Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 01:35 Trotz dritter Welle: Thailand will in vier Monaten Grenzen für Touristen öffnen +++

Die thailändische Regierung will das Land trotz des noch laufenden Kampfs gegen die dritte Welle in vier Monaten wieder vollständig für Besucher aus dem Ausland öffnen. Ziel sei es, die Grenzen in 120 Tagen wieder komplett zu öffnen, sagte Regierungschef Prayut Chan-O-Cha in einer Fernsehansprache. Urlaubsorte, die "bereit" seien, sollten bereits vorher wieder öffnen können. Prayut räumte ein, der Schritt sei angesichts der Pandemie "mit einigen Risiken" verbunden. Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Tourismusindustrie und der dort Beschäftigten sei es jedoch "an der Zeit, dieses kalkulierte Risiko einzugehen". Das Land könne nicht warten, bis die gesamte Bevölkerung vollständig geimpft oder "die Welt frei von dem Virus" sei.

+++ 00:50 Spahn: Werden diese Woche mehr als 50 Prozent geimpft haben +++
In dieser Woche wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Schwelle überschritten, dass mehr als 50 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten haben. Wenn die Lieferungen der Hersteller so wie bisher geplant anhalten, könne man allen Personen, die sich impfen lassen wollen, bis Ende Juli/Anfang August ein Impfangebot machen. Wichtig sei derzeit aber auch die Zweitimpfung, weil nur dann der volle Schutz etwa gegen Virus-Varianten bestehe, so der CDU-Politiker. Ab September werde der Impfbedarf abnehmen.

+++ 23:54 Quarantäne-Richtlinien: Ryanair will britische Regierung verklagen +++
Die Fluggesellschaft Ryanair und drei britische Flughafenbetreiber wollen offenbar die Regierung in London wegen der Quarantäne-Bestimmungen für Reisende verklagen. Ein Gericht solle die Transparenz des Ampel-Systems überprüfen, berichtet die "Financial Times". Die Regierung müsse offenlegen, nach welchen Kriterien sie Länder in die Kategorien "grün", "gelb" und "rot" einteile, hieß es. Von der Einstufung hängt etwa ab, ob Reisende in Quarantäne müssen.

+++ 23:10 Corona-Impfstoff von Curevac nur mit 47-prozentiger Wirksamkeit  +++
Der Corona-Impfstoffkandidat CVnCoV von Curevac hat bei einer zweiten Zwischenanalyse die statistischen Ziele verfehlt. "In einer bislang beispiellosen Umgebung mit mindestens 13 Varianten innerhalb der untersuchten Teilmenge der Studienteilnehmer in dieser Zwischenanalyse erzielte CVnCoV eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine COVID-19-Erkrankung jeglichen Schweregrades und erreichte damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien", teilt das Tübinger Unternehmen mit. Erste Analysen hätten gezeigt, dass die Wirksamkeit von der untersuchten Altersgruppe und den Virusstämmen abhänge, heißt es weiter. Das Data Safety Monitoring Board (DSMB) habe ein gutes Sicherheitsprofil bestätigt, die Studie werde bis zur endgültigen Analyse fortgesetzt. Der Impfstoffkandidat der ersten Generation befindet sich im letzten Stadium der klinischen Entwicklung.

+++ 22:24 Gericht: Quarantäne auch für vollständig Geimpfte nach Reise in Varianten-Gebiet +++
Auch vollständig geimpfte Reiserückkehrer müssen nach ihrer Ankunft in Deutschland für 14 Tage in Quarantäne. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden und damit den Eilantrag eines Ehepaars aus Neuss abgewiesen. Die Reiserückkehrer aus Brasilien wollten abweichend von der Regelung in der Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung mit einem Eilantrag erreichen, dass sie sich nicht in häusliche Quarantäne begeben müssen.

+++ 21:40 Bundesländer melden 1504 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.718.407 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 1504 neue Fälle hinzu. Das ist rechnerisch ein Rückgang von 1829 Fällen im Vergleich zur Vorwoche. Zudem ist es der niedrigste Mittwochswert seit einem Dreivierteljahr.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 105 auf 90.105. Das sind fast genauso viele wie am vergangenen Dienstag (107 Fälle), aber deutlich weniger als noch vor zwei Wochen mit 191 Toten. Als aktuell infiziert gelten rund 37.822 Personen (Vortag: 41.200).

+++ 21:31 Zwei Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich +++
Zwei der 16 Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich: Bremen registriert 6 und Mecklenburg-Vorpommern 8 neue Fälle. Die höchsten Tageswerte verzeichnen Bayern mit 366 neuen Fällen, Nordrhein-Westfalen (306) und Baden-Württemberg (288). Auch Hessen mit 126 Fällen und Niedersachsen (111) melden Neuinfektionen im dreistelligen Bereich.

Hinweis zu den Zahlen aus Brandenburg: Aufgrund einer Datenkorrektur in einem Kreis um insgesamt -47 Fälle sinkt die Gesamtzahl der Infektionsfälle in Brandenburg am 16. Juni 2021 bei 30 neu gemeldeten Infektionen um -17.

+++ 21:23 Saarland registriert die meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner +++
Bei bundesweit weiter sinkenden Zahlen ist das Saarland heute gemessen an der Einwohnerzahl das Land mit dem größten Tageszuwachs an neu gemeldeten Infektionen. Es verzeichnet 3,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner (32 neue Fälle in absoluten Zahlen). Die meisten aktiven Fälle je 100.000 Einwohner gibt es momentan in Hessen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 66. Dahinter folgt Baden-Württemberg mit 61 aktiven Fällen.

+++ 21:14 Sieben-Tage-Inzidenz und R-Wert gesunken +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner ist bundesweit erneut gesunken und liegt aktuell bei 13,2 (15,5 am Vortag).

Die Ansteckungsrate (R-Wert) ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit 0,59 erneut gesunken (Vortag: 0,65). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,71 (Vortag: 0,72).

+++ 21:10 Zahl der Patienten auf Intensivstationen weiter rückläufig +++
Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland sinkt weiter. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 1134 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 76 Patienten. 784 Menschen müssen invasiv beatmet werden, das sind 41 weniger als am Tag zuvor.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/AFP/rts

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