Klamroths Konter

Klamroths Konter Talk mit Louis Klamroth bei n-tv

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Konfrontativ, kritisch, kurzweilig: Das ist Klamroths Konter bei n-tv. Gastgeber ist der Journalist Louis Klamroth. In privater Atmosphäre im Schaltraum des Kraftwerks Berlin hakt Klamroth nach und fühlt einem Gast aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft auf den Zahn.

Das Format

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Klamroths Konter lebt von der intelligenten, ehrlichen Art seines Gastgebers, der seine Gegenüber gerne mit provokativen, durchaus auch sehr persönlichen Fragen überrascht. Das Besondere: Online first! Der Talk ist bereits vorab bei n-tv.de abrufbar.

Die ersten beiden Sendungen "Klamroths Konter" waren am 2. November 2016 mit Jens Spahn (CDU) und am 8. Februar 2017 mit Dietmar Bartsch (Die Linke) bei n-tv im TV und Online zu sehen. Dabei hat Louis Klamroth vor allem durch seine direkte Art die Zuschauer und User überzeugt. Mit Fragen wie "Waren Sie bekifft oder verstrahlt, als Sie der CDU beigetreten sind?" an Jens Spahn gerichtet, stellt Klamroth klar, dass "Klamroths Konter" alles andere als der nächste 08/15-Talk ist.

Über Louis Klamroth

Louis Klamroth, Jahrgang 1989, spielte bereits als Kind an der Seite seines Vaters Peter Lohmeyer im Kinofilm "Das Wunder von Bern" die Rolle des Jungen Matthias. Nach dem Abitur ging er zunächst als Krisen-Nothelfer nach Haiti. Anschließend studierte Louis Klamroth in Amsterdam und an der London School of Economics Politische Ökonomie. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Journalist sowie als Reporter und Moderator. Seine Leidenschaft für pointierte Diskussionen entdeckte Louis Klamroth als erfolgreicher Vertreter seiner Universität bei europaweiten Debattiermeisterschaften. Im Januar 2018 wurde der 28-Jährige von der Jury des Deutschen Fernsehpreises mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

Sendezeiten

Dienstags 23:30 Uhr, 14-täglich
Wiederholungen: mittwochs 17:30 Uhr
Online-first

Nächste Sendung

Köln, 15.11.18: Bundesfinanzminister Olaf Scholz heute im n-tv Talk "Klamroths Konter" zur Neuausrichtung der CDU und Merz als potenziellen zukünftigen Parteivorsitzenden:
"Wenn ein politischer Kurswechsel bei der Union bedeutet, dass sie sich nicht mehr an den Koalitionsvertrag halten, dann hätte das auch Konsequenzen."

Zu Hartz IV:
"Es geht jetzt nach 15 Jahren darum, neue Schritte zu gehen." (…) "Jetzt geht es darum, dass die Perspektive noch mehr auf Förderung ausgerichtet ist. Das System bisher ist mit Misstrauen gespickt."

Zu Habecks Forderung, Hartz IV-Sanktionen komplett abzuschaffen:
"Ich glaube, dass das keine große Zustimmung findet, weil die Idee schon ist, dass das ein Schutzsystem ist, damit man arbeitet und wenn man keine Arbeit hat, sicher sein kann. Aber es gibt viele Fragen, die geändert werden müssen. Zum Beispiel bei der Vermögensanrechnung. Und was ich ganz wichtig finde ist, dass wir sicherstellen, dass die Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, massiv verbessert werden."

Auf die Frage, ob Beamte und Selbstständige bald auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen:
"Wir haben es geschafft, dass das für die Selbstständigen eine Reform ist, die wir noch in dieser Legislaturperiode versuchen wollen. Bei den Beamten ist das glaube ich etwas, dass vielen gut gefallen würde, bei dem ich aber sehr skeptisch bin, dass das in dem Verfassungsgefüge, das wir haben, funktioniert. Als Hamburger Bürgermeister habe ich dafür Sorge getragen, dass die Beamten die Möglichkeit haben, in die gesetzliche Krankenversicherung zu gehen. Mal sehen, ob das nicht Nachahmer findet."

Auf die Frage, ob Millionäre in Zukunft weiter Kindergeld vom Staat bekommen:
"Ich fürchte ja. Weil das sehr kompliziert ist, eine Lösung zu finden, bei der das nicht so ist. Das größere Thema ist, dass Millionäre eine Steuererleichterung für ihre Kinder kriegen, die mehr Geld wert ist, als das Kindergeld."

Auf die Frage, ob die EU-Kommission ein Defizit-Verfahren gegen Italien einleiten solle:
"Ich bin der Meinung, dass das Besserwisserische der deutschen Politik gegenüber vielen anderen Ländern in Europa ein großer Fehler war. Ich glaube, dass wir als Gesprächspartner, die eine eigene Meinung haben, eine bessere Rolle spielen."

Auf die Frage, ob es eine gerechte Versteuerung von Amazon, Google & Co. 2019 geben soll:
"Wir wollen eine internationale Verabredung darüber erreichen, wie wir verhindern, dass Steuern verlagert werden. Dazu gehören auch Mindeststeuersätze." (…) "Wenn es nicht klappt mit einer weltweiten Verständigung, machen wir definitiv Ende 2020 in Europa was."

Diese Zitate sind frei mit dem Hinweis auf "Klamroths Konter" bei n-tv.

Die ganze Sendung läuft heute um 17.30 Uhr bei n-tv. "Klamroths Konter" wird um 23.30 Uhr wiederholt und ist im Anschluss an die Erstausstrahlung zudem jederzeit bei TV NOW abrufbar.

 

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Quelle: n-tv.de