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3 Sprachlern-Apps, die mir helfen Spanisch und Italienisch nicht zu verlernen

Datum: Juli 29, 2025

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Es gibt eine ganz bestimmte Art von Herzschmerz, die nur Menschen verstehen, die mehrere Sprachen sprechen.

Sie spazieren durch die Stadt, denken an nichts Besonderes – und plötzlich sagt jemand hinter Ihnen etwas auf Spanisch. Für einen winzigen Moment bleibt Ihr Gehirn stehen. Diese Worte kennen Sie. Früher hätten Sie sofort geantwortet – ganz automatisch.

Und jetzt? Greifen Sie ins Leere.

Der innere Alarm geht los: „Moment – verliere ich gerade mein Spanisch?“ „Muss ich wieder ganz von vorn anfangen?“ „Warum erinnere ich mich nur noch an ‚¿Dónde está el baño?‘ – und an die ganzen Sprachlern-Traumata?“

Sie haben nicht alles vergessen. Aber es fühlt sich stumpf an – wie ein Messer, das monatelang unbenutzt in der Schublade lag. Und wenn Sie so ticken wie ich, geben Sie sofort sich selbst die Schuld: „Ich hätte mehr üben müssen.“ „Ich war doch mal richtig gut, was ist passiert?“ „Also gut – Zeit für Grammatikmarathons und ein schlechtes Gewissen.“

Ich war dort. Ich habe dort geweint. Und ich habe versucht, das Problem mit Excel-Tabellen zu lösen.

Aber die Wahrheit ist: Eine Sprache lebendig zu halten, hat viel weniger mit Perfektion zu tun – und viel mehr mit Präsenz.

Und während ich inzwischen ein paar wirksame Strategien gefunden habe, möchte ich Ihnen hier zeigen, wie ich aktuell mit zwei Sprachen in Verbindung bleibe, die ich gerade lerne: Spanisch und Italienisch.

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Sie müssen die Sprache nicht perfekt beherrschen – Sie müssen nur in Kontakt bleiben

Diese Erkenntnis habe ich auf die harte Tour gewonnen – nach Phasen völliger Erschöpfung, Sprachwechsel mitten in der Woche wie bei Kleidungsstücken und einem peinlichen Moment, in dem ich während eines echten Essens das italienische Wort für „Gabel“ vergessen hatte. („Forchetta.“ Es fiel mir erst nach dem Dessert wieder ein.)

Was mir heute hilft? Kleine, unperfekte Rituale oder meine morgendliche Sprachlern-Routine.

Es sind diese unscheinbaren Momente, in denen die Sprache lebendig bleibt – in meinem Kopf, in meinen Ohren, in meinem Alltag.

Linktipps:

Was hilft also wirklich?

Nicht ein neuer Planer. Nicht das schlechte Gewissen. Nicht die 30-Tage-Challenge, die ich am dritten Tag sowieso abbreche.

Sondern drei kleine Sprachlern-Apps, die es mir ermöglichen, mit Spanisch und Italienisch in Verbindung zu bleiben – ohne Druck, ohne Perfektionsanspruch und ohne passiv-aggressive Grammatikhinweise (nicht jede App hält, was sie verspricht – mit diesen 3 bin ich auf die Nase gefallen: Diese 3 Sprachlern-Apps haben mich nicht weitergebracht – und diese helfen mir wirklich).

Keine Wundermittel – aber genau das, was meine Sprachen am Leben hält.

1. Babbel – Mein strukturierter, stressfreier Wiedereinstieg

Babbel ist meine erste Wahl, wenn ich das Gefühl haben möchte, etwas Sinnvolles und Erwachsenes für meine Sprachkenntnisse zu tun – ganz ohne in Tränen über den Konjunktiv auszubrechen (auch lesen: Babbel Spanisch ausprobiert: Ein ehrlicher Erfahrungsbericht).

Babbel App

Warum ich Babbel mag: Die Lektionen sind kurz, praxisnah und auf eine seltsame Art befriedigend. Grammatik wird dezent eingebaut, wie Spinat in einer Lasagne – und am Ende fühlt sich mein Kopf immer ein kleines bisschen wacher an.

Wofür Babbel ideal ist: Wenn Sie die Grundlagen auffrischen möchten, nach einer Pause wieder Vertrauen in Ihre Fähigkeiten gewinnen wollen oder sich vor einer Reise sprachlich vorbereiten möchten.

Ganz ehrlich: Babbel erinnert mich an diesen einen Lehrer oder diese eine Lehrerin in der Schule – freundlich, klar und irgendwie in der Lage, Grammatik wie eine Aufwärmübung wirken zu lassen statt wie eine Strafe. Ich nutze Babbel derzeit für Italienisch und Spanisch – mal 15 Minuten hier, mal 10 dort – und nie fühle ich mich überfordert.

2. Duolingo – Mein chaotischer, aber treuer kleiner Kobold

Seien wir ehrlich: Die Eule ist nicht ganz bei Verstand, und die Sätze sind manchmal herrlich absurd. Einmal bekam ich den Satz: „Der Bär trinkt Bier.“ Und ganz ehrlich? Gönn dir, Bär.

Duolingo App

Warum ich Duolingo trotzdem liebe: Es geht schnell, fühlt sich wie ein Spiel an und bringt mich irgendwie dazu, dranzubleiben – selbst wenn mein Kopf lieber durch Instagram scrollen möchte.

Wofür Duolingo am besten ist: Wortschatz festigen, den täglichen Lern-Streak halten (aus reinem Schuldgefühl) und sich zumindest einreden, man sei produktiv gewesen.

Ganz ehrlich: Lerne ich mit Duolingo kulturelle Feinheiten oder tiefes Sprachverständnis? Nein. Aber erinnere ich mich beim Zähneputzen plötzlich an spanische Verben, nur weil ich abends noch kurz auf den grünen Knopf gedrückt habe? Definitiv. Und: Der Spanischkurs ist überraschend gut. Der Italienischkurs… na ja, ganz okay. Aber dieses schnelle „Tippen – Fertig – Erfolgserlebnis“ ist genau das, was mich auch an müden Tagen wiederkommen lässt.

Einblicke in meine Welt des Sprachenlernens:

3. LingoPie – Meine Ausrede, Serien zu schauen und es „Lernen“ zu nennen

LingoPie ist mein Tool der Wahl, wenn ich möchte, dass mein Spanisch oder Italienisch echter klingt – so wie Menschen wirklich sprechen. Mit Slang, Unterbrechungen, Gefühlen, Drama. Eben: Leben.

Lingopie Sprachen Lernen

Warum ich LingoPie mag: Serien, Filme, Comedyshows, Telenovelas – alles mit klickbaren Untertiteln, Sofort-Wiederholung und integrierten Vokabelkarten für neue Wörter.

Wofür LingoPie ideal ist: Hörverstehen, alltagstauglicher Wortschatz und faule Abende, die trotzdem als Lerneinheit durchgehen.

Ganz ehrlich: Ich habe mehr nützliches Alltagsitalienisch und echtes Spanisch durch LingoPie gelernt als durch jedes Lehrbuch. Und ich weiß jetzt, wie man „Fremdgeher“, „Lippenstift“ und „Willst du mich verarschen?!“ in drei verschiedenen Tonlagen sagt.

Der Schlüssel? Ich nutze nicht jeden Tag alle drei Apps

Eine Sprache lebendig zu halten, ist kein Vollzeitjob. Es ist eher ein kleiner Schubs, ein kurzer Funke – ein leises „Hey“ an einen Teil Ihres Gehirns, mit dem Sie nicht den Kontakt verlieren möchten.

Manche Wochen öffne ich nur eine App.

In anderen Wochen rotiere ich zwischen allen dreien und fühle mich wie eine sprachliche Göttin. Und meistens? Liege ich irgendwo dazwischen.

Das Ziel ist nicht, die Sprache wieder komplett zu meistern – sondern in Beziehung mit ihr zu bleiben. Sie brauchen keinen Durchbruch. Sie müssen nur nah genug dranbleiben, damit sich die Sprache noch wie Ihre eigene anfühlt.

Jetzt sind Sie dran

Was hilft Ihnen dabei, Ihre Zielsprache nicht aus den Augen zu verlieren? Gibt es eine App, zu der Sie immer wieder zurückkehren? Einen ungewöhnlichen Trick, der für Sie funktioniert? Oder ein guilty pleasure, das Sie heimlich zum Lernwerkzeug gemacht haben?

Schreiben Sie mir – ich bin gespannt!

Bonuspunkte, wenn es mit Trash-TV oder wütenden Erinnerungs-E-Mails von Duolingo zu tun hat. 😄

Am Ende versuchen wir doch alle nur unser Bestes – ein vergessenes Verb nach dem anderen.

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Wer schreibt hier?

krystyna trushyna polyglot

Ich bin Krystyna – ich liebe Sprachen und zeige in meinem Blog, wie man sie wirklich lernen kann. Ich spreche Russisch, Deutsch, Englisch und Ukrainisch – und lerne aktuell Italienisch, Türkisch, Spanisch und Französisch.

Für mich hat Sprachenlernen nichts mit Talent zu tun, sondern mit klaren Methoden, kleinen Routinen und echter Neugier.

In meinem Blog erfahren Sie, wie man auch mit wenig Zeit Schritt für Schritt vorankommt – ehrlich, alltagstauglich und ohne leere Versprechen.

Fragen oder Feedback?
Schreiben Sie mir gern: contact@krioda.com 

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