Gesichter

Wall Street Lars Halter

Werdegang

Geboren 1973 in Rheinfelden/Baden, Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft an den Kaufmännischen Schulen Lörrach. Volontariat im Verlagshaus Jaumann ("Oberbadische") mit Schwerpunkt Lokales, später verstärkt Politik und Kultur und Gründung des Jugendmagazins "Spunk" im selben Haus. Wehrdienst mit Einsatz im Presse- und PR-Bereich, im Sommer 1997 in der Einsatzleitung und Dokumentation der Oderflut.

1998 nach New York, zunächst als Redakteur für deutschsprachige Zeitungen in den USA, u.a. als Chefredakteur von "New Yorker Staats-Zeitung" und "German World". Veröffentlichungen in Süddeutsche Zeitung und allen Springer-Blättern.

Seit 2001 an der Wall Street; zunächst als Mitarbeiter von Wall Street Correspondents, seit 2006 selbständig, und seit demselben Jahr Börsenkorrespondent für n-tv.

Privates

Lars Halter ist Deutsch-Amerikaner durch und durch. Das klassische Einwandererschicksal wochenlange Überfahrt im stickigen Schiffsbauch, dann vorbei an der Freiheitsstatue ins gelobte Land blieb ihm zwar erspart, bzw. verwehrt, doch den Einwanderergeist hat er sich erhalten.

In New York engagierte sich Halter früh in der deutsch-amerikanischen Community, die von zahlreichen Vereinen, Kulturorganisationen und einem tiefgehenden Geschichtsbewusstsein geprägt ist und von der Steuben Parade, die einmal jährlich im September zigtausende Zuschauer an die Fifth Avenue in Manhattan lockt. Seit 1996 ist Lars Halter Präsident der Steuben Parade, die er seither deutlich vergrößert und verjüngt hat. "Die Steuben Parade ist eine der wichtigsten kulturellen Brücken zwischen Deutschland und den USA", lobt der deutsche Botschafter in Washington D.C. die Arbeit Halters.

Abgesehen von seinem deutsch-amerikanischen Engagement ist Lars Halter Kunstsammler mit Leidenschaft (und sehr kleinem Budget!), in vielen gesammelten Werken tauchen zwei Themen auf: Deutsch-Amerikanisches und die Börse, die erwartungsgemäß ebenfalls zu Halters größten Interessen zählt.

Halter lebt mit seiner Freundin in Jersey City, NJ, eine halbe Stunde entfernt von der Wall Street. Einige Jahre im Zentrum New Yorks haben ihn gelehrt, dass es zwar schön ist, da zu leben, wo das Leben spielt manchmal aber angenehmer, nur nahe dran zu sein und nicht mitten drin.

Quelle: n-tv.de