

Englisch zu lernen war noch nie so einfach – und gleichzeitig so wichtig wie heute. Ob im Beruf, auf Reisen, beim Streaming oder im Austausch mit Menschen aus aller Welt: Wer Englisch spricht, hat Zugang zu neuen Möglichkeiten – beruflich wie persönlich.
Ich selbst habe schon früh angefangen, Englisch zu lernen – damals noch mit Vokabelheften und Kassetten. Heute reicht ein Smartphone und eine gute App. Und genau diese digitalen Helfer machen das Lernen nicht nur leichter, sondern auch flexibler und motivierender.
Viele dieser Apps lassen sich ganz unkompliziert in Ihren Alltag integrieren – ob in der Bahn, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa. Sie lernen im eigenen Tempo, wann und wo es Ihnen passt.
In diesem Artikel stelle ich Ihnen meine persönlichen Favoriten vor – ehrlich getestet, praxisnah beschrieben und für unterschiedliche Lernbedürfnisse geeignet. Egal ob Sie gerade anfangen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten: Hier finden Sie Inspiration für den nächsten Schritt auf Ihrem Englischlern-Weg.
Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, welche App am besten zu Ihnen passt.
Wenn Sie schon einmal versucht haben, mit einer App eine neue Sprache zu lernen, dann wissen Sie: Es ist nicht nur eine Frage der Technik – sondern auch der Passung. Nicht jede App funktioniert für jeden gleich gut. Ich spreche da aus Erfahrung: Ich habe selbst sechs Sprachen gelernt, viele davon mit digitalen Tools. Und ich habe dabei schnell gemerkt, wie wichtig die richtige App zur richtigen Zeit ist.
Deshalb habe ich meine persönliche Top 10 nicht einfach aus dem Bauch heraus zusammengestellt – sondern nach klaren Kriterien. Für Sie. Damit Sie schneller die App finden, die wirklich zu Ihnen passt.

Ich habe mir jede App genau angeschaut – und auf folgende Punkte geachtet:
Sind die Inhalte logisch und gut strukturiert?
Wie praxisnah und hilfreich sind die Übungen?
Lässt sich die App leicht bedienen?
Stimmt das Verhältnis zwischen Preis und Leistung?
Und vor allem: Hilft die App dabei, motiviert dranzubleiben?
Außerdem erfahren Sie bei jeder App, für welchen Lerntyp sie besonders gut geeignet ist. Und falls Sie Ihren eigenen Lernstil noch nicht genau kennen: Viele Apps bieten kostenlose Testversionen – ideal zum Ausprobieren, ohne Verpflichtung.
Denn am Ende zählt nicht, welche App die meisten Features hat – sondern welche Ihnen wirklich hilft, dranzubleiben und Ihre Ziele zu erreichen. Mit Leichtigkeit. Und vielleicht sogar mit ein bisschen Freude.
Als Sprachlern-Bloggerin, Autorin und jemand, der selbst sechs Sprachen gelernt hat, habe ich im Laufe der Jahre unzählige Apps getestet. Einige waren Spielerei, andere dagegen echte Unterstützung. In dieser Liste finden Sie nur die Apps, die sich in meinem Alltag bewährt haben – als Mutter, Vielbeschäftigte und Sprachbegeisterte.
Ich habe sie mit Blick auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgewählt: ob für Anfänger, Wiedereinsteiger oder Fortgeschrittene. Wenn Sie effizient, flexibel und mit Freude Englisch lernen möchten, sind Sie hier genau richtig.
Wenn man in Deutschland über Sprachlern-Apps spricht, kommt man an Babbel kaum vorbei – und das aus gutem Grund. In meinen persönlichen Babbel Erfahrungen habe ich die App über mehrere Wochen hinweg getestet. Und ehrlich gesagt: ich war angenehm überrascht, wie alltagstauglich und gut durchdacht sie funktioniert.

Was mir besonders gut gefallen hat:
Also: Gerade weil Babbel so klar strukturiert ist und einen richtig durchdachten Lernweg bietet – ganz ohne unnötigen Schnickschnack – steht die App für mich auf Platz 1 meiner persönlichen Favoritenliste.
Ich habe dort übrigens meinen kompletten Italienischkurs abgeschlossen – und jetzt lerne ich mit Babbel gerade Türkisch und Spanisch. Und was soll ich sagen?
Ich bin wirklich happy mit dem Prozess. Es fühlt sich nicht nach Zwang an, sondern nach einem natürlichen Teil meines Tages.
In meinem Mondly Test habe ich schnell gemerkt: diese App tickt anders als viele andere.
Was mir direkt aufgefallen ist, war die moderne, fast schon futuristische Herangehensweise ans Sprachenlernen. Mondly kombiniert eine breite Sprachauswahl mit Technologien wie Augmented Reality, Virtual Reality und KI – und das alles, um das Lernen lebendiger, greifbarer und (ganz ehrlich) spannender zu machen.

Was Mondly besonders macht:
Was ich sagen muss: Mondly ist wahrscheinlich die beste Wahl für alle, die beim Lernen auch ein bisschen Unterhaltung brauchen, um motiviert zu bleiben.
Ich persönlich nutze Mondly gern ergänzend zu anderen Apps – einfach, um spielerisch noch mehr Vokabeln aufzuschnappen. Ganz ohne Druck, eher wie nebenbei. Fast ein bisschen wie früher als Kind, wenn man etwas gelernt hat, ohne es wirklich zu merken.
Denn mal ehrlich: in uns allen steckt doch noch ein kleines Kind, das gerne entdeckt, ausprobiert – und sich über bunte Animationen und kleine Erfolgserlebnisse freut.
Die Duolingo App ist für mich so etwas wie der spielerische Einstieg ins Englischlernen – besonders dann, wenn der Kopf eigentlich gerade keine Lust auf „echtes Lernen“ hat. Ich nutze Duolingo gern, wenn ich mal nur ein paar Minuten Zeit habe, aber trotzdem etwas für mein Englisch tun will.

Was mir in meinem Alltag besonders aufgefallen ist:
Meine ehrliche Meinung: Duolingo wird für mich immer einen besonderen Platz im Herzen haben.
Die App hat gezeigt, dass Sprachenlernen nicht automatisch langweilig oder anstrengend sein muss. Ganz im Gegenteil: Man kann dabei sogar Spaß haben – und genau das war ein echter Gamechanger.
Seitdem es die App gibt, spüre ich, wie viele Menschen plötzlich motivierter und neugieriger an eine neue Sprache herangehen. Und genau dafür schätze ich Duolingo – und das ganze Team dahinter – so sehr. Sie haben nicht nur eine App entwickelt, sondern ein ganz neues Lerngefühl geschaffen.
HelloTalk hat mich vor allem durch seinen ungewöhnlichen Ansatz neugierig gemacht – und ich wurde nicht enttäuscht. Die App unterscheidet sich komplett von klassischen Sprachkursen, denn hier geht es nicht um Lektionen, sondern um echte Gespräche mit Menschen, deren Muttersprache Englisch ist.
In meinem Alltag hat sich das schnell wie eine Art Mini-Auslandsaufenthalt angefühlt – nur eben digital.

Was HelloTalk besonders macht:
Was Sie wissen sollten: Wenn Sie das Gefühl haben, dass klassische Lernmethoden nicht zu Ihnen passen, könnte HelloTalk eine echte Bereicherung sein. Gerade für Menschen, die durch echte Kommunikation lernen – nicht aus dem Lehrbuch, sondern von Mensch zu Mensch – ist diese App Gold wert. Für mich definitiv ein fester Teil meiner Top-Liste.
Aber denken Sie daran: Menschen bleiben Menschen. Nicht jede Person, mit der Sie ins Gespräch kommen, wird gleich offen, ehrlich oder auf Ihrer Wellenlänge sein.
Erwarten Sie also nicht zu viel auf Anhieb – sondern geben Sie sich selbst die Zeit, jemanden zu finden, der wirklich zu Ihnen passt. Ein guter Sprachpartner ist Gold wert, aber manchmal braucht es eben ein paar Anläufe, bis es klickt.
Entdecken Sie meine Erfahrungsberichte zu den beliebtesten Sprachlern-Apps:
Während Apps wie HelloTalk auf Kommunikation setzen, geht Memrise den genau entgegengesetzten Weg – und das bewusst. Hier dreht sich alles um Vokabeln und Phrasen, und genau deshalb hat die App einen festen Platz auf meiner Liste der besten Englisch-Apps verdient.
In meinem Alltag nutze ich Memrise gerne dann, wenn ich gezielt Wortschatz aufbauen oder auffrischen will – zum Beispiel vor einer Reise oder zur Vorbereitung auf ein bestimmtes Gesprächsthema. Übrigens – mein kleines Geheimnis verrate ich Ihnen später noch.

Was Memrise besonders macht:
Und hier kommt mein kleines Geheimnis: Memrise war die App, die mich beim Französischlernen wieder zurück ins Boot geholt hat – genau in dem Moment, als ich fast die Motivation verloren hätte.
Nur durch die Klarheit und Einfachheit der App habe ich es geschafft, wieder in den Lernfluss zu kommen – und dafür bin ich heute wirklich dankbar. Falls Sie also merken, dass Ihnen das Englischlernen plötzlich über den Kopf wächst oder zu viel wird: probieren Sie Memrise aus. Vielleicht erleben Sie ja genau diesen kleinen Aha-Moment, der auch mir geholfen hat, dranzubleiben.
Preply ist die App in meiner Liste, die sich dem klassischen Sprachenlernen wohl am meisten annähert – und genau das macht sie so besonders. Sie arbeiten hier nicht mit automatisierten Übungen, sondern mit echten Menschen: qualifizierten Sprachlehrkräften, die individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen.
Ich selbst habe Preply genutzt, als ich gezielt an meiner Aussprache und meinem freien Sprechen arbeiten wollte – und es hat wirklich einen Unterschied gemacht.

Was Preply auszeichnet:
Alles in allem kann ich sagen: Wenn Sie das Gefühl haben, Sie kommen mit Apps allein nicht weiter – oder wenn Sie ein konkretes Ziel verfolgen, etwa ein Vorstellungsgespräch auf Englisch oder die Verbesserung Ihrer Aussprache – dann ist Preply absolut empfehlenswert.
Für mich war es wie ein kleiner persönlicher Sprachkurs – nur eben online, flexibel und ganz auf mich zugeschnitten.
Natürlich sollten Sie im Hinterkopf behalten: ein persönlicher Englischlehrer ist ein bisschen wie ein guter Friseur oder Zahnarzt – man muss manchmal ein paar ausprobieren, bis man den oder die Richtige gefunden hat. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: es ist absolut möglich – ja, es braucht ein bisschen Geduld und Engagement, aber der Aufwand lohnt sich.
LingQ war für mich eine dieser Entdeckungen, bei denen ich dachte: Warum habe ich das nicht früher ausprobiert?
Die App kommt ganz ohne klassische Lektionen aus – und setzt stattdessen auf etwas, das mir als Sprachenliebhaberin sehr am Herzen liegt: authentische Inhalte. Statt sich durch trockene Grammatikregeln zu kämpfen, tauchen Sie hier direkt in echtes Englisch ein – mit Artikeln, Podcasts, Videos und Geschichten, die von Muttersprachlern erstellt wurden. Es fühlt sich weniger wie Lernen an – und mehr wie ein spannender Ausflug in die Sprache.

Was LingQ besonders macht:
Was noch muss ich sagen: Ich liebe es, beim Sprachenlernen zu experimentieren – und jedes Mal merke ich aufs Neue: beim Sprachenlernen gibt es eigentlich keine Grenzen. Besonders nicht beim Englischlernen. Diese Sprache begegnet uns überall – in Apps, Videos, Podcasts, im Alltag. Man muss sie nur aufgreifen.
Genau deshalb hat LingQ für mich einen festen Platz in meiner Top 10 verdient.
Wenn Sie jemand sind, der gern liest, zuhört oder Videos schaut – und dabei intuitiv lernen möchte, dann ist LingQ eine wunderbare Möglichkeit, Englisch auf ganz natürliche, entspannte Weise zu vertiefen.
Für mich war die App ein echter Perspektivwechsel: Weg vom klassischen Vokabelpauken – hin zu einem Lernen, das sich wie echtes Leben anfühlt.
Busuu ist eine dieser Apps, bei der ich das Gefühl hatte: hier geht es wirklich um kontinuierliches, ernst gemeintes Lernen – aber ohne dabei allein gelassen zu werden.
Was mir sofort gefallen hat, war die Mischung aus klarem Kursaufbau und dem Austausch mit echten Menschen. Die Lernpfade orientieren sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (CEFR) – von A1 bis C2. Das ist nicht nur hilfreich, um das eigene Level besser einzuschätzen, sondern auch ideal, wenn Sie ein konkretes Ziel im Kopf haben – z. B. einen Sprachtest oder eine berufliche Weiterbildung.

Was Busuu besonders macht:
Kurz gesagt: Wenn Sie sich beim Englischlernen nach Struktur und klaren Lernzielen sehnen – aber gleichzeitig auf eine lebendige Sprachumgebung und echtes Feedback nicht verzichten möchten, dann ist Busuu aus meiner Sicht die beste Wahl.
Busuu ist ideal für alle, die strukturiert lernen möchten – aber dabei nicht auf echte Rückmeldung und menschlichen Austausch verzichten wollen. Für mich ist es eine perfekte Kombination aus Lernsystem und Gemeinschaft – und deshalb natürlich ein fester Teil meiner Top-Apps fürs Englischlernen.
EWA ist eine App, die ich besonders denen empfehlen würde, die beim Sprachenlernen am liebsten voll in Geschichten, Serien oder Filme eintauchen. Denn genau das macht EWA so besonders: Sie lernen Englisch nicht aus einem Lehrbuch, sondern direkt aus der Welt des Entertainments.
Ich selbst liebe es, Sprachen über Bücher oder Serien aufzusaugen – und EWA hat diesen Ansatz spielerisch und modern umgesetzt.

Was EWA besonders macht:
Im Großen und Ganzen: Wenn Sie Englisch lernen möchten, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt, dann ist EWA genau die richtige Wahl. Die App vereint Unterhaltung mit Spracherwerb – und wer weiß: vielleicht entdecken Sie dabei sogar Ihre neue Lieblingsserie oder ein Buch, das Sie auf Englisch weiterlesen wollen.
Für mich ein kreativer und motivierender Teil meiner persönlichen Top 10.
Wenn ich eine Sache beim Sprachenlernen wirklich schätze, dann ist es der direkte Austausch mit echten Menschen – und genau darauf setzt Tandem. Die App bringt Sie mit englischen Muttersprachlern zusammen, um sich in einem ganz natürlichen Rahmen zu unterhalten – fast so, als wäre man im Ausland unterwegs.
Was Tandem für mich so besonders macht: es ist keine App, bei der man „unterrichtet“ wird – man lebt die Sprache.

Was Tandem auszeichnet:
Alles in allem: Immer und immer wieder zeigt sich: Kommunikation ist der beste Weg, eine Sprache wirklich zu lernen – und ich bin absolut überzeugt davon.
Wenn Sie also anfangen, verschiedene Wege auszuprobieren, um Englisch zu lernen, dann vermeiden Sie auf keinen Fall den Kontakt zu Muttersprachlern. Genau da passiert das echte Lernen – mitten im Gespräch.
Und noch ein Gedanke: bringen Sie selbst etwas mit ein! Helfen Sie anderen beim Deutschlernen oder bei einer Sprache, die Sie gut beherrschen. So entsteht ein ehrlicher Austausch – und Sprachenlernen wird zu einer echten Verbindung zwischen Menschen.
Linktipps:
Wenn ich eines aus meinen eigenen Erfahrungen mit Sprachlern-Apps gelernt habe, dann dies: Es gibt nicht den einen perfekten Weg, um Englisch zu lernen. Aber es gibt viele, die gut funktionieren – vor allem, wenn Sie sie flexibel kombinieren.
Manche Apps bieten Ihnen Struktur, andere Motivation, wieder andere echte Gespräche mit Muttersprachlern. Mein Rat: Nutzen Sie diese Vielfalt. Wechseln Sie je nach Tagesform, Ziel oder Stimmung. Denn genau das macht das Lernen nachhaltig und lebendig.
Englisch zu lernen muss sich nicht schwer oder starr anfühlen.
Es darf leicht sein – und in Ihr Leben passen.
Ob Sie morgens drei Minuten mit einer Vokabel-App üben oder abends mit einem Tandempartner chatten: Jede dieser kleinen Einheiten bringt Sie weiter. Wichtig ist nicht Perfektion – sondern Kontinuität.
Mein Tipp: Achten Sie auf das Sprachniveau, das die jeweilige App abdeckt. Einige eignen sich besser für den Einstieg, andere begleiten Sie bis auf hohem Niveau.
Und noch etwas: Fehler sind erlaubt – ja, sogar nötig. Denn genau daraus entsteht echtes Lernen. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Lernen Sie Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo, mit Freude – und bleiben Sie neugierig.


Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.
Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.
In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.
Fragen oder Feedback?
Schreiben Sie mir gern:
contact@krioda.com