Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 02:12 New York will Grundschulen wieder öffnen +++

Trotz steigender Corona-Zahlen sollen die öffentlichen Grundschulen in der US-Ostküstenmetropole New York bald wieder öffnen dürfen. Bürgermeister Bill de Blasio teilt mit, dass der Plan ab dem 7. Dezember umgesetzt werde. Damit lässt die Metropole nach Kritik von ihrer selbst gesetzten Schwelle von drei Prozent positiver Corona-Tests ab, ab der die Schulen eigentlich geschlossen bleiben müssten. Lehranstalten für ältere Kinder bleiben zunächst aber zu. De Blasio hatte erst Mitte des Monats wegen Überschreiten des Grenzwertes bekannt gegeben, die Schulen bis auf weiteres dicht zu machen, gab nun aber offenbar dem Druck von Kritikern nach. Diese hatten sich unter anderem daran gestört, dass Schulen schließen mussten, Restaurants für den Verzehr im Innenbereich aber nicht. New York war im Frühjahr zum Epizentrum der Pandemie in den USA geworden und hatte Mitte März alle Schulen schließen müssen. Über den Sommer hatte sich das Infektionsgeschehen wieder stabilisiert, eine erneute Öffnung war jedoch immer wieder verschoben worden. Die ersten Schulen konnten schließlich erst ab Ende September wieder aufgemacht werden. Zuletzt hatte sich die Covid-19-Lage jedoch wieder angespannt.

+++ 01:41 US-Virologe Fauci warnt vor Explosion der Corona-Fallzahlen +++
Der renommierte US-Virologe Anthony Fauci warnt vor einem drastischen Anstieg der Corona-Infektionszahlen nach Thanksgiving. Wegen der regen Reiseaktivitäten rund um den wichtigsten US-Feiertag werde sich die Verbreitung des neuartigen Coronavirus höchstwahrscheinlich nochmals beschleunigen, sagt Fauci dem Sender CNN. In zwei oder drei Wochen sei mit einem sprunghaften Anstieg der Infektionsfälle zu rechnen. "Wir wollen die Menschen nicht verängstigen, aber das ist die Realität", sagte Fauci.

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+++ 00:55 Brinkhaus besteht auf Länderbeitrag +++
Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus besteht trotz Kritik einiger Landesregierungen darauf, dass sich die Bundesländer künftig an den Entschädigungen für Corona-Auflagen für Firmen beteiligen. "Das kann nicht so bleiben, das muss neu zugeschnitten werden", sagt der CDU-Politiker der ARD. Er sehe, dass die Länder auch einen Beitrag leisteten. "Aber das ist aus der Balance geraten." Im Bund sehe man, was die Länder leisteten - und was nicht.

+++ 00:19 Berlin will Hotels für Quarantäne nutzen +++
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller kündigt an, dass Berlin Hotels und Pensionen nutzen will, um die strikte Einhaltung von Quarantäne durchzusetzen. Damit solle auch sichergestellt werden, dass anders als in beengten Wohnverhältnissen weniger Ansteckungen stattfinden, sagt der SPD-Politiker in der ARD.

+++ 23:43 Bericht: GroKo einigt sich auf Homeoffice-Pauschale +++
Finanzpolitiker der Großen Koalition einigen sich nach einem Medienbericht auf eine Entlastung für Arbeitnehmer, die in der Coronavirus-Pandemie viel von zu Hause aus arbeiten müssen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, soll es eine Steuerpauschale von fünf Euro pro Tag geben, höchstens jedoch von 600 Euro pro Jahr. Unklar ist demnach allerdings noch, ob sie neben dem Arbeitnehmer- Pauschbetrag von 1000 Euro gewährt wird. Wenn sie wie andere Werbungskosten behandelt würde, könnten nur diejenigen profitieren, die auf mehr als 1000 Euro Werbungskosten kommen. Das Finanzministerium setzt sich nach einem aktualisierten Konzept, aus dem das Blatt zitiert, für diesen Weg ein. "Würde die Homeoffice-Pauschale unabhängig, also zusätzlich zum Werbungskosten-Pauschbetrag gewährt, wäre dies eine übermäßige (und damit verfassungsmäßig zweifelhafte) Begünstigung."

+++ 23:13 Söder will Kontrolle für aus Österreich kommende Skifahrer +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigt an, dass Bayern stichprobenartig aus Österreich zurückkehrende Skifahrer überprüfen wird. Hintergrund ist der Plan, dass Personen, die im Ausland Ski fahren, künftig nach der Rückkehr 14 Tage in Quarantäne müssen. Es dürfe kein zweites Ischgl geben, sagt der CSU-Vorsitzende der ARD in Anspielung auf den österreichischen Skiort, der Anfang des Jahres als Corona-Hotspot galt.

+++ 22:52 Türkei kämpft mit vielen Todesopfern +++
Die Zahl der neuen Virus-Toten in der Türkei steigt den siebten Tag in Folge auf ein Rekordhoch. In den vergangenen 24 Stunden seien 185 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Gesamtzahl steige damit auf 13.558. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt hingegen leicht auf 29.281 nach dem Rekordhoch von 30.103 am Samstag.

+++ 22:05 Scholz verspricht Corona-Hilfen bis Juni +++
Auch nach dem Auslaufen der staatlichen Hilfen für November und Dezember im Teil-Lockdown können Firmen auf Unterstützung des Staates setzen, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Es sei richtig, Gastronomie, Kultur und Sport jetzt besonders unter die Arme zu greifen. "Klar ist, ab dem nächsten Jahr gilt das normale Regime der Überbrückungshilfen", sagt der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung Berlin Direkt. Diese sollten bis mindestens Juni 2021 gelten und seien umfassender und großzügiger als bisher. Scholz zeigt sich zuversichtlich, dass Deutschland die durch die Corona-Krise erhöhten Schulden wieder abbauen könne. Wichtig sei dabei vor allem Wirtschaftswachstum. "Deutschland ist das am geringsten verschuldete G7-Land." Deutschland werde weniger Schulden im Verhältnis zur Wirtschaftskraft haben als in der Finanzkrise vor zehn Jahren.

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Quelle: ntv.de, bad/rts/dpa/AFP