

Sie möchten eine neue Sprache erlernen oder schon vorhandene Sprachkenntnisse praktisch vertiefen? Zugleich machen Ihnen ein vollgepackter Terminkalender und der typische Alltagsstress aber leider immer wieder einen Strich durch die Rechnung? Genau dann könnten Babbel Podcasts Ihnen eine ganz neue Möglichkeit des Sprachenlernens eröffnen.
Podcasts sind heute nämlich längst nicht nur ein beliebtes Unterhaltungsmedium und eine globale Milliardenindustrie, sie avancieren zusehends stärker zu einem innovativen Lernmedium.
Der Lernprozess, der sich dann komplett aus dem Hören und Verstehen zusammensetzt, aktiviert damit nicht nur andere Regionen des Gehirns als das klassische Lesen und Vokabellernen, er lässt sich ebenso spielend leicht in den Alltag integrieren – mit kurzen Episoden, die Sie beim Aufhängen der Wäsche, im Auto oder Zug oder bei jeder anderen Gelegenheit anhören können.
Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie mehr über Babbel Podcasts, für welche Sprachen es da bereits Podcasts gibt, wie sich diese aufbauen und worin sie sich unterscheiden.
Sicherlich kennen Sie das: Vor Ihrem geplanten Urlaub haben Sie schon einige Vokabeln und Wortgruppen geübt, können mitunter sogar einige Sätze bilden oder sich generell, auf einfachem Niveau, gut verständigen – und trotzdem tun sich beim eigentlichen Urlaub dann später Probleme auf, wenn Ihre Sprachkenntnisse im Gespräch mit den Einheimischen sich scheinbar plötzlich in Luft auflösten.
Keine Sorge, damit stehen Sie nicht allein da. Eine Fremdsprache zu lernen und sie zu lesen ist praktisch eben doch etwas anderes, als die Sprache in Echtzeit zu verstehen und dann mit den eigenen Kenntnissen darauf zu reagieren.
Hier spielen Podcasts dann ihre Stärke aus: Sie bieten Ihnen nämlich die Möglichkeit, das Erlernte tatsächlich zu hören, es sogar verstehen zu müssen – und erhalten damit auf unterhaltsame Weise weitere Eindrücke des natürlichen Sprachgebrauchs.
Generell ist beim Lernen einer Sprache vernünftig und empfehlenswert auf mehrere Lernressourcen zu setzen, um so unterschiedliche Regionen des Gehirns zu aktivieren, aber auch, um überhaupt herauszufinden, welche Lernmethode Ihnen persönlich am besten liegt.

Damit kommen wir zum eigentlichen Punkt: Vorhang auf für die Babbel Podcasts.
Gleich vorweg, die sind sogar kostenlos. Selbst wenn Sie noch kein Babbel-Kunde sind, können Sie sich kostenfrei die Podcasts anhören – unter anderem in der hauseigenen Babbel-App, alternativ aber auch auf Spotify oder Apple Podcasts.
Zum aktuellen Zeitpunkt führt Babbel Podcasts in fünf Sprachen:
Das Angebot ist also zugegebenermaßen noch überschaubar und beschränkt sich zudem auf die weitverbreiteten mitteleuropäischen Sprachen. Positiv ist aber, dass sich alle fünf Sprachen und Podcasts jeweils in unterschiedliche Sprachniveaus unterteilen und dahingehend sowohl für Anfänger (A1) als auch Fortgeschrittene (C1) geeignet sind.
Die Podcasts selbst haben immer ein übergeordnetes Thema, das dann in der jeweiligen Sprache über mehrere Episoden beleuchtet wird. Die sind normalerweise nur rund 5 bis 15 Minuten lang und daher sehr gut geeignet, um sie flexibel in den Alltag oder beispielsweise die Mittagspause zu integrieren.
In den Episoden werden Sie Dialoge miterleben, mehr über kulturelle und länderspezifische Highlights erfahren und immer wieder in Kontakt mit Themen kommen, die Ihnen als Fremdsprachler bei der praktischen Anwendung der jeweiligen Sprache behilflich sind.
Aufgrund der Unterteilung in verschiedene Sprachniveaus, ist zugleich sichergestellt, dass sich die Podcasts sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene eignen.

Hier lohnt sich ein 360-Grad-Blick: Einerseits auf die Wissenschaft, andererseits den Lernprozess und letztlich auch auf den Unterhaltungswert und Komfort, den Podcasts beim Lernen einer neuen Sprache bieten können. Fangen wir Schritt für Schritt an.
Für den Empfang der eigentlichen akustischen Wellen sind die Ohren verantwortlich, verarbeitet werden die Signale dann aber im auditorischen Cortex, also der Hirnrinde. Beim Lesen ist es hingegen speziell die linke Sehrinde, im Fachjargon „Visual Word Form Area“ genannt, welche gewissermaßen eine Art biologisches Lexikon des Gehirns ist.
Während Sprache zudem vorwiegend in der dominanten (meist linken) Gehirnhälfte verarbeitet wird, ist die nicht-dominante andere Hälfte unter anderem für die Verarbeitung der Satzmelodie zuständig.
Etwas weniger wissenschaftlich spricht ebenso viel für Podcasts, denn Sie schulen damit Ihr eigenes Hörverständnis und zugleich die Aussprache. Gleichzeitig gewöhnen Sie sich so schon einmal daran, dass Einheimische im Regelfall deutlich schneller reden, als das bei einer Lernlektion der Fall wäre. Diese Umstellung vorab zu erproben, bevor Sie tatsächlich den Dialog mit Einheimischen suchen, ist definitiv eine Empfehlung wert.

Nach einem harten Arbeitstag haben Sie selbst mitunter verständlicherweise keine große Lust, sich noch vor den Rechner oder das Tablet zu setzen und da Lektionen durchzuarbeiten. Gleichzeitig möchten Sie beim Lernen aber trotzdem Fortschritte erzielen?
Da ist nun wiederum praktisch, dass Sie Podcasts zu nahezu jeder beliebigen Gelegenheit anhören können. Vielleicht während Sie gerade kochen, im Fitnessstudio auf dem Laufband, beim Putzen des Badezimmers oder einfach, während Sie auf dem Sofa die Füße ausstrecken.
Babbel Podcasts ermöglichen Ihnen ganz flexibel von unterwegs aus, nebenher oder sogar beim Entspannen immer noch Fortschritte beim Lernen zu erzielen – und dabei werden Sie sogar noch richtig gut unterhalten.
Die Argumente, die für eine Integration von Podcasts in den Lernprozess sprechen, können wir deshalb wie folgt zusammenfassen:

Babbel bietet aktuell mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Podcasts an, wobei sich diese auf die schon erwähnten fünf Sprachen beschränken.
Sofern Sie deutscher Muttersprachler sind, wird der deutsche Podcast wahrscheinlich nicht weit oben auf Ihrer Liste stehen, aber dann können Sie mit Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch immer noch aus vier Sprachoptionen mit jeweils mehreren Podcasts wählen.
Sie sind sich noch unsicher, mit welchem Podcast Sie einsteigen möchten? Vielleicht hilft Ihnen unsere kleine Übersicht über das aktuelle Babbel Podcasts Angebot.
Der Prozess, eine Sprache zu erlernen, ist aufregend – und aus wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchaus spannend. Wenn Sie sich selbst für Sprachen interessieren, dürfte The Language Lab eine gute Anlaufstelle sein.
Dort liegt der Fokus auf den Sprachwissenschaften und unterschiedlichen Lernmethoden, darunter auch solchen wie der „Army-Methode“, die heute zwar nicht mehr sonderlich populär ist, aber einen interessanten Einblick bietet, wie früher Sprachen vermittelt wurden.
Babbel’s The Language Lab in Englisch wäre eine gute Option für Sie, wenn Sie neben dem Interesse für Sprachen auch an Geschichte und Wissenschaft, jeweils mit linguistischem Bezug, interessiert sind und nebenher noch Ihr Englisch schulen möchten.
Sie können sich das ein wenig wie eine Reportage in Audioform vorstellen, in der durchaus auch einige kuriose „Fun Facts“ enthalten sind.
Mit dem French En Route Podcast von Babbel treten Sie eine spannende Reise nicht nur quer durch Frankreich, sondern durch französischsprachige Teile der Welt an – darunter dem Libanon, Kamerun, Belgien oder beispielsweise Tunesien.
Aufgrund Frankreichs Kolonialgeschichte ist die Sprache heute immer noch eine der meistgesprochenen der Welt, auch wenn die Einwohnerzahlen Frankreichs das zunächst nicht vermuten lassen würden.
Die einzelnen Episoden widmen sich gewöhnlichen und trotzdem spannenden Alltagssituationen und -themen, geben einen Einblick in die Unterschiede der französischsprechenden Kulturen und Länder und sind damit eine große Hilfe, selbst wenn Ihre nächste Reise nicht zwangsläufig nach Frankreich führt.
Der Podcast hat ein Sprachniveau auf Grundlagen- und Mittelstufe-Niveau, also A2 und B1.
Für deutsche Muttersprachler wahrscheinlich weniger interessant, aber ein sehr guter Einstieg für Migranten und andere, die Deutsch lernen möchten. „Speaking of Berlin“ erzählt spannende, urige und manchmal verrückte Geschichten aus Berlin – das bekanntlich wie keine zweite Stadt in Deutschland eine gewisse Eigenart charakterisiert.
Speaking of Berlin hat ein Sprachniveau für Anfänger von A2. Dazu gibt es noch den ergänzenden Podcast „So ist Berlin“, wo dann schon etwas schneller und natürlicher gesprochen wird, auch das Vokabular ist da weitaus vielschichtiger – dieser Podcast hat ein mittleres Niveau von B1.
Die spanische Podcastserie nimmt Sie nicht nur auf eine Reise nach Spanien, sondern auch nach Lateinamerika mit – schließlich gibt es dort noch mehr spanische Sprecher als im eigentlichen Spanien.
Bei den spanischen Podcasts ist Babbel ausgesprochen gut aufgestellt, sie decken ebenfalls je nach Episode sowohl die Grundlagen als auch das Mittelstufe-Niveau ab.
Mit den spanischen Podcasts erhalten Sie Einblicke in die spanische Kultur, lernen neue typische Redewendungen aus dem Spanischen und bekommen aus erster Hand mit, wie sich die Sprache im Detail zwischen Spanien und Lateinamerika unterscheiden kann.
Ob Erzählungen vom kolumbianischen Unabhängigkeitstag, malaysischen Astronauten im Weltraum oder die Bewegende Geschichte von Personen in Lateinamerika, den USA oder Spanien – unterhaltsam sind die Erzählungen immer.
Abseits der genannten Podcasts und Serien bleibt also noch eine Sprache übrig: Italienisch. Wenn Sie gerade Italienisch lernen, finden Sie auf Babbel Podcasts auf Grundlagen-Niveau (Italien in petto) sowie auf Mittelstufe-Niveau (Oggi nella storia).
Die Podcasts entführen Sie auf authentische Weise in die italienische Kultur: Angefangen mit unterschiedlichen Traditionen, bis hin zum Besuch in der Küche und einem entspannten Cappuccino. Auf dem mittleren Niveau bekommen Sie einen Einblick in spannende Momente der Weltgeschichte, erzählt auf Italienisch.
Mit den kunterbunten italienischen Podcasts können Sie sich schon einmal auf Ihren nächsten Urlaub vorbereiten: Denn der klassische Italiener nutzt beim Sprechen bekanntlich nicht nur eifrig seine Hände und Arme, sondern spricht auch in relativ schneller Geschwindigkeit.
Gerade dann ist es praktisch, wenn Sie durch die Podcasts schon ein gutes Hörverständnis mitbringen.

Ihr volles Potenzial entfalten Babbel Podcasts erst dann, wenn diese mit den einzelnen klassischen Lektionen und gegebenenfalls noch zusätzlichem Sprachunterricht kombiniert werden.
Bei Podcasts geht es nun einmal allen voran darum, einen authentischen Kontakt zur Sprache aufzubauen und das Hörverständnis zu optimieren, dafür müssen Sie aber erst einmal grundlegende Sprachkenntnisse haben.
Hier ist zwischen dem aktiven und dem passiven Zuhören zu unterscheiden: Passiv hören Sie zu, wenn der Podcast nebenbei läuft. Das hilft Ihrem Gehirn, sich an die Sprache zu gewöhnen, selbst wenn Sie nicht hochkonzentriert jedem einzelnen Wort lauschen.
Beim aktiven Zuhören machen Sie aber genau das: Sie konzentrieren sich bewusst auf den Podcast, seinen Inhalt und einzelne Wörter. So erfassen Sie authentisch das Gesagte, zugleich können Sie sich beispielsweise Notizen über einzelne Wörter oder Redewendungen machen, um diese später ähnlich wie Vokabeln gezielt zu lernen.
Praktisch ist, wenn Sie bei Ihren Notizen noch den Kontext erfassen – da wissen Sie gleich, wie Sie das Gehörte und nun Gelernte später am besten einsetzen.
Alternativen gibt es einige:
Unterschiede zwischen diesen Alternativen und Babbel gibt es ebenfalls: Coffee Break verfolgt beispielsweise eher einen Schüler-Lehrer-Ansatz mit ausführlichen Erklärungen. Babbel konzentriert sich indes auf alltagsnahe Gespräche, während Duolingo viel mit Storytelling arbeitet – und News Slow nichts davon macht, sondern Nachrichten in einer (langsamer gesprochenen) Fremdsprache wiedergibt.

Babbel Podcasts sind nicht nur eine gute Ergänzung für Sie, wenn Sie sowieso gern Podcasts hören – dann aber sowieso. Generell ist das Podcast-Angebot bei Babbel zwar noch überschaubar, aber für etwas Abwechslung sorgt es beim Lernen allemal.
Die Episoden sind kurz genug, um sie flexibel in den Alltag zu integrieren – gleichzeitig werden Sie die Podcasts deshalb aber relativ schnell durchgehört haben.
Daher wird allein mit Podcasts lernen natürlich nicht funktionieren: Deren volles Potenzial entschlüsseln Sie erst, wenn Sie diese mit klassischen Lernmethoden (zum Beispiel den Selflearning-Lektionen bei Babbel oder Babbel Live mit Sprachlehrern) kombinieren.
So können Sie gezielt Ihr Hörverständnis und Ihre Kenntnisse zu Dialekten, Alltagsgesprächen und der Aussprache verbessern.


Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.
Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.
In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.
Fragen oder Feedback?
Schreiben Sie mir gern:
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