Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 01:58 DGB ruft nach Verlängerung der Kurzarbeitsregelung +++

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert, das Kurzarbeitergeld in der Coronavirus-Krise deutlich zu verlängern. "Wenn wir Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt verhindern wollen, müssen wir die aktuelle Regelung bis zum März 2022 aufrechterhalten und das Kurzarbeitergeld weiter aufstocken", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Bild am Sonntag". Jeder Kurzarbeiter sei "ein Arbeitsloser weniger". Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer ist dem Blatt zufolge nicht abgeneigt: "Kurzarbeit hält die Belegschaften für den Aufschwung zusammen, also sollte sie zielgerichtet da verlängert werden, wo es dann hilft."

+++ 01:05 Altmaier hält Trend für alarmierend +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält die jüngsten Neuinfektionszahlen von mehr als 1000 pro Tag in Deutschland für alarmierend. "Wir müssen einen zweiten Lockdown mit aller Macht verhindern", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Deshalb brauchen wir zielgenauere Maßnahmen und Korrekturen statt flächendeckender Rundumschläge." Nötig sei eine medizinische Einordnung, was bislang falsch gelaufen sei und geändert werden müsse.

+++ 00:49 Brasilien verzeichnet nun mehr als 100.000 Tote +++
In Brasilien wurde am Samstag die Schwelle von 100.000 Corona-Todesfällen überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in den vergangenen 24 Stunden 905 weitere Menschen nach einer Infektion mit Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt wurden 100.477 Tote mit Covid-19 registriert. Zuletzt wurden fast 50.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Experten gehen davon aus, dass die Zahlen tatsächlich viel höher liegen, da in Brasilien relativ wenig getestet wird.

+++ 23:52 Über fünf Millionen gemeldete Infektionen in den USA +++
In den USA haben sich nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Rechnerisch kommt damit auf 66 Einwohner eine gemeldete Infektion. Die Zahl der Toten mit Covid-19 liegt bei mehr als 160.000. Das entspricht etwa einem Viertel der weltweiten Gesamtsumme.

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+++ 22:48 Wieder über 1000 Neuinfektionen in Deutschland: R-Wert steigt auf 1,32 +++
Am dritten Tag in Folge liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland über der Schwelle von 1000 neuen Fällen. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter laut Robert Koch-Institut (RKI) 1122 neue Fälle gemeldet. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt bei 1,32.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 215.336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 1045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1000 gelegen. Sie war zuletzt am 9. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder.

 

+++ 21:58 Kuba verhängt neuen Lockdown in Havanna +++
Die kubanische Führung hat angesichts steigender Fallzahlen einen neuen Lockdown über Havanna verhängt. Gaststätten, Bars und Schwimmbäder werden wieder geschlossen, der öffentliche Nahverkehr ausgesetzt und Strände gesperrt. "Wir sind Zeugen eines neuen epidemiologischen Ausbruchs, der unsere gesamte Bevölkerung bedroht", sagt Gesundheitsminister Jose Angel Portal.

+++ 21:24 Zahl irischer Neuinfektionen verdreifacht sich +++
Irland meldet 174 bekannte Neuinfektionen nach einem Durchschnittswert von 58 neuen Fällen pro Tag in der vergangenen Woche und 32 zusätzliche Erkrankungen in der Woche davor.

+++ 20:21 Bericht: Trump plant Finanzhilfen per Erlass +++
Nach dem Stillstand bei den Verhandlungen zwischen dem Präsidialamt und den Demokraten im Kongress will US-Präsident Donald Trump weitere Corona-Hilfen per Erlass durchsetzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Präsidialamt. Trump sollte im Laufe des Abends eine Pressekonferenz abhalten. Auch am Freitag war kein Durchbruch bei den Verhandlungen erzielt worden. Zuletzt klaffte zwischen den Vorstellungen des Präsidialamts und der Demokraten eine Lücke von zwei Billionen Dollar. Unklar ist aber noch, ob Trumps Verfügungsmacht ausreicht, um ein Hilfspaket per Erlass umsetzen.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, rts/dpa/AFP