

Sie möchten sich Grund- oder weiterführende Kenntnisse der englischen Sprache aneignen? Das ist immer eine gute Idee, denn Englisch ist als Weltsprache mit 1,5 Milliarden Sprechern nicht nur ein echter Karriere-Booster, sondern eröffnet Ihnen zugleich ganz neue Möglichkeiten, um Filme, Serien, Bücher oder Spiele auf neue Weise im O-Ton zu erleben.
Von der Wirtschaft, über das Internet, bis hin zu Wissenschaft und Popkultur: Englisch ist allgegenwärtig – natürlich auch bei der Berliner Sprachlern-App Babbel.
Babbel kombiniert sinnvoll strukturierte Lektionen und Lerneinheiten mit praxisnahen Übungen – die Sie sogar auf Fortgeschrittenen-Sprachniveaus führen könnten. Die Lernmethodik bei Babbel stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Lektionen selbst sind schon innerhalb von kurzer Zeit machbar.
Damit kommt Babbel selbst dann für Sie in Frage, wenn Sie inmitten eines hektischen Alltags vielleicht nicht immer viel Zeit zum Lernen finden.
In diesem Artikel erfahren Sie im Detail, wie sich Babbel als Lernplattform speziell für Englischlernende schlägt, welche Stärken und Schwächen es gibt und mit welchen realistischen Fortschritten Sie rechnen dürfen.
Babbel kann Sie auf Ihrer Englischlernreise von Anfang bis hin zum (vorläufigen) Ende begleiten: Die Kurse beginnen mit dem Einsteiger-Niveau A1 und A2, mit Lernniveaus auf B1- und B2-Niveau werden sie vertieft – zudem gibt es noch einige Übungen auf C1-Niveau.

Bei Babbel orientieren sich die Lernstufen am europäischen Referenzrahmen (GER). Dieser unterteilt die sprachlichen Kenntnisse wie folgt:
Mit Babbel können Sie Ihr Englisch Schritt für Schritt bis auf Niveau C1 ausbauen. Neben den Standardlektionen stehen auch Zusatzkurse zur Verfügung – etwa Wirtschaftsenglisch, Englisch für die Reise oder Fachenglisch für den medizinischen Bereich.
Wie Babbel wirklich funktioniert:
Effizient zu lernen bedeutet für die meisten Menschen auch abwechslungsreich und vielschichtig zu lernen. Daher sollte es zunächst nicht überraschen, zumal Englisch nun einmal die globale Verkehrssprache ist, dass die Lerninhalte bei Babbel eine entsprechend große Vielfalt mitbringen. Für Sie haben wir einmal genauer hingeschaut.
Zehntausende Lektionen erwarten Sie bei Babbel: Immer sind diese nach verschiedenen Themen gegliedert, zum Beispiel:
Charakteristisch für das Babbel-Konzept ist der Umstand, dass Sie innerhalb der Lektionen von viel Abwechslung profitieren, auch abseits der reinen Themengebiete.
So werden Sie beispielsweise Lückentexte ausfüllen, authentische Dialoge anhören und diese anschließend fortführen, bestimmte Vokabeln den entsprechenden Bildern zuordnen und all das anschließend immer und immer wieder wiederholen.
Die Lektionen bei Babbel dauern typischerweise rund 15 Minuten, sie lassen sich also selbst dann in den Alltag integrieren, wenn dort der Terminkalender gerade vollgepackt ist. Immer wieder wird Babbel Sie zudem in praxisnahe Situationen werfen, zum Beispiel indem Sie Präsentationen auf Englisch halten, sich auf Geschäftsreisen verständigen, eine englische E-Mail verfassen oder am Telefon nach Informationen fragen.
Die einzelnen Lektionen können Sie übrigens zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit flexibel wiederholen.
Babbel legt seinen Schwerpunkt seit jeher, nicht nur in der englischen Sprache, auf Grammatik – mehr noch als jede andere Sprachlern-Plattform am Markt. Das kann anfänglich eine kleine Herausforderung sein, es stellt zugleich aber sicher, dass Sie nicht nur Wörter und vorgebildete Sätze beherrschen, sondern die Grammatik im Englischen tatsächlich korrekt anwenden.
Grammatikalische Regeln werden nahtlos in die einzelnen Lektionen integriert. Einzelne Übungen widmen sich zudem ganz speziell der Grammatik. Hilfreich ist, dass Babbel parallel dazu Erläuterungen liefert, warum die jeweilige Grammatik in der jeweiligen Form gebildet oder ein Verb entsprechend konjungiert wird.
Alle Vokabeln, die Sie in Englisch lernen und die in der Summe Ihren Wortschatz ergeben, werden bei Babbel im Vokabel-Trainer abgespeichert und entsprechend ihres Schwierigkeitsgrads klassifiziert.
Dadurch haben Sie später die Möglichkeit, mit dem Wiederhol-Manager gezielt einzelne Vokabeln aus verschiedenen Themengebieten oder von unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu wiederholen und damit zu üben.
Erfahrungsgemäß fällt es den meisten Sprachlernenden relativ leicht Englisch zu sprechen. Das liegt einerseits an der weitgehend phonetischen Aussprache, Sie sprechen also meistens Dinge so aus, wie Sie auch geschrieben werden. Andererseits haben Sie selbst sicherlich schon jetzt viele Berührungspunkte mit Englisch – selbst wenn Sie es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht frei sprechen können, hat Ihr Gehirn zahlreiche Wörter und Sätze schon gehört und sich damit an diese gewöhnt, was bei Ihrer späteren korrekten Aussprache hilfreich ist.
Es gibt zudem ein Spracherkennungs-System, das Ihre korrekte Aussprache bei den jeweiligen Übungen überprüft. Außerdem sorgen interaktive Dialoge dafür, dass Sie das Gelernte im nächsten Schritt direkt anwenden.
Schreibübungen bilden ergänzend eine symbolische Brücke zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Englisch.
Die Anmeldung bei Babbel ist natürlich nicht kompliziert, schließlich möchte auch das Unternehmen mit Sitz in Berlin möglichst viele Neukunden gewinnen.
Wenn Sie auf der Babbel-Seite sind, ob am Smartphone oder am Rechner, wählen Sie zunächst Ihre zu lernende Sprache (also Englisch) aus, anschließend werden Sie von dem Anmelde-Assistenten Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Später loggen Sie sich mit Ihrer Mail-Adresse und Ihrem Passwort ein.

Ganz ehrlich: Die Anzahl der Fragen bei der Registrierung fand ich etwas übertrieben. Es fühlte sich fast schon mühsam an, so viele Klicks durchzuführen. Am Ende geht es aber doch recht unkompliziert: Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein, wählen ein Passwort – und schon können Sie starten.
Es ist wichtig, Ihr Konto direkt über den Bestätigungslink in Ihrer E-Mail zu verifizieren. Erst danach wird Ihr Zugang aktiviert und Sie können alle Funktionen nutzen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, aus fünf verschiedenen Abo-Paketen zu wählen.
Diese unterscheiden sich in Laufzeit und Preis – so können Sie entscheiden, ob Sie lieber flexibel bleiben oder sich für ein längeres Abo mit günstigeren Konditionen festlegen möchten.
Tipp: Den Prozess könnten Sie alternativ natürlich ebenso in der Babbel-App durchlaufen, ein Muss ist das aber nicht.
Wenn Sie mit Babbel Englisch lernen, erwartet Sie ein klar strukturiertes Kursprogramm, das praxisnah aufgebaut ist und Sie Schritt für Schritt durch die Sprache führt. Schon in den ersten Lektionen üben Sie alltägliche Situationen wie Begrüßungen, Einkäufe, Verabredungen oder Gespräche in der Familie. Dabei lernen Sie wichtige Redewendungen, die Sie sofort anwenden können.
Nach den Grundlagen führt Sie Babbel behutsam an Grammatikthemen wie das Simple Past oder die Bildung des Futurs mit „going to“ heran. Parallel dazu üben Sie nützliche Vokabeln für Freizeit, Autofahren oder Restaurantbesuche. Mit jedem Kursabschnitt erweitern Sie Ihr Wissen und Ihre Ausdrucksfähigkeit.

Darüber hinaus bietet Babbel zahlreiche Zusatzthemen: von Business English über Landeskunde zu Großbritannien und den USA bis hin zu typischen Stolperfallen wie „False Friends“. So werden Sie nicht nur sprachlich sicherer, sondern verstehen auch kulturelle Unterschiede.
Die Lektionen dauern meist nur 10 bis 15 Minuten und kombinieren Texte, Hörübungen und interaktive Aufgaben. Dank eines anpassungsfähigen Algorithmus werden die Übungen auf Ihr Sprachniveau abgestimmt, sodass Sie weder unter- noch überfordert sind.
Zunächst einmal vorweg: Bei Babbel zahlen Sie den jeweiligen Abo-Preis immer für eine Sprache. Das heißt, wenn Sie ein Babbel-Abo für Englisch abschließen, können Sie später nicht einfach damit Spanisch lernen – dann wäre ein neues Abo fällig. Einen Workaround dafür gibt es ebenfalls, dazu aber gleich mehr.
Zunächst können Sie bei Babbel zwischen den nachfolgenden Abo-Laufzeiten mit den jeweiligen Preisen wählen:

Mit dem 6-Monats-Abo sparen Sie gegenüber dem 3-Monats-Abo also 25 %, mit dem 12-Monats-Abo sogar 46 %.
Zudem können Sie alternativ Babbel Lifetime abschließen. Dabei handelt es sich um einen lebenslangen Zugriff, der zudem nicht nur für eine Sprache, sondern für alle Sprachen auf Babbel gilt. Sie zahlen dann also einmal einen höheren Betrag, dafür haben Sie fortan Zugriff auf alle Inhalte. Der Babbel Lifetime Zugang kostet regulär einmalig 599,99 Euro, meistens ist der aber stark reduziert und damit für unter 300 Euro zu haben.
Zudem gibt es ergänzend noch Babbel Live. Das ist quasi das Gegenstück zu den Selflearning-Lektionen, denn bei Babbel Live lernen Sie wahlweise im Einzel- oder im Gruppenunterricht mit Sprachlehrern über Videochats.
Babbel Live wird ebenfalls für Englisch angeboten, zusätzlich beispielsweise noch für Spanisch, Italienisch und Französisch. Anders als bei den Selflearning-Abos, sind bei den Babbel Live Abos immer alle Sprachen enthalten.
Das Babbel Live Abo, sofern Sie mit Sprachlehrern lernen möchten, muss separat zum Selflearning-Abo abgeschlossen werden. 1-Monat mit unbegrenztem Zugriff auf Einzel- sowie Gruppenunterricht kostet 149 Euro.
Wenn Sie auf Einzelunterricht verzichten können und nur unbegrenzt an Gruppenunterrichtsstunden teilnehmen wollen, dann können Sie Babbel Live für 1 Monat für 99 Euro abschließen.
Das eben erwähnte Babbel Live ist abseits der Selflearning-Lektionen eine weitere Möglichkeit: Insbesondere wenn Sie sich als Lerntyp sehen, der gern im direkten Kontakt mit Sprachlehrern lernt oder das für die eigene Motivation benötigt, ist Babbel Live eine Überlegung wert – wobei es natürlich kostspieliger als die reinen Selflearning-Lektionen ist.
Außerdem bietet Babbel noch Sprachlern-Podcasts an, die speziell bei Englisch sogar in unterschiedlichen Sprachniveaus verfügbar sind. Bei den Podcasts auf Englisch können Sie authentischen Dialogen lauschen oder bekommen zum Beispiel ein interessantes Thema aus der Gegenwart oder Geschichte vermittelt.

Das Babbel Magazine macht es ähnlich, diesmal aber in Schriftform. Übrigens wird für die Podcasts sogar eine Transkription angeboten, so könnten Sie zum Beispiel den Podcast hören und parallel dazu das Gesagte nachlesen.
Einige Sprachlern-Spiele, die schon gelernte Vokabeln auf spielerische Weise auffrischen, gibt es ebenfalls. Generell setzt Babbel aber nicht sonderlich stark auf Gamification.
Ihr Lernfortschritt wird zudem immer über alle Geräte hinweg synchronisiert. Sofern Sie also in der Mittagspause kurz am Handy eine Lektion absolvieren möchten, können Sie später am Rechner direkt daran anknüpfen.
Die Möglichkeit Lektionen herunterzuladen haben Sie ebenfalls, falls Sie sich einmal unsicher sind, ob Sie beispielsweise bei einer längeren Zugfahrt tatsächlich eine stabile Internetverbindung haben werden.
Linktipps:
Babbel gilt aus ausgesprochen benutzerfreundlich, das Lernkonzept ist über alle Sprachen hinweg ausgereift und wissenschaftlich fundiert. Das Design, das vorwiegend auf Weiß und Orange setzt, lastet selbst bei längeren Lerneinheiten nicht schwer auf den Augen.
Zudem ist die Navigation durch die einzelnen Lektionen so intuitiv und leichtgängig, dass Sie keinerlei andere Erfahrungen mit Sprachlern-Apps oder technische Expertise mitbringen müssen.

Durch die kurzen Lektionen ist Babbel zudem sowohl flexibel als auch einsteigerfreundlich. Die Kürze der Lektionen stellt sicher, dass vor allem Einsteiger nicht direkt überfordert werden, außerdem lassen sich kurzweilige Übungen schlicht flexibler und einfacher in den Alltag integrieren. Sowohl auf Android- als auch iOS-Smartphones funktioniert die Babbel App tadellos, sofern Sie am Rechner oder macOS lernen, geschieht das direkt im Browser – auch hier ist Babbel leichtgängig und unkompliziert.
Weitere Extras wie der Offline-Modus, die Spracherkennung, die Synchronisation über einzelne Geräte und die angebotenen Podcasts sind gewissermaßen das linguistische Sahnehäubchen.
Speziell für deutsche Sprachlernende ist natürlich außerdem gut, dass Babbel ein deutsches Unternehmen aus Berlin ist – der Sprachlerndienst wurde ursprünglich auf Deutsch konzipiert, zugleich ist so eine strikte Einhaltung der in Deutschland geltenden Datenschutzvorgaben gewährleistet.
So gut sich Babbel in den bisher genannten Punkten auch schlägt, keine Sprachlern-App und kein Sprachlerndienst sind völlig befreit von Schwächen. Die sind bei Babbel zwar durchaus überschaubar, gehören hier selbstverständlich aber dennoch erwähnt.

Wir haben die Stärken und Schwächen von Babbel für Englischlernende für Sie für eine bessere Übersicht kompakt zusammengefasst.
Sie sind sich noch unsicher, ob Babbel oder doch eine andere Sprachlern-App die richtige Wahl für Sie persönlich sind? Höchstwahrscheinlich werden Sie mit Babbel zufrieden sein. Der Sprachlern-Dienst genießt einen sehr guten Ruf und speziell bei seinen Englisch-Lektionen ist er tadellos aufgestellt.

Babbel richtet sich mit seinem wissenschaftlich fundierten Konzept, dem nahezu vollständigen Verzicht auf Gamification-Elemente und klar strukturierten Lektionen aber wirklich deutlich an Menschen, die gern ernsthaft und zielstrebig lernen.
Der Unterhaltungswert während des Lernens spielt bei Babbel eine untergeordnete Rolle, es geht tatsächlich um zielführende und möglichst effiziente Fortschritte.
Durch die kurzen Lektionen ist Babbel außerdem eine gute Wahl, wenn Sie eher unregelmäßig oder zumindest flexibel lernen möchten.
Hinsichtlich des Sprachniveaus müssen Sie keine Einschränkungen fürchten – Babbel ermöglicht Englischlernenden auf Anfänger-Niveau einen ebenso einfachen Einstieg, wie die späteren Lektionen das Wissen von Fortgeschrittenen konsequent erweitern.
Babbel ist definitiv eine Empfehlung wert, wenn Sie zielstrebig Englisch lernen möchten. Gute Gründe dafür gibt es, wie bereits eingangs dargestellt, natürlich reichlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Ihr Schulenglisch auffrischen oder als Erwachsener erstmals gezielt Englisch lernen möchten – die Vielfalt der Lektionen stellt sicher, dass Sie sich und Ihr Sprachniveau konsequent weiterentwickeln.
Ideal ist Babbel für alle, die strukturiertes Lernen zu schätzen wissen. Typische Wettbewerber von Babbel, wie beispielsweise Duolingo, setzen vermehrt auf Unterhaltung und spielerische Elemente, was oftmals aber zu Lasten der Lernqualität geht.
Andere wie Rosetta Stone setzen voll auf einen immersiven Ansatz, der für Einsteiger aber anfänglich frustrierend sein kann. Babbel geht hier mit seinen strukturierten Lernlektionen einen anderen, von vielen Menschen wahrscheinlich als besser empfundenen Weg.
Zögern Sie nicht ehrlich anzugeben, wie es um Ihre aktuellen Englischfähigkeiten steht. Darauf baut Babbel die nachfolgenden Lektionen auf. Außerdem können Sie sich in der App wöchentliche Lernziele setzen – auch das ist hilfreich, um dauerhaft am Ball zu bleiben.


Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.
Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.
In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.
Fragen oder Feedback?
Schreiben Sie mir gern:
contact@krioda.com