Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 02:16 Gesundheitsausschuss rechnet erst im März 2022 mit Ende der Beschränkungen +++

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Erwin Rüddel, erwartet ein Ende der Corona-Beschränkungen ab dem kommenden Frühjahr. "Ich rechne mit vollständiger Normalität ab März 2022", sagt Rüddel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Bis dahin müssen die Ungeimpften abwägen, was ihnen wichtig ist", betont er. Eine Art "Freedom Day" nach britischem Vorbild, wie ihn Kassenärzte-Chef Andreas Gassen für den 30. Oktober vorgeschlagen hatte, schließt der CDU-Politiker dagegen aus. "Ich halte den Vorschlag für nicht hilfreich in der aktuellen Situation, kurz vor einer möglichen vierten Welle", so Rüddel.

+++ 01:12 Mehr US-Bürger an Corona gestorben als durch die Spanische Grippe +++
Infolge der Corona-Pandemie sind mittlerweile mehr US-Bürger gestorben als durch die Spanische Grippe. Laut einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität starben in den USA mehr als 675.700 in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Spanische Grippe, die zwischen 1918 und 1919 wütete, kostete laut US-Gesundheitsbehörde CDC 675.000 Menschen in den USA das Leben. Damit hat die Spanische Grippe, zumindest in absoluten Zahlen, ihren Titel als schwerste Pandemie der jüngeren US-Geschichte verloren. Weltweit starben durch die Spanische Grippe laut Historikern mindestens 50 Millionen Menschen.

+++ 23:55 Ungeimpfter Bolsonaro muss Pizza auf dem Bürgersteig essen +++
Mutmaßlich wegen seiner fehlenden Corona-Impfung hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am Rande der UN-Generaldebatte in New York eine Pizza auf dem Bürgersteig gegessen. "Luxusdinner in New York" schreibt ein Mitglied der brasilianischen Delegation bei Twitter unter einem Foto, das Bolsonaro mit einem Stück Pizza im Freien zeigt. Die Restaurants in der US-Metropole dürfen in den Innenräumen nur Gäste bedienen, die mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten haben. Bolsonaro, der wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie in Brasilien stark kritisiert wird, gibt selbst an, bisher keine Corona-Impfung erhalten zu haben. Er wolle als "letzter Brasilianer" geimpft werden.

+++ 22:52 Neuinfektionen in Frankreich auf tiefsten Stand seit Mitte Juli +++
Frankreich verzeichnet einen anhaltenden Abwärtstrend bei den Neuinfektionen. Die Behörden melden zuletzt 1515 neue Fälle. Damit sinkt der Sieben-Tage-Schnitt auf rund 7100 Neuinfektionen pro Tag. Das ist der niedrigste Stand seit etwa Mitte Juli. Auch bei den Todesfällen ist der Trend leicht rückläufig: Zuletzt werden binnen eines Tages 20 neue Tote gemeldet. Der Sieben-Tage-Schnitt sinkt damit auf 64.

+++ 22:13 Großbritannien meldet mehr als 36.000 Neuinfektionen +++
Großbritannien mit seinen etwa 67 Millionen Einwohnern verzeichnet täglich immer noch vergleichsweise viele Neuinfektionen. Zuletzt melden die Behörden 36.100 weitere Fälle binnen 24 Stunden. Der Sieben-Tage-Schnitt der Neuinfektionen steigt damit auf knapp über 30.000 - fast viermal so hoch wie in Deutschland, das deutlich mehr Einwohner (83 Millionen) hat. Außerdem werden auf den britischen Inseln 49 neue Todesfälle gemeldet, der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 142.

+++ 21:26 Inzidenz sinkt in den meisten Bundesländern - in zwei hingegen steigt sie spürbar +++
Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigen die von ntv.de ausgewerteten Daten der Landesbehörden eine zum Teil unterschiedliche Entwicklung. Während in 10 Bundesländern die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag sinkt, steigt sie in den 6 übrigen an - am deutlichsten in Sachsen und Thüringen. Trauriger Spitzenreiter ist Bremen, das als einziges Bundesland eine Inzidenz von über 100 aufweist. Den niedrigsten Wert verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit rund 30.

+++ 20:57 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 4004 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.147.287 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4004 neue Fälle hinzu. Das sind 8,3 Prozent neu gemeldete Fälle weniger als am Montag vor einer Woche (4368). Damit hält der Abwärtstrend an - bereits den neunten Tag in Folge wurden weniger Fälle im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 160.500 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 23 auf 92.978. Auch am Montag vor einer Woche waren 23 Todesfälle gemeldet worden.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,94). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1541 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 831 davon werden beatmet. Rund 4400 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, hny/dpa/AFP/rts

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