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Preply oder italki: Welche Plattform überzeugt beim Sprachenlernen?

Zuletzt aktualisiert am Juni 22, 2026

Wer eine neue Sprache lernen möchte, merkt schnell: Wirkliche Fortschritte macht man dann, wenn man mit Menschen spricht, die die Sprache wirklich beherrschen – sei es ein Muttersprachler oder eine qualifizierte Lehrkraft. Diese Erkenntnis hat sich für mich über die Zeit klar herauskristallisiert.

Gleichzeitig möchte man sich nicht an starre Kurse binden oder auf automatisierte Sprachlern-Apps verlassen, die oft wenig motivierend wirken.

Genau hier kommen Plattformen wie italki und Preply ins Spiel: Sie bieten direkten Kontakt zu Sprachpartnern und Lehrkräften – individuell, flexibel und ortsunabhängig.

Doch obwohl beide Plattformen ähnlich funktionieren, unterscheiden sie sich in wichtigen Details. Welche besser zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt davon ab, wie Sie lernen, was Ihnen wichtig ist – und welche Art von Unterstützung Sie sich wünschen.

In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Eindrücke, um Ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen.

Preply im Porträt – Was hinter der Plattform wirklich steckt

Wenn Sie sich online nach einer passenden Sprachlernplattform umsehen, stoßen Sie früher oder später auf Preply. Vielleicht fragen Sie sich, was diese Plattform so besonders macht – und ob sie zu Ihrer Art zu lernen passt.

Ich habe Preply selbst ausprobiert und möchte Ihnen einen Einblick geben, was Sie dort erwartet.

Gegründet wurde Preply 2012 in Kiew, heute sitzt das Unternehmen in Barcelona und verbindet weltweit Millionen Lernende mit über 30.000 Tutorinnen und Tutoren. Das Prinzip: persönlicher, individuell zugeschnittener Unterricht – online und flexibel. Sie wählen nicht nur die Sprache und das Niveau, sondern auch die Lehrkraft, die wirklich zu Ihnen passt.

Besonders überzeugt hat mich, wie einfach der Einstieg ist. Alles funktioniert reibungslos:

  • Video-Unterricht
  • gemeinsames Arbeiten an Dokumenten
  • ein integrierter Chat, usw.

Und wer neben Sprachen auch in anderen Fächern wie Mathematik oder Musik Unterstützung sucht, findet hier ebenfalls spezialisierte Lehrkräfte.

Preply fühlt sich nicht wie eine anonyme Lern-App an, sondern wie echter, menschlicher Unterricht – nur eben digital.

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  • Einzel- oder Gruppenunterricht
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italki Erfahrungen – Wie viel echte Sprachpraxis steckt hinter der Plattform?

Nach meinen ersten Eindrücken mit Preply wollte ich wissen, wie sich italki im Vergleich dazu anfühlt – schließlich wird die Plattform von vielen Sprachlernenden ebenfalls hoch geschätzt.

Meine italki Erfahrungen  waren dabei in mehrfacher Hinsicht interessant.

Italki gibt es schon seit 2006. Ursprünglich als soziales Netzwerk für Sprachlernende gestartet, hat sich die Plattform seit 2009 zu einem globalen Marktplatz für individuellen Sprachunterricht entwickelt. Heute finden Sie dort über 10.000 aktive Lehrkräfte – von akademisch ausgebildeten Sprachprofis bis hin zu engagierten Muttersprachlern, die Unterricht ohne formale Lehrerausbildung geben.

Gerade diese Mischung macht italki so flexibel: Sie können selbst entscheiden, was zu Ihrem Lernstil und Ihrem Budget passt.

Auch das Sprachangebot ist bemerkenswert. Neben den gängigen europäischen Sprachen finden Sie dort auch Lehrkräfte für seltenere Sprachen wie Zulu oder Aymara. Der Unterricht erfolgt – wie bei Preply – vollständig online, meist über integrierte Videochats oder Tools wie Zoom oder Skype.

Besonders hervorheben möchte ich die Community-Funktion: hier können Sie sich mit anderen Lernenden und Muttersprachlern austauschen, ohne direkt eine Unterrichtsstunde buchen zu müssen. Wer Sprachen lernen nicht nur als Kurs, sondern als langfristigen Austausch versteht, findet hier einen wertvollen zusätzlichen Raum.

italki: Sprechen wie ein Muttersprachler
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italki vs. Preply – meiner Praxistest im direkten Vergleich

Natürlich wollte ich nicht nur meine Eindrücke schildern, sondern Ihnen auch eine möglichst fundierte Orientierung geben: Welche Plattform passt besser zu welchem Lerntyp – und warum?

Um diese Frage sinnvoll zu beantworten, habe ich sowohl Preply als auch italki über einen längeren Zeitraum hinweg ausprobiert und dabei auf mehrere zentrale Punkte geachtet.

Hier sind die Kriterien, die für mich beim Sprachenlernen wirklich zählen:

1️⃣ Benutzerfreundlichkeit:

Wie schnell finde ich mich auf der Plattform zurecht? Wie einfach ist es, eine passende Lehrkraft zu finden und eine Unterrichtseinheit zu buchen? Ich habe beide Plattformen auf ihre Struktur, Übersichtlichkeit und den Buchungsprozess geprüft.

2️⃣ Kursaufbau:

Auch wenn die Inhalte von Tutor zu Tutor unterschiedlich sind, gibt es dennoch Unterschiede in der generellen Kursgestaltung. Ich habe darauf geachtet, wie klar die Einheiten aufgebaut sind – und ob der Unterricht meinem Lernrhythmus entgegenkommt.

3️⃣ Interaktivität:

Motivation ist beim Sprachenlernen entscheidend. Deshalb habe ich geprüft, wie lebendig, abwechslungsreich und dialogorientiert der Unterricht abläuft – und ob ich mich als Lernende wirklich eingebunden fühle.

4️⃣ Effektivität der Lernmethoden:

Am Ende zählt nicht nur, ob es Spaß macht – sondern auch, ob man sichtbare Fortschritte macht. Ich habe beobachtet, wie schnell ich neue Inhalte aufgenommen habe und wie nachhaltig ich sie behalten konnte.

5️⃣ Preis-/Leistungsverhältnis:

Lernen darf ruhig etwas kosten – aber es sollte sich lohnen. Deshalb habe ich die Preise im Verhältnis zur Qualität und Vorbereitung der Lehrkräfte bewertet.

6️⃣ Zusätzliche Funktionen:

Gibt es darüber hinaus Tools oder Extras, die den Lernprozess sinnvoll unterstützen – etwa eigene Materialien, Austauschforen oder Vokabelhilfen?

Anhand dieser Kriterien haben sich schnell bestimmte Unterschiede gezeigt – nicht im Sinne von besser oder schlechter, sondern vielmehr in der Frage: Was passt besser zu Ihnen?

Preply im Alltagstest – Wie flexibel ist das Sprachenlernen wirklich?

Als ich begonnen habe, Preply regelmäßig zu nutzen, war mein erster Eindruck: diese Plattform ist vor allem eins – groß. Und zwar im besten wie im herausfordernden Sinne. Mit über 30.000 aktiven Tutorinnen und Tutoren in mehr als 50 Sprachen (je nach Quelle sogar deutlich mehr) bietet Preply eine enorme Bandbreite. Wer eine gängige Sprache wie Englisch, Spanisch oder Französisch lernen möchte, hat die Qual der Wahl.

Auch für eher seltene Sprachen finden sich Angebote – allerdings manchmal nur vereinzelt.

Besonders schätze ich an Preply die Freiheit in der Zeiteinteilung. Ich konnte Unterrichtseinheiten gut in meinen Alltag integrieren – das war mir persönlich wichtig. Auch die Preisgestaltung ist flexibel, da die Lehrkräfte ihre eigenen Preise festlegen. Hier lohnt sich aber ein genauer Blick, denn das Preisniveau kann stark schwanken.

Ein klarer Pluspunkt ist der kostenlose Einstufungstest in mehreren Sprachen – hilfreich, wenn man unsicher ist, wo man gerade steht. Der Unterricht selbst ist meist individuell und praxisnah, oft mit interaktiven Materialien, abgestimmt auf das eigene Sprachniveau und persönliche Ziele.

Vorteile der App

  • Große Auswahl an Tutorinnen und Tutoren – auch für viele Sprachen abseits des Mainstreams
  • Flexible Terminplanung – passt sich gut an unterschiedliche Lebensrhythmen an
  • Individueller Unterricht – abgestimmt auf Ihre Ziele, Interessen und Ihr Sprachniveau
  • Kostenloser Einstufungstest – in mehreren Sprachen verfügbar
  • Ergänzende Lernmaterialien – auch für das Selbststudium zwischen den Unterrichtseinheiten
  • Probestunden buchbar – ideal, um verschiedene Lehrkräfte kennenzulernen

Nachteile der App

  • Qualität der Lehrkräfte variiert – nicht jeder Unterricht ist gleich gut strukturiert
  • Probestunden sind kostenpflichtig – wenn auch günstiger als reguläre Stunden
  • Preise schwanken stark – ein Vergleich lohnt sich vor der Buchung
  • Stabile Internetverbindung notwendig – ohne gute Verbindung funktioniert der Online-Unterricht nicht zuverlässig

italki im Alltagstest – Wie viel persönliche Freiheit steckt wirklich hinter dem Konzept?

Kommen wir nun zu italki.

Wie bereits erwähnt, war es mir besonders wichtig, zwei auf den ersten Blick ähnliche Plattformen miteinander zu vergleichen – gerade weil sie in ihrem Konzept grundlegende Unterschiede aufweisen. Und genau das wurde im Laufe meiner Nutzung sehr deutlich.

Was mir sofort auffiel: das Sprachangebot bei italki ist enorm breit gefächert. Von den gängigen Weltsprachen bis hin zu seltenen Sprachen wie Aymara oder Walisisch – fast alles scheint möglich.

Die Plattform unterscheidet klar zwischen professionellen Sprachlehrkräften mit Ausbildung und sogenannten Community-Tutoren, die „nur“ Muttersprachler sind, aber keine formale Lehrbefähigung mitbringen. Das gibt Ihnen als Lernende oder Lernender mehr Spielraum – vor allem, wenn das Budget begrenzt ist.

Der Unterricht selbst ist sehr individuell. Ich konnte gezielt auswählen, ob ich beispielsweise Konversationsübungen wollte oder mich auf ein Sprachzertifikat vorbereiten sollte. Einige Lehrkräfte bieten sehr freie, gesprächsorientierte Stunden an, andere wiederum strukturierte Lektionen mit klaren Zielen. Diese Bandbreite fand ich sehr hilfreich.

Italki funktioniert nach dem Prinzip: Sie gestalten selbst, wie und mit wem Sie lernen möchten. Das klingt toll – und kann es auch sein, erfordert aber Eigeninitiative. Auch die technische Umsetzung ist anders als bei Preply: statt eines festen internen Systems nutzen viele Lehrkräfte Drittanbieter wie Zoom oder Skype. Das hat Vorteile in der Flexibilität, aber nicht alle Abläufe sind dadurch gleich reibungslos.

Vorteile von italki

  • Enorm breites Sprachangebot – inklusive vieler seltener und regionaler Sprachen
  • Zwei Lehrtypen zur Auswahl – professionelle Lehrkräfte oder Community-Tutoren (günstiger)
  • Hohe Flexibilität – Unterricht kann auf Konversation, Prüfungsvorbereitung oder andere Lernziele ausgerichtet werden
  • Spontane Terminbuchung möglich, wenn Lehrkräfte freie Zeiten haben
  • Zusätzliche Lerninhalte – wie Artikel, Podcasts und Tipps für Selbstlernende
  • Individueller Unterricht – sehr persönlich gestaltbar, je nach Bedarf und Tempo

Nachteile von italki

  • Schwankende Unterrichtsqualität – vor allem bei Community-Tutoren ohne Ausbildung
  • Probestunden sind kürzer (30 Minuten) – weniger Raum für einen umfassenden Eindruck
  • Teilweise Paketbindung nach Probestunden – weniger Flexibilität bei einem Wechsel der Lehrkraft
  • Einstufungstests kostenpflichtig – rund 30 US-Dollar pro Test
  • Zahlungssystem mit Gebührenrisiko – Umrechnungen, Fremdwährungskosten und Aufladegebühren möglich
  • Technisch auf Drittanbieter angewiesen – z. B. Zoom oder Skype statt fester Plattformlösung

Sprachenangebot bei Preply und italki im Vergleich: Wer bietet mehr Auswahl?

Wenn Sie eine neue Sprache lernen möchten, spielt die Auswahl natürlich eine entscheidende Rolle. Es geht nicht nur darum, ob eine Sprache angeboten wird, sondern auch wie leicht Sie passende Lehrkräfte dafür finden. Genau an diesem Punkt zeigen sich zwischen Preply und italki deutliche Unterschiede.

Beide Plattformen bieten eine große Bandbreite an Sprachen an, doch während sich Preply eher auf die weltweit gängigen Sprachen konzentriert, geht italki deutlich weiter – sowohl in der Tiefe als auch in der sprachlichen Vielfalt.

Laut eigenen Angaben sind auf italki rund 150 Sprachen vertreten. Selbst Sprachen wie Twi, Maori, Zulu oder Tagalog lassen sich dort lernen – Sprachen also, die in vielen Lernsystemen kaum vorkommen.

Preply kommt im Durchschnitt auf etwa 50 Sprachen – die genaue Zahl schwankt je nach Verfügbarkeit aktiver Lehrkräfte. Der Schwerpunkt liegt klar auf den großen Weltsprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch. Aber auch hier finden sich gelegentlich seltenere Angebote wie Paschtu, Galicisch oder Tatarisch.

Wer also eine der „klassischen“ Sprachen lernen möchte – etwa Englisch, Französisch oder Spanisch– wird auf beiden Plattformen fündig. Laut Unternehmensangaben stehen bei Preply etwa 11.000 Englisch-Lehrkräfte zur Verfügung, bei italki sind es immerhin rund 7.300.

Mein persönlicher Eindruck:

  • Preply überzeugt durch Quantität bei den großen Sprachen und einer klaren Ausrichtung auf das, was viele suchen.
  • italki hingegen spricht auch jene an, die sich für weniger verbreitete Sprachen interessieren oder gezielt nach Nischenangeboten suchen.

Wenn Sie also eine eher seltene Sprache lernen möchten – oder neugierig auf sprachliche Vielfalt sind – bietet italki in meinen Augen die deutlich größere Auswahl.

Der erste Klick ins Sprachenlernen – So starten Sie bei italki und Preply wirklich

Wenn Sie sich bereits damit beschäftigen, welche Plattform zu Ihrem Lernstil passt, dann haben Sie den wichtigsten Schritt schon getan: Sie nehmen Ihr Sprachenlernen ernst. Und genau das ist die beste Voraussetzung, um sich bewusst für eine Lernumgebung zu entscheiden, die zu Ihnen passt.

Doch wie einfach ist der Einstieg wirklich – und welche Plattform macht es Ihnen leichter?

Einstieg bei italki: Persönlich und detailliert

Bei italki beginnt alles mit einer einfachen Registrierung – entweder klassisch per E-Mail oder bequem über Ihr Google- oder Apple-Konto. Danach gestalten Sie Ihr persönliches Profil, in dem Sie unter anderem Ihre bisherigen Sprachkenntnisse und Lernziele angeben.

Diese Angaben sind nicht bloß Formalitäten, sondern helfen der Plattform, Ihnen passende Lehrkräfte vorzuschlagen.

Besonders hilfreich fand ich die zahlreichen Filtermöglichkeiten bei der Tutorensuche: Sie können unter anderem nach Preis, Herkunftsland, gesprochener Zweitsprache oder dem Lehrtyp (Community-Tutor oder professionelle Lehrkraft) sortieren. So lässt sich die Auswahl sehr gut eingrenzen – auch, wenn Sie z. B. bevorzugt mit einer Deutsch sprechenden Lehrkraft starten möchten.

Nach dem Kennenlernen über eine Probestunde – meist 30 Minuten lang – entscheiden Sie sich für ein Stundenpaket bei der gewählten Lehrkraft. Viele bieten Rabatte bei größeren Paketen an.

Wichtig zu wissen: man bindet sich damit zunächst an diese eine Person, was gut funktionieren kann – aber auch ein wenig Verbindlichkeit erfordert.

Einstieg bei Preply: Schnell, direkt und strukturiert

Auch bei Preply beginnt alles mit einer unkomplizierten Anmeldung – via E-Mail oder über ein bestehendes Google- oder Facebook-Konto. Was mir hier positiv aufgefallen ist: direkt im Anschluss beantworten Sie ein paar gezielte Fragen zu Ihren Lernzielen und Ihrem Kenntnisstand.

Das wirkt nicht überladen, sondern gut strukturiert – sogar ein kurzes Einstufungs-Quiz ist dabei, kann aber übersprungen werden, falls Sie noch ganz am Anfang stehen.

Im nächsten Schritt stöbern Sie durch das Tutor:innen-Angebot. Auch hier können Sie nach Preis, Bewertungen, Sprache oder Verfügbarkeit filtern. Probestunden sind ebenso möglich, allerdings nicht kostenlos. Dafür bietet Preply eine Geld-zurück-Garantie, wenn die Probestunde nicht Ihren Erwartungen entspricht – das fand ich persönlich sehr fair.

Also:

Beide Plattformen machen es Ihnen leicht, schnell loszulegen – auf ihre ganz eigene Art. italki fühlt sich persönlicher und etwas freier an, erfordert aber mehr Eigeninitiative bei der Auswahl und Organisation. Preply wirkt strukturierter und bietet ein etwas klarer geführtes Onboarding – besonders hilfreich, wenn Sie sich am Anfang noch etwas orientieren möchten.

Welche Plattform für Sie besser passt, hängt also auch davon ab, wie viel Kontrolle oder Anleitung Sie sich beim Einstieg wünschen.

Unterricht nach Maß? So flexibel gestalten sich Kurse und Übungen bei Preply und italki

Wer schon mit klassischen Sprachlern-Apps wie Duolingo oder Babbel gearbeitet hat, wird bei Preply und italki schnell merken: hier steht nicht das automatisierte Lernen im Vordergrund, sondern der direkte Austausch mit einer echten Lehrkraft.

Das bringt viele Vorteile mit sich – aber auch eine wichtige Erkenntnis: die Qualität und Struktur Ihres Unterrichts hängen stark von der jeweiligen Lehrperson ab.

Sowohl bei Preply als auch bei italki buchen Sie Einzelstunden mit einer Lehrkraft Ihrer Wahl. Die Länge der Unterrichtseinheiten lässt sich individuell anpassen – bei italki können Sie zwischen 30, 45 oder 60 Minuten wählen, bei Preply zwischen 30 und 60 Minuten. Viele Lehrkräfte bieten auch spezielle Kurse zur Vorbereitung auf Sprachzertifikate wie IELTS oder DELE an – solche Optionen lassen sich über Filter gezielt anzeigen.

Was mir besonders gefallen hat: Auf beiden Plattformen können Sie bereits vorab mit potenziellen Tutor:innen Kontakt aufnehmen. So können Sie klären, ob die Chemie stimmt, welche Materialien zum Einsatz kommen oder ob der Unterricht eher locker-konversativ oder strukturiert ablaufen soll. Vorstellungsvideos und Nutzerbewertungen helfen ebenfalls bei der Entscheidung.

Die Gestaltung der Lektionen ist nicht einheitlich – und das ist durchaus gewollt.

Manche Lehrkräfte arbeiten stark visuell, mit:

  • Präsentationen
  • Videos 
  • Quiz-Aufgaben

Andere setzen auf klassische Methoden wie:

  • Lückentexte
  • Grammatikübungen 
  • Hörverstehen

In den Profilen der Lehrkräfte erfahren Sie in der Regel genau, was Sie erwarten dürfen.

Ein Pluspunkt bei Preply ist das zusätzliche Übungsmaterial, das Ihnen abseits des Unterrichts zur Verfügung steht. Wenn Sie mal keine Zeit für eine Live-Stunde haben, aber trotzdem dranbleiben möchten, können Sie damit gezielt Vokabeln oder Grammatik wiederholen.

Italki wiederum punktet mit einer aktiven Community, in der Sie Fragen stellen, Beiträge veröffentlichen oder sich mit anderen Lernenden austauschen können – ein angenehmer, motivierender Rahmen, der sich fast wie ein digitales Sprachcafé anfühlt.

Mein persönlicher Tipp: Geben Sie nicht gleich auf, wenn Sie mit der ersten Lehrkraft nicht ganz warm werden. Die Struktur und Dynamik des Unterrichts hängen oft mehr von der Person ab als von der Plattform selbst. Ein Wechsel kann völlig neue Energie freisetzen – und genau den Unterschied machen, den Sie brauchen, um mit Freude und Klarheit weiterzulernen.

Preply vs. italki: Wer hat die günstigeren Angebote für Sprachenlerner?

Gerade beim Sprachenlernen über einen längeren Zeitraum spielt der Preis natürlich eine wichtige Rolle.

Vielleicht fragen Sie sich auch: welche Plattform ist günstiger – Preply oder italki?

Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht. Beide Plattformen funktionieren nach einem offenen Marktplatz-Prinzip: die Tutorinnen und Tutoren legen ihre Preise selbst fest. Das heißt für Sie als Lernende oder Lernender: Sie finden sowohl sehr günstige als auch hochpreisige Angebote – auf beiden Seiten.

Was italki von Preply unterscheidet, ist die Option, mit sogenannten Community-Tutoren zu lernen. Diese sind Muttersprachler ohne formale Lehrqualifikation – oft deutlich günstiger, aber nicht zwingend weniger hilfreich, je nach Ihren Lernzielen. Wenn Sie vor allem Konversation oder ein Gefühl für den Sprachfluss entwickeln möchten, kann das eine sehr gute Wahl sein.

Bei beiden Plattformen können Sie gezielt nach Preis filtern – etwa nach einer Obergrenze pro Stunde. Das macht es einfach, innerhalb des eigenen Budgets zu bleiben. Bedenken Sie aber: höhere Stundensätze bedeuten nicht automatisch „besser“, aber oft steckt mehr Erfahrung, ein spezielles Fachgebiet oder langjährige Lehrpraxis dahinter.

Statt starrer Abo-Modelle bieten beide Plattformen flexible Modelle an. Preply arbeitet mit einem sogenannten Lernabonnement – Sie buchen dabei eine feste Anzahl an Stunden pro Monat, was günstiger als Einzelbuchungen ist. italki dagegen setzt auf Stundenpakete, zum Beispiel mit 5, 10 oder 20 Einheiten, oft mit Mengenrabatt. Beide Systeme erlauben Ihnen, den Unterricht Ihrem Rhythmus anzupassen – ohne langfristige Bindung.

Ein Aspekt, den viele nicht auf dem Schirm haben: Provisionen.

Diese zahlen zwar nicht Sie, sondern die Lehrkräfte, doch sie beeinflussen eventuell die Preisgestaltung. Preply behält je nach Stundenanzahl bis zu 33 %, während bei italki eine fixe 15 % Vermittlungsgebühr gilt.

Das kann dazu führen, dass Tutor:innen bei Preply tendenziell etwas höhere Preise verlangen, um diesen Anteil auszugleichen.

Mehr als nur Unterricht – Welche Extras bieten Preply und italki wirklich?

Beim Sprachenlernen zählt nicht nur die Stunde mit der Lehrkraft – oft sind es die kleinen Extras nebenbei, die den entscheidenden Unterschied machen. Deshalb habe ich bei meinen Preply Erfahrungen und in der Arbeit mit italki auch ganz gezielt auf die Zusatzfunktionen geschaut: Welche Plattform bietet darüber hinaus noch Unterstützung, die im Alltag wirklich hilfreich ist?

Beginnen wir mit Preply:

Hier war ich positiv überrascht, wie durchdacht das Zusatzangebot gestaltet ist. Besonders hilfreich fand ich die integrierte Vokabel-Funktion, mit der sich neue Wörter aus dem Unterricht später wiederholen lassen – ganz ohne zusätzliche App. Auch eine Spracherkennung ist eingebaut, was das aktive Sprechen im Selbststudium fördert.

Wer möchte, kann zudem kostenfreie Einstufungstests und Grammatikübersichten nutzen, um den eigenen Fortschritt besser einzuordnen oder gezielt an Schwächen zu arbeiten.

Darüber hinaus bietet Preply interaktive Lernmaterialien, die über die Tutorensitzungen hinausgehen. Diese Materialien eignen sich besonders dann, wenn man in einer Woche keine Zeit für Live-Unterricht hat, aber trotzdem dranbleiben möchte. Und noch ein Punkt, den ich spannend finde: Preply konzentriert sich zwar stark auf Sprachen, aber nicht ausschließlich.

Sie finden dort auch Tutorinnen und Tutoren für Fächer wie Mathematik, Musik oder Wirtschaft – das kann gerade für Schüler:innen oder Studierende ein echter Mehrwert sein.

Italki geht einen etwas anderen Weg.

Hier liegt der Fokus klar auf dem Community-Aspekt. Neben dem klassischen Unterricht haben Sie die Möglichkeit, eigene Texte zu veröffentlichen und von Muttersprachlern korrigieren zu lassen – ein spannender Weg, um schriftliches Ausdrucksvermögen zu trainieren.

Auch Blogbeiträge und Lernartikel von anderen Nutzenden oder Lehrkräften stehen zur Verfügung, die oft persönliche Lernerfahrungen oder Tipps enthalten.

Allerdings: Konkrete, strukturierte Lernmaterialien wie bei Preply finden Sie bei italki nicht.

Zielgruppen im Fokus: Für wen sind Preply und italki ideal?

Wenn Sie über Preply oder italki nachdenken, haben Sie wahrscheinlich eines bereits erkannt: Automatisierte Übungen allein bringen Sie beim Sprachenlernen nur begrenzt weiter. Beide Plattformen setzen deshalb ganz bewusst auf den direkten Austausch mit echten Menschen – in individuellen Live-Sitzungen mit Tutorinnen oder Tutoren. Und das ist auch der entscheidende Unterschied zu klassischen Sprachlern-Apps.

Sowohl italki als auch Preply richten sich an Lernende, die nicht nur Grammatikregeln auswendig lernen möchten, sondern eine Sprache im Gespräch erleben wollen.

Wenn Sie also jemand sind, der gerne in Interaktion lernt, Feedback schätzt und bereit ist, sich aktiv in Unterrichtssituationen einzubringen, dann sind Sie hier genau richtig. Wenn Sie hingegen lieber ganz für sich bleiben, ungebunden von Terminen, sind Apps wie Babbel oder Duolingo vermutlich passender.

Ein weiterer Punkt, der bei der Entscheidung zwischen den beiden Plattformen hilft, ist die Sprache selbst.

Möchten Sie eine der großen Weltsprachen lernen, wie Englisch, Spanisch oder Französisch, dann bietet Preply Ihnen eine riesige Auswahl an qualifizierten Lehrkräften – oft auch mit Spezialisierungen auf Business-Themen, Prüfungsvorbereitung oder Konversation.

Suchen Sie dagegen nach einer weniger verbreiteten Sprache – oder interessieren Sie sich vielleicht sogar für eine sprachliche Nische wie Zulu, Tamil oder Tagalog – dann ist italki klar im Vorteil. Dort finden Sie oft auch für seltene Sprachen passende Lehrkräfte, manchmal sogar Muttersprachler, die gezielt auf Ihre Wünsche eingehen können.

Zwei starke Plattformen – doch kleine Unterschiede zählen

Sowohl Preply als auch italki ermöglichen individuelles Sprachen Lernen in einem flexiblen Rahmen – mit qualifizierten Lehrkräften, technischer Zuverlässigkeit und vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Beide Plattformen haben mich in ihrer Grundstruktur überzeugt.

Im direkten Vergleich ist es aber Preply, das für mich im Alltag etwas runder wirkt. Die zusätzlichen Lernmaterialien erleichtern das Selbststudium und machen das Lernen zwischen den Unterrichtseinheiten effektiver. Dadurch lassen sich auch Kosten bewusster steuern.

Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Zahlungsabwicklung in Euro – ohne Umrechnungsgebühren oder versteckte Kosten. Das ist für Lernende aus dem deutschsprachigen Raum komfortabel und planbar.

Italki punktet dafür mit einer größeren Sprachvielfalt und einer aktiven Community. Letztlich hängt die Entscheidung also von Ihren individuellen Prioritäten ab.

Wenn Sie jedoch eine klar strukturierte, lernbegleitende Plattform suchen, ist Preply in meinen Augen die bessere Wahl.

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Wer schreibt hier?

krystyna trushyna polyglot

Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.

Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.

In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.

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Schreiben Sie mir gern: contact@krioda.com 

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