletzung der Menschenrechte vorgeworfen.Bild 50 von 60 Zuletzt gibt es Schlagzeilen, weil drei Mitarbeiter das Rezept eines neuen Produktes an Pepsi-Cola verkaufen wollen. Der Konkurrent geht jedoch nicht darauf ein und informiert die Coca-Cola Company.Bild 51 von 60 Den geschwungenen Schriftzug übrigens erfand der erste Buchhalter, ein Mann namens Frank M. Robinson. Er glaubte, die geschwungenen "Cs" seien gut für die Werbung. Damit lag er richtig - hier am New Yorker Timesquare zu sehen.Bild 52 von 60 Doch um der Ausgewogenheit zum ihrem Recht zu verhelfen, hier noch ein paar andere Cola-Getränke. Afri-Cola schmeckt auch gut.Bild 53 von 60 Russian-Cola muss irgendwas mit Erdbeeren zu tun haben.Bild 54 von 60 Auch die Score-Cola kann begeistern. Zumindest diese junge Dame.Bild 55 von 60 Und wer kennt sie nicht? Die Sinalco-Cola...Bild 56 von 60 ...und die Vita-Cola.Bild 57 von 60 Nicht zu vergessen die Mecca-Cola. Extra gebraut, um nicht einen amerikanischen Konzern zu unterstützen, wenn man denn schon unbedingt Cola trinken will.Bild 58 von 60 Und hier gibt es sogar noch...Bild 59 von 60 ...Club Cola, die Coca-Cola der ehemaligen DDR.Bild 60 von 60