Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 01:25 CDU-Politiker Jung bringt Neuauflage des Corona-Bonus ins Spiel +++

Der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Jung, erwägt, Corona-Bonuszahlungen von Arbeitgebern auch für die zweite Jahreshälfte steuerfrei zu stellen. "Es gibt gute Gründe dafür, eine solche Regelung auch in diesem Jahr wieder umzusetzen. Darüber werden wir in der Koalition beraten", sagte Jung der "Welt am Sonntag". Der Steuerbonus bringe einen Anreiz, herausragenden Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Krise zu honorieren. Die Möglichkeit einer einmaligen steuerfreien Sonderzahlung von bis zu 1500 Euro pro Mitarbeiter hatte die Politik zu Beginn der Corona-Pandemie beschlossen. Die Frist für die Zahlung wurde inzwischen vom 31. Dezember 2020 auf Ende Juni 2021 verlängert.

+++ 00:27 Tschechische Wirte öffnen aus Protest +++
Mehrere Dutzend Kneipen und Restaurants haben sich in Tschechien den harten Lockdown-Regeln widersetzt. Sie öffneten am Samstag ihre Türen für Gäste, obwohl Speisen eigentlich nur zum Mitnehmen angeboten werden dürfen. Die Polizei führte landesweit verstärkt Kontrollen durch und leitete mehrere Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein. An der Protestaktion beteiligten sich unter anderem die Wirte zweier beliebter Ausflugslokale in Prag und Olomouc (Olmütz). Sie folgten einem Aufruf der Bürgerinitiative "Chcipl pes" (Der Hund ist verreckt) - der Name ist eine Anspielung auf das Corona-Warnstufensystem Pes (Hund) der Regierung. Derzeit gilt die höchste der fünf Risikostufen.

+++ 23:16 USA verkünden Auslieferung von mehr als 40 Millionen Dosen +++
Die US-Seuchenbehörde CDC hat die Auslieferung von bislang insgesamt 41,4 Millionen Impfdosen bekannt gegeben. Davon seien 20,5 Millionen verabreicht worden, dabei hätten drei Millionen Menschen auch die zweite Impfung erhalten. In den USA leben etwa 328 Millionen Menschen.

+++ 22:15 Berliner Corona-Ampel weiter doppel-rot +++
In Berlin sind weitere 18 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle auf 2039, wie die Gesundheitsverwaltung in ihrem täglichen Lagebericht festhielt. Mit weiteren 463 Fällen stieg die Zahl der Infektionen auf 116.595. Die Berliner Corona-Ampel zeigt weiterhin zweimal Rot. Mit 111,0 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz noch immer deutlich über der obersten Warnstufe von 30. Der Wert besagt, dass in den vergangenen sieben Tagen bei 111 von 100.000 Menschen eine Infektion entdeckt wurde. 30,6 Prozent der Intensivbetten in Berliner Krankenhäusern sind aktuell mit Covid-19-Patienten belegt. Der Grenzwert zur obersten Warnstufe liegt bei 25 Prozent. Entspannter ist die Lage lediglich beim R-Wert. Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele weitere Personen im Mittel von einer infizierten Person angesteckt werden. Hier steht die Ampel mit einem Wert von 0,91 auf Grün, bei 1,1 würde sie auf Gelb springen.

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Auch bei den belegten Intensivbetten steht die Berliner Corona-Ampel auf Rot.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 21:45 Nordrhein-Westfalen mit den höchsten Zuwächsen +++
Unter den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen mit 3334 Infektionen Spitzenreiter. Es folgen Bayern (2074), Baden-Württemberg (1486) und Niedersachsen (1207). Die geringsten Zuwächse verzeichneten Bremen (69), das Saarland (185) und Mecklenburg-Vorpommern (241).

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+++ 21:25 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Fast 14.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.130.514 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 13.972 neue Fälle hinzu. Das sind fast 2000 weniger als am Samstag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 617 auf 51.907. In der Vorwoche gab es noch 159 Todesfälle mehr. Als aktuell infiziert gelten rund 270.140 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,07 angegeben (Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass im Durchschnitt hundert Infizierte 107 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,01 (Vortag: 0,97). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4660 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2614 davon werden beatmet. Rund 4390 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:50 Großer Ausbruch in Lübecker Klinik +++
In den Lübecker Sana-Kliniken hat es einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Bis zum Samstag seien 79 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden, bestätigte eine Sprecherin. Zudem werden 41 Patienten auf den beiden Covid-Stationen versorgt, zwei weitere intensivmedizinisch. Die allermeisten dieser Patienten seien aufgrund einer Covid-19-Erkrankung von außen stationär in dem Klinikum aufgenommen worden, hieß es. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" berichtet. Gemäß den Krisen-Plänen wurde der Krankenhausbetrieb reduziert, sämtliche verschiebbaren geplanten Eingriffe seien ausgesetzt worden, um die Behandlung sicherzustellen und die Anzahl der Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die Klinik stehe in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt.

+++ 20:20 Frankreich schafft eine Million Impfungen vorzeitig +++
Frankreich hat die Eine-Million-Marke bei den Anti-Corona-Impfungen früher erreicht als erwartet. Premierminister Jean Castex verbreitete die Neuigkeit auf Twitter. Die Zielsetzung der Regierung in Paris bestand ursprünglich darin, bis Ende Januar eine Million Menschen zu impfen. Die Impfkampagne in Frankreich begann am 27. Dezember. Zunächst gab es viel Kritik, weil die Impfungen zu langsam anliefen. Als Reaktion darauf vergrößerte die Regierung den Personenkreis, der für die Impfungen in Frage kam. Als nächstes Ziel gab Industrieministerin Agnès Pannier-Runacher nun die Impfung von 15 Millionen Menschen bis Juni aus. Sie zeigte sich "ziemlich zuversichtlich", dass dieses Ziel sogar übertroffen werden könne.

+++ 19:50 Corona-Protest in Erfurt: 1000 Menschen demonstrieren +++
Wenige Tage vor dem geplanten Inkrafttreten einer neuen Corona-Verordnung haben in Erfurt rund 1000 Menschen gegen die Anti-Corona-Regeln demonstriert. Nach Angaben einer Sprecherin der Polizei wurde die nach der geltenden Verordnung maximal mögliche Teilnehmerzahl von 1000 erreicht. Weitere Teilnehmer seien von der Polizei zurückgewiesen worden. Angemeldet waren 500 Teilnehmer. Laut Polizei gab es vereinzelt Verstöße gegen die Auflagen für die Versammlung - etwa gegen die Pflicht, eine Maske zu tragen. Thüringen ist derzeit das Land mit dem bundesweit größten Infektionsgeschehen.

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Teilnehmer der Demonstration "Thüringen steht zusammen" in Erfurt.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

+++ 19:20 Bundespolizei plant harte Grenzkontrollen +++
Die Bundespolizei plant ab Sonntagmorgen scharfe Grenzkontrollen an den Flughäfen um die neuen Einreiseregeln durchzusetzen. Das berichtete der "Spiegel". Das Innenministerium hatte zuvor in einer internen Weisung angeordnet, dass alle Einreisenden aus den mehr als 20 neu definierten Hochinzidenzgebieten "streng kontrolliert" werden sollen. Dazu mobilisiert die Bundespolizei vor allem an den Flughäfen Frankfurt und München deutlich mehr Beamte um alle landenden Passagiere überprüfen zu können. Alle Einreisenden aus diesen Ländern müssen schon vor dem Abflug nach Deutschland einen Corona-Test machen und dürfen nur mit dem Nachweis eines aktuellen Negativ-Ergebnisses nach Deutschland einreisen. Dabei kooperiert die Behörde eng mit den lokalen Gesundheitsämtern und will Passagiere ohne die nötigen Unterlagen oder den Pflicht-Test umgehend melden.

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Strenge Kontrollen auf Flughäfen: Wer aus Hochrisikogebieten einreist und keinen negativen Test vorweisen kann, wird bei den Gesundheitsämtern gemeldet.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 19:01 Italiens Premier will Impfstoffhersteller verklagen +++
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte nennt die verzögerte Auslieferung des Impfstoffes von Pfizer und Biontech eine schwere Vertragsverletzung. Möglicherweise sei dies auch bei Astrazeneca der Fall, erklärt Conte auf Facebook. Er kündigt den Einsatz aller juristischer Mittel an, um sicherzustellen, dass die Verträge erfüllt werden.

+++ 18:30 Großbritannien meldet Impfrekord +++
Großbritannien meldet einen Tagesrekord von 478.248 Impfungen. Der Regierung zufolge haben damit insgesamt fast 5,9 Millionen Briten die erste von zwei benötigten Dosen erhalten. In Großbritannien leben knapp 67 Millionen Menschen.

+++ 17:58 Beim Impfen vorgedrängelt: Spaniens oberster Militär tritt zurück +++
Spaniens oberster Militär, Generalstabschef Miguel Ángel Villarroya, hat seinen Rücktritt angeboten, weil er und andere ranghohe Militärs früher als Andere gegen Corona geimpft worden waren. Verteidigungsministerin Margarita Robles habe das Gesuch angenommen, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Der General habe seinen Schritt damit begründet, dass er "das Ansehen der Streitkräfte" wahren wolle. Die frühzeitige Impfung ranghoher Militärs war als Privilegierung kritisiert worden. Nach dem nationalen Impfplan werden zurzeit zunächst besonders gefährdete Menschen gegen das Virus Sars-CoV-2 geimpft, also vor allem Bewohner von Altenheimen und ihr Pflegepersonal. Das Militär betonte, es gebe intern einen eigenen Impfplan, gegen den nicht verstoßen worden sei. Zuvor war schon ein Oberst der militärisch organisierten Polizeieinheit Guardia Civil vom Innenminister entlassen worden, der zusammen mit den Offizieren des Militärs geimpft worden war. Auch einige spanische Lokalpolitiker und Beamte sowie ein Priester hatten sich bereits impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren, wie RTVE berichtete.

+++ 17:31 Landkreis Nienburg mit 200er-Inzidenz: Ausbruch in Pflegeheimen +++
Der Landkreis Nienburg hat den kritischen Sieben-Tages-Wert von 200 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner überschritten. Die Inzidenz liegt aktuell bei 210,9. Die Zahl der Infektionen stieg um 46 auf 1827, hieß es im Lagebericht des Landes. 50 bis 60 Prozent des Infektionsgeschehens spielen sich nach Angaben eines Landkreissprechers derzeit in Pflegeheimen und bei Helios ab. Im Helios Klinikum Nienburg gab es einen Corona-Ausbruch bei Patienten und Beschäftigten. Von den 28 Pflegeheimen im Landkreis seien am Donnerstag zehn von Corona-Ausbrüchen betroffen gewesen. Über mögliche Einschränkungen aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen werde der Landkreis in den kommenden Tagen entscheiden, sagte der Sprecher.

+++ 17:01 Engpass: Spahn erwartet drei Millionen Dosen von Astrazeneca +++
Nachdem der Pharmakonzern Astrazeneca der EU eine drastische Kürzung seiner Corona-Impfstoff-Lieferungen angekündigt hat, erwartet die Bundesregierung im Februar drei Millionen Dosen des Präparats. "Wenn der Impfstoff von Astrazeneca Ende Januar zugelassen wird, rechnen wir für Deutschland bereits im Februar mit mindestens drei Millionen Impfdosen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn der "Bild am Sonntag". Das sei weniger als erwartet. Aufgrund von Produktionsproblemen liefert Astrazeneca den EU-Ländern im ersten Quartal mit 31 Millionen Impfdosen rund 60 Prozent weniger als geplant, wie Reuters zuvor aus EU-Kreisen berichtet hatte.

+++ 16:31 Britische Mutation: Berlin stellt Großklinik unter Quarantäne +++
In Berlin ist ein komplettes Krankenhaus wegen der britischen Corona-Mutation B.1.1.7 unter Quarantäne gestellt worden. Laut einem Bericht des "Tagesspiegel" sind am Humboldt-Klinikum im Bezirk Reinickendorf bis zum Mittag 14 Fälle bei Patienten und dem medizinischen Personal entdeckt worden. Experten vermuten, dass eine mittlere zweistellige Personenzahl bereits mit der Mutante infiziert sein könnte. Noch am Nachmittag sollte es eine Krisen-Schaltkonferenz mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci mit Vertretern des Robert-Koch-Instituts, von Vivantes, Bezirk und Rettungsdienst geben.
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Quarantäne und Aufnahmestopp: Im Humboldt-Klinikum im Bezirk Reinickendorf geht die britische Corona-Variante um.

(Foto: imago/Jürgen Ritter)

+++ 16:01 Erstmals greift Ausgangssperre in den Niederlanden +++
Die Niederländer stehen vor der bisher schwersten Anti-Corona-Maßnahme. Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie gilt heute landesweit eine Ausgangssperre. Von 21 bis 4.30 Uhr dürfen Bürger die Wohnungen nicht mehr verlassen. Damit will die Regierung die Verbreitung des Virus stark bremsen. Große Sorgen machen sich die Behörden vor allem über die Virus-Mutationen. Daher gilt auch ein Verbot für Passagierflüge aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika. Verstöße gegen die Sperrstunde werden mit einer Geldbuße von 95 Euro bestraft. Ausnahmen gelten für Personen, die beruflich unterwegs sein müssen, sowie Menschen, die andere pflegen oder Reisende. Auch Gassigehen mit dem Hund ist erlaubt. Die Ausgangssperre gilt vorerst bis zum 9. Februar.

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Kontrolle in der nächtlichen Innenstadt von Utrecht: Verstöße gegen die Sperrstunden kosten 95 Euro.

(Foto: imago images/ANP)

+++ 15:28 Thüringen rechnet mit Schulschließung bis Ostern +++
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) will die Schulen im Freistaat erst bei einem niedrigen Inzidenzwert wieder komplett öffnen. "Das bedeutet: Bei einer Inzidenz unter 50 können wir den normalen Betrieb wieder aufnehmen", sagte Holter. Zugleich betonte er, man müsse damit rechnen, dass die Schulen noch bis Ostern wegen des Infektionsgeschehens geschlossen bleiben könnten. Zuvor hatte Holter über diese Perspektive am Freitag im MDR Thüringen Journal gesprochen. "Wir stellen uns darauf ein, dass das bis Ostern gehen kann", sagte er. Thüringen gilt als das Land mit dem bundesweit höchsten Inzidenzwert. Im Freistaat lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen bei 209,5, wie aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei hervorgeht.
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+++ 14:58 USA melden mehr als 3600 Tote +++
In den USA sind 3655 Todesfälle binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert worden. Diese Zahl meldete die Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Morgen (MEZ) auf ihrer Internetseite. Der bisherige Höchstwert an Corona-Toten war am 12. Januar mit 4462 verzeichnet worden. Die Anzahl der registrierten Neuinfektionen binnen 24 Stunden erreichte am Vortag 186.891. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 298.031 neuen Fällen verzeichnet. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 24,8 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 414.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der neue US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner darauf eingestimmt, dass die Corona-Lage im Land erst einmal schlechter wird. Die Pandemie einzudämmen ist eines der Hauptanliegen Bidens.

+++ 14:28 Madrid verschärft Lockdown - Restaurants bleiben offen +++
Die spanische Hauptstadt Madrid hat angesichts der drastisch steigenden Zahl von Corona-Infektionen die Gegenmaßnahmen weiter verschärft. So beginnt die nächtliche Ausgangssperre in der Millionenmetropole ab Montag schon eine Stunde früher um 22 Uhr, so wie das in anderen spanischen Regionen schon seit längerem gilt. Die konservative Regionalregierung hatte sich lange gegen einschneidende Maßnahmen gesträubt. Die hohe Zahl der Neuinfektionen und die Überlastung der Intensivstationen mit Corona-Patienten zwangen die Verantwortlichen nun aber zur Kehrtwende, hieß es bei "El Pais". Deutschland hatte Spanien neben anderen Ländern wegen der besorgniserregenden Corona-Zahlen am Vortag zum Hochrisikogebiet erklärt, was das Reisen in das beliebte Urlauberland weiter erschweren soll. Allerdings sind auch die neuen Maßnahmen Madrids nicht ganz so streng wie in manchen anderen Teilen des Landes, vor allem die für Gaststätten. So dürfen an Treffen in Restaurants, die spätestens um 21 Uhr schließen müssen, zwar künftig nur noch maximal vier Personen teilnehmen, sie müssen jedoch nicht aus demselben Haushalt stammen. Zudem dürfen Gaststätten auch weiter in Innenräumen bedienen.

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Mitarbeiter eines Krankenhauses in Madrid protestieren gegen ihre Überlastung.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

+++ 13:58 Gesundheitspolitikerin fordert Hilfe für Bedürftige bei FFP2-Masken +++
Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink hat sich mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht für eine zusätzliche Unterstützung von Bedürftigen ausgesprochen. "Zumindest für Sozialleistungsempfängerinnen und -empfänger muss jetzt schnell und unbürokratisch Hilfe organisiert werden, indem der für Gesundheitssorge vorgesehene Regelsatz mindestens für die Dauer der Pandemie angehoben wird", sagte Klein-Schmeink dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Außerdem darf die Bundesregierung nicht weiter davor zurückschrecken, in einem überhitzten Markt die Preisaufschläge, die die Händler auf den Maskenpreis aufschlagen, auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen."

+++ 13:19 Expertin: Jeder neunte Österreicher war bereits infiziert +++
In Österreich hat nach Ansicht einer Expertin bereits etwa jeder neunte Bürger eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht. Schon vor drei Monaten hätten 4,7 Prozent der Österreicher eine solche Infektion hinter sich gehabt, sagt die Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien, Elisabeth Puchhammer. Schätzungsweise 60 Prozent der Infektionen verliefen asymptomatisch. "Damit dürften in Österreich jetzt schon mehr als eine Million Österreicher eine Infektion mit Sars-CoV-2 hinter sich haben", sagt die Expertin weiter.

+++ 12:51 Scholz fordert bessere Bezahlung für "Corona-Heldinnen" +++
Der SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Olaf Scholz, hat eine bessere Bezahlung für systemrelevante Berufe gefordert. In der Krise hätten alle den "Corona-Heldinnen und Corona-Helden" applaudiert, sagt Scholz auf einem digitalen Parteitag der SPD Sachsen-Anhalt. "Aber wir dürfen nicht nur klatschen, wenn alle in Not sind", sagt der Vizekanzler. "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft sich ändert und dass diese systemrelevanten Berufe auch in Zukunft besser bezahlt werden." Das werde die SPD sicherstellen, kündigt Scholz an.

+++ 12:31 Ärger um Masken: Spahns Ministerium setzt Dutzende Anwälte ein +++
Wegen Problemen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Schutzmasken im Frühjahr setzt das Bundesgesundheitsministerium Dutzende Anwälte ein. Zeitweise seien rund 50 Rechtsanwälte des Beratungsunternehmens Ernst&Young (EY Law) damit befasst gewesen, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion. Beim Landgericht Bonn seien mit Stand 5. Januar 58 Klagen in der Angelegenheit mit einem Streitwert von insgesamt 142 Millionen Euro anhängig gewesen. Um möglichst schnell große Mengen von Masken zu kaufen, hatte das Ministerium von Gesundheitsminister Jens Spahn interessierten Händlern eine Abnahme zum Fixpreis garantiert. Dieses sogenannte Open-House-Verfahren sorgte aber für Ärger: Nach Angaben des Ministeriums vom August stellte sich bei 40 Prozent der Labor-Prüfungen heraus, dass Anbieter mangelhafte Ware angeboten hatten. Umgekehrt beschweren sich Hersteller, das Ministerium zahle nicht für gelieferte Masken.

+++ 11:50 Vodafone: Handydaten zur Pandemiebekämpfung nutzen +++
Der Deutschland-Chef des Telefonkonzerns Vodafone schlägt vor, Mobilfunkdaten stärker zur Pandemiebekämpfung einzusetzen. "Mobilitätsdaten können helfen, die Krise schneller und besser zu bewältigen - man sollte also überlegen, ob man sie nicht besser nutzen könnte", sagte Hannes Ametsreiter dem "Spiegel". Aktuell gestatte das der Datenschutz nicht, sagte der Manager. Er frage sich angesichts der aktuellen Fallzahlen aber, "ob wir jetzt nicht mal über unseren Schatten springen sollten".

+++ 11:21 Schwere allergische Reaktion auf Moderna-Impfstoff "selten" +++
Schwere allergische Reaktionen auf den Impfstoff des US-Unternehmens Moderna sind nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC "selten". Nach Verabreichung von mehr als vier Millionen Dosen des Vakzins seien nur bei zehn der Impfstoff-Empfänger sogenannte anaphylaktische Schocks aufgetreten, teilt die CDC mit. Keine der allergischen Reaktionen habe zum Tod geführt. Die CDC stützt sich bei ihrer Einschätzung auf die Dokumentation von insgesamt 4.041.396 Impfstoff-Dosen, die zwischen dem 21. Dezember 2020 und dem 10. Januar dieses Jahres verabreicht worden waren. Insgesamt wurden dabei 108 allergische Reaktionen festgestellt. Bei zehn Impfstoff-Empfängern, alle von ihnen Frauen zwischen 31 und 63 Jahren, waren diese Reaktionen demnach schwerwiegend. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:49 Norwegen verschärft Lockdown in der Hauptstadt +++
Norwegen hat die Beschränkungen in der Hauptstadt Oslo und neun angrenzenden Gemeinden verschärft. Grund sei der Ausbruch der in Großbritannien entdeckten, möglicherweise besonders ansteckenden Covid-Variante, erklärt die Regierung. Einkaufszentren und andere nicht dringend notwendige Läden müssten ab Samstagmittag bis mindestens 1. Februar schließen. Auch Restaurants dürfen nicht öffnen, organisierte Sportveranstaltungen fallen aus, private Haushalte sollen keine Besucher empfangen.

+++ 10:22 Experten verwundert über Aussage zu Sterblichkeit bei Mutation +++
Britische Experten haben sich verwundert gezeigt über die Aussagen von Premierminister Boris Johnson zu einer womöglich höheren Sterblichkeit bei der in Großbritannien nachgewiesenen Virus-Variante. Derzeit liefen mehrere Untersuchungen. Es sei "nicht vollständig klar", dass die Mutante tödlicher sei, sagte die medizinische Direktorin der Gesundheitsbehörde Public Health England, Yvonne Doyle, dem Sender BBC Radio 4. "Es ist zu früh, das zu sagen." Es gebe zwar Hinweise. Aber: "Es handelt sich nur um eine kleine Zahl von Fällen, und es ist viel zu früh, um zu sagen, was tatsächlich herauskommen wird", sagte Doyle. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:50 Russland meldet 20.921 neue Fälle +++
In Russland haben sich nach offiziellen Angaben 20.921 Menschen neu mit Corona angesteckt. Die Zahl der Infektionsfälle stieg damit auf 3,698 Millionen. Die Behörden meldeten 559 zusätzliche Todesfälle, insgesamt steigt die Opferzahl damit auf 68.971.

+++ 09:18 DGB warnt vor "Lohndiebstahl" im Homeoffice +++
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat vor "Lohndiebstahl" im Homeoffice gewarnt und auf klare Regeln für das Arbeiten von zu Hause aus gedrängt. "Wir erleben aktuell, dass Arbeitszeiten im Homeoffice in der Regel überhaupt nicht erfasst werden. Dabei leisten die Beschäftigten in Deutschland heute schon jährlich eine Milliarde Überstunden, die nicht bezahlt werden", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das ist Lohndiebstahl. Und der wird verstärkt, wenn es keine vernünftigen Regeln für die digitale Arbeitswelt gibt", erläuterte Hoffmann und forderte erneut ein Recht auf Homeoffice.

+++ 08:43 Unberechenbare Mutation: Laschet hält langfristiges Konzept für schwierig +++
Der neue CDU-Chef Armin Laschet hat Hoffnungen auf ein langfristiges Corona-Konzept gedämpft. "Ein langfristiges Konzept ist schwierig, da sich die konkrete Entwicklung der Pandemie gerade mit der hochansteckenden neuen Mutation nur schwer vorhersagen lässt", sagte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aktuell sinkt die Inzidenz zwar. Aber das neue mutierte Virus ist unberechenbar. Wie es wirkt, wie schnell es wirkt und in welchen Gruppen es wirkt, das kann abschließend heute niemand fundiert vorhersagen." Deshalb sei äußerste Vorsicht geboten, sagte Laschet.

+++ 08:16 Laschet: Pandemie-Folgen werden Land noch lange beschäftigen +++
Die Pandemie wird Deutschland nach Einschätzung des neuen CDU-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet noch lange beschäftigen. "Auch wenn die Pandemie überwunden ist, wird nicht alles gut sein. Denn dann kommen die finanziellen, die wirtschaftlichen und alle anderen Folgen von Corona richtig zum Vorschein", sagte Laschet im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Laschet warnte auch vor der Unberechenbarkeit von Virus-Mutanten.

+++ 07:55 Hongkong schottet ganzen Stadtteil ab +++
Aus Furcht vor einer sprunghaften Verbreitung des Coronavirus ist ein besonders dicht besiedelter Stadtteil der Millionenmetropole Hongkong im Morgengrauen abgeriegelt worden. Tausende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Einwanderungsbehörden sind damit beschäftigt, die rund 10.000 Bewohner des Jordan-Viertels nach und nach alle auf den Erreger zu testen. Das betroffene Gebiet mit 150 Wohnblöcken werde zu diesem Zweck für zwei Tage bis voraussichtlich Montagmorgen hermetisch abgeschottet, teilt die Regierung mit. Bis dahin, so die Hoffnung der Behörden, sollen alle Testergebnisse vorliegen. Es handelt sich um den ersten derartigen Lockdown in Hongkong seit Beginn der Pandemie vor etwa einem Jahr.

+++ 07:14 Homeoffice-Quote in Bundesministerien liegt bei 85 Prozent +++
Beim Arbeiten im Homeoffice geht die Bundesregierung mit gutem Beispiel voran. In vielen Bundesministerien sind in den Gebäuden kaum noch Beamte oder Angestellte anzutreffen - die Homeoffice-Quote beträgt bis zu 85 Prozent, wie eine Umfrage ergab. Im Umweltministerium "gilt aktuell eine maximale Präsenzreduzierung", sagt ein Ministeriumssprecher. Von den aktuell 1187 Beschäftigten könnten mehr als 80 Prozent von zuhause aus arbeiten. Vor der Pandemie hätten maximal 15 Prozent dazu die Möglichkeit gehabt. Ähnlich schaut es in anderen Häusern aus.

+++ 06:46 Nachlässige Corona-Tests? Dänemark stoppt Flieger aus Dubai +++
Dänemark will vorerst keine Reisenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Land lassen. Man habe einen konkreten Tipp von einem Bürger bekommen, der Zweifel an der Verlässlichkeit der Corona-Tests vor der Abreise in Dubai aufgeworfen habe, sagte Verkehrsminister Benny Engelbrecht im Dänischen Fernsehen DR. Der Flugverkehr zwischen Dänemark und den Vereinigten Arabischen Emiraten werde vorerst für fünf Tage ausgesetzt, bis sichergestellt sei, "dass der erforderliche negative Test tatsächlich ein echter Test ist, der ordnungsgemäß durchgeführt wurde", so Engelbrecht laut einer Mitteilung seines Ministeriums.

+++ 06:17 RKI meldet fast 16.500 Neuinfektionen +++
In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten um 16.417 auf 2.122.679. Das Robert-Koch-Institut meldet 879 neue Todesfälle. Damit wächst die Zahl der Menschen, die nach einer Ansteckung gestorben sind, auf 51.521. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei knapp 113. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 05:41 Unionsfraktionsvize fordert Lockdown-Ende Mitte Februar +++
Der Vizevorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Georg Nüßlein, fordert, den Corona-Lockdown nach Ende der bisherigen Befristung Mitte Februar definitiv zu beenden. "Es ist wegen der massiven Auswirkungen nicht verantwortbar, solange einen flächendeckenden Lockdown zu verordnen, bis die Inzidenz-Zahl unter 50 oder unter 35 sinkt", sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Wenn nicht in den nächsten Wochen noch etwas passiert, was wir jetzt nicht vorhersehen können, also beispielsweise eine massive Ausbreitung von mutierten Viren, dann müssen wir spätestens ab Mitte Februar einen anderen Weg gehen als den bisherigen." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:35 In NRW öffnen Impfzentren wegen fehlenden Impfstoffs nur nachmittags +++
In NRW werden die Impfzentren mangels Impfstoff zunächst nur nachmittags impfen können. Das kündigte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, in der "Rheinischen Post" an. "Erst wenn genug Impfstoff da ist, kann ab 8 Uhr geimpft werden." Er forderte mehr Einsatz der Politik im Kampf gegen Impfstoff-Lieferprobleme.

+++ 03:17 WHO hält Stoffmasken weiterhin für wirksam +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält Stoffmasken trotz der sich ausbreitenden Corona-Mutanten weiterhin für ausreichend. "Wir haben keinen Hinweis darauf, dass sich die Art der Übertragung verändert hat", sagte die für die Corona-Pandemie zuständige WHO-Expertin Maria Van Kerkhove in Genf. Deshalb ändere die WHO ihre Empfehlungen derzeit nicht. Nicht-medizinische Stoffmasken könnten weiterhin "von der allgemeinen Bevölkerung unter 60 Jahren ohne gesundheitliche Vorbelastung verwendet werden", erklärte Van Kerkhove. Deutschland und Österreich haben vor kurzem eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr eingeführt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 02:20 Heil: 2021 kaum Aussicht auf Rentenerhöhungen +++
Bundessozialminister Hubertus Heil hat Aussagen der Rentenversicherung bekräftigt, dass Rentner in diesem Jahr kaum auf eine Erhöhung ihrer Bezüge hoffen können. "Wir müssen damit rechnen, dass es in diesem Jahr im Westen keine Rentenerhöhung geben wird und im Osten nur aufgrund der Angleichung eine sehr geringe", sagte Heil der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Die Rentenentwicklung folgt quasi automatisch immer der Lohnentwicklung des Vorjahrs. Im Corona-Krisen-Jahr 2020 sind die Löhne jedoch kaum gestiegen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 01:10 In Panama erste Infektion mit Südafrika-Virus +++
In Panama ist der erste Fall einer Infektion mit dem hochansteckenden Erreger aus Südafrika festgestellt worden. Das Virus wurde bei einem 40-Jährigen aus Simbabwe, der aus Südafrika kam, nachgewiesen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Der Mann sei isoliert worden.

+++ 23:41 Belgien verbietet alle nicht notwendigen Reisen +++
Um die Ausbreitung neuer Virus-Varianten zu verhindern, verbietet Belgien ab Mittwoch alle nicht notwendigen Auslandsreisen. Das Verbot gelte vorerst bis zum 1. März, sagte Ministerpräsident Alexander De Croo am Abend in Brüssel. Ausnahmen gelten für Berufspendler sowie für Reisen aus familiären oder gesundheitlichen Gründen. "Wir errichten keine Mauer um Belgien. Wir können weiter in andere Länder fahren, aber nur aus wichtigen Gründen", betonte der Regierungschef.

+++ 22:16 Spahn zuversichtlich hinsichtlich Astrazeneca-Impfungen im Februar +++
Trotz der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers Astrazeneca ist Gesundheitsminister Jens Spahn zuversichtlich, dass im Februar viele Menschen mit diesem Vakzin geimpft werden können. Er erwarte die Zulassung des Impfstoffs in einer Woche, und es werde "dann auch im Februar Lieferungen geben von Astrazeneca, und zwar in einer Größenordnung, da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir Astrazeneca nicht hätten", sagte der CDU-Politiker in den ARD-"Tagesthemen".

+++ 22:07 Sieben Bundesländer haben vierstellige Neuinfektionen +++
Von den 16 Bundesländern melden heute sieben Länder vierstellige Neuinfektionen. Mit mehr als 3000 steht Nordrhein-Westfalen ganz ander Spitze. Es folgen Bayern (2607), Hessen (1532), Baden-Württemberg (1523), Sachsen (1308), Niedersachsen (1248), Sachsen-Anhalt (1032). Am wenigsten Neuinfektionen verzeichnet Bremen (83).


+++ 21:43 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Mehr als 16.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.116.542 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 16.805 neue Fälle hinzu. Das sind rund 4.400 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als es 21.219 neue Fälle gewesen waren. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 882 auf 51.290. Als aktuell infiziert gelten rund 272.950 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,95 angegeben (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 95 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,97 (Vortag: 0,93). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4768 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2692 davon werden beatmet. Rund 4133 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 21:20 Bill Gates hat Impfung erhalten +++
Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Corona-Impfung bekommen. "Einer der Vorteile, 65 zu sein, ist der Zugang zum Covid-19-Impfstoff", schrieb Gates heute bei Twitter. Er habe diese Woche die erste der zwei Impfdosen erhalten - "und ich fühle mich großartig". Gates hat in die Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen Milliarden investiert. Das rückt ihn in den Mittelpunkt einiger Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus.

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Quelle: ntv.de, mau/jpe/chf/rts/dpa/AFP